Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 8 - August (8.1928)
- Date
- 1928-08-01
- Page
- Seite 119 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus Amerika. LXXVIII.! ►B’nai B’rith Maga :ine|«, April 1928. Man m^iß es den Amerikanern lassjen: wo sie im kulturellen oder politisch :n lieben Schäden wahrnehmen, legen sie spfoit die bessernde Hand an. Auch unser Ordbn madht Ernst, weil er sieht, daß mit gelehrtenjBüchein, Vorträgen, Eestessen etc. die Gleichgültigkeit Jgegen unsern altehrwürdigen Glauben i nicht zu| überwinden ist. Die vorliegende Numfner unseres Ordens-' organs, des »B’nai B’ritH Magazine«,] bringt spaltenlange Berichte übeil d e Werbetätigkeit der Logen | zugunsten jder i Aufbringung von Mitteln für das >Zielerw£itgrimgskomitee<, welches den Wiederaufbau des rellgipsen Lebens, Namentlich die Wiedergewinnung der Akademiker und Jugendlichen, für das Jü^leitun bezweckt. An der Spitze dieser e>en;;o dankenswerten wie notwendigen Bestrebungen! (steht Ordenspräsident, Br. Alf re 1 der unermüdlich von Ort zu Ort den Logenbrüdern und janderen r< stellten Glaubensgenossen fühl urtg Feier des 6$ jährigen Stifjtupgsfeste: Loge in Milwaukee gab et durch sei; eine besonders festliche; Weihe, neuen Zieledes Ordens ausemanderu daß Verhandlungen schjweben, u Südamerika und Südafrika,' Löge i B.B.Izü gründen. Auch in der Jugendloge |A| Z. A., die gerade ein großes Rede- und Spbrtturnier Veranstaltete, sprach Bf. Cohen füricie Wiedi jüdischer Frömmigkeit; im Tempel unser Cohen, ist und mit igiös eingeimmt. Einer der Gilead- Ansprache r setzte die berichtete, in China, Anzeichen ihne er Gesunder B’ne Jeschiirun - Gern :inqe prie s der »Hillelstiftung« lebendje Religiös ität als ein »verheißungsvolles düng«. Besonders tiefeij die aus allen Teilen der strömten Jugendlichen die indruck nachten auf Union zt sammengeforte des »Ich habe oft genug in Bankierversamr ilungen gesprochen, aber noch niemals habe ch an eine so reiche Zuhflrerscharldaü Wort gei chtet, denn Jugend ist der allergrößte Reichtum. An Euch, die Ihr diesen Reichtum aesitzet, ist es, den bestmöglichen Gebrauch! da von zu m ichen, zum Segen für Euch; und für andere«. Der Redneirwettstreit entspann das Thema: »Ist die Emanzipation 4um -schädlich gewesen?« Auch »Jüdische Nächstenliebe« s and im einer Redeschlacht zwischen Gewaltigen Zuspruch fanden natürlich liehen Wettkämpfe, wobei namertlich die bailspiele beachtliche Erfolge zeitigten, einem IFestessen im Hotel Pfister fand Preisvetteilung statt; | goldene und st Hand- Bei die berpe Lohn Medaillen und silberne Pokale w^ren der für die guten Leistungen . 4 Def Zielerweiterungs-Werbefiildsug h]at anscheinend den New, Yorker Logen' neues Leben eingehaucht.. Hier hat Sich das ge; amte Ra }binat für diese Propaganda zur .Verfügung gestellt, Dr. Nathan Stern voran. Seilistyerstäidlich auch Stephen W i s e. Er forder t in s^in er Ansprache den Orden B. B. auf, die Führung nicht nur bei dieser Zielerweiterung, so iderrt auch ün der amerikanischen Judenheit über laupt zu übernehmen. »Ich habe wenigstens Jie Halite der zurZeit an den Universitäten beste lenden |Hille1-., Stiftungen besucht,« bekennt Wis; wahrgenommen, . wie machtvoll il i um in unseren Studenten das jüdi; sein zu wecken und zu stärken. von den Stiftungen nicht etwa, »unc habe Einflüß ist, sehe Btwußt- Ich e warte laß sie jene erweckung manu -. El er die in Br. Cohen: sich um dem Judenc as Thema Mittelpunkt jüdischen Protzen und Feiglinge zur ickgew innen, die ihren Glauben verlassen habt n. Laßt ^ie gehen!, Je eher wir von ihrer An Wesenheit im j Hause Israel befreit sind, desto besser für uns. Aber derer, welche eine Aufmunteru ig brauchen, um sie zu treuem Festhalteij anzusp jrnen; möge die Hiljelstiftung in reichejn hllaßs'abe sich annehmen.« Auch der Führer der nNw Y arker Orthodoxie, Rabbiner Leo Jung, spri:ht sich be- - geistert für die Hillelstiftuing £us. Er begrüßt sie als eine Plattform, wo Otthodoxe und Li serale | friedlich zusammen "arbeiten jkörnen: ».Hier' mischt sich keiner in die Gewisse sänge egienheiten des andern, ein, vielmehr suc lt jede r das geistige Wachstum seines Siudieng enossc n zu fördern.« | Seit Jahren hat New York keil te so glanzvolle Feier gesehen, wie : die Eint ihrung Von 150 Kandidaten in die Loge B. B. In dig Flauenlöge wurden gleichzeitig 70 Damen au fgenöj imen. Neben dem Oroßpräsid^nten des 1. Distrikts, Br. M o ritz Bloch, iprach Rabbiner K rja ß.‘ Er führte aus: »Die Hamanns fürchten wir nicht.! Auf die Dauer köqnen ja die. Juden Feinde unsertn Volke nichts ahhaben. In gewisser Weise leisten sie Israel /einen besseren Dienst, den Jugendlogen, die sportals äie wenn in wir ihrer von Boshejit beabsich ihnen angegriffeh - 119 — igen, denn werden, i