Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1928)
- Date
- 1928-06-01
- Page
- Seite 93 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/6727475-6029143-6074773--1756-4868379- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
3 Expr. Rabbiner Dr. B;| gestorben am aunschweiger, 1. Mai 1928. . ■' . . I i lj ' *■ i Nach einer^ acht wöchigen schweren Erkrankung ist Bruder Expr. David Braunschweiger dahingegangen. '! Alles Leid — unter j/ielem1 Schweren auch eine Amputation — hat der noch laicht 53jährige mit Tapferkeit und Hingepung ertragen. Mit den Seinen trug das schWere Leid die ganze Gemeinde, die das,Leben ihres geistigen Führers gefährdet sah. Unendliche Beweise der Liebe und Anhänglichkeit legterj Zeugnis ab yon dem festen Bande, das sich durch die 10 jährige Wirksamkeit unseres Dr.;Braunschweiger um Gemeinde und Rabbiner* geschlossen hatte. Im Ootteshaus, in Vereinen, in Schulen verstand er es, Liebe zu erwecken, ’j - Unsere gesamte Glaubensgemeinschaft hat viel von ihm empfangen. Was er als — vielleicht unersetzbarer — Vorsitzen der des Oberschlesisch. Landesverbandes des C. V. geleistet hat, wie er als Mitglied des, Preußischen Lahdesverbandes gewirkt hat,;ist an anderer Stelle voh berufener Seite geschildert worden. Immer sltand er seinen Mann. Mit Einsetzen seiner ganzen Persönlichkeit trat er für das ein, was er für richtig empfand. Oppeln, So fanden wir i Kämpfer in schwerer Verlust Oberschlesiens dem er fast 3 Jahrzehnt« seine Beyvohner setzte auch als hicksalsstuij drohte, des gewirkt ha er sich ein urd auch in anderen Ländern für die Zu geh 5r dieser Provinz zum Vatierlande zu wprkep Sein ganz besonderes Wirken schaffen gehörte aber unserem geliebten und unserer lieben Frei leitloge. Unser treuester Bruder ist rat ihm dahiiige] Wie hat er sich zu jed^ ' Zeit für 'das Öki der Loge eingesetzt!, Vlhe war er stets zi wenn die Loge seineh Rai oder ihn selbcrb Wie stand ihm stets k las Wort zu durch das er hinriß! j / Voll tiefen Schmerzej; wetteiferten jdie dem teuren Entschlafenet noch Liebe z j er Unvergeßlich wird 1r. Expr. Brauiisch den Brüdern unserer Lege sein. Sein Na in flie Herzen aller Brüder eingegraben. Sein Name wird, po ist es der B4 Brüder, in das »Goldene Buch« der Loge eingetragen werdeh. I ^xpr. Abraham Loewenthal f Henry Jones-Loge, Hamburg Unser lieber Bruder, Dr. Abraham Loewenthal, Rabbiner der Berliner Jüdischen Gemeinde, ist in die Ewigkeit eingegangen.; Sein Heimgang bedeutet einen schweren Verlust, weit über den Kreis Unserer Bruderschaft hinaus, für die Gesamtheit unserer jüdischen Gemeinschaft. Abraham Loewenthal war eine Persönlichkeit, von der starke Wirkungen ausgingen auf jeden, der das Glück hatte, in den Bannkreis seines Lebens zu treten. Gebören in Posen, erzogen in den reichen Traditionen dieser bedeutenden jüdischen Gemeinde, empfing er seine nbbipiische Ausbildung am Berliner Rabbiner-Seminar. Hier Sind Esriel Hildesheimer, David Hoffmann, Abraham Berliner, Jacob Barth seine Lehrer und die ^ilcjner seiner Weltanschauung geworden.; j Akiba-Eger-Loge, Ber in. I In Tarnowitz begann w de, Lai ind , ickeren als der in alle suchte igkeit rdes, Für Mit- Ordeh bester, gangen, deihen haben, cjauchte! nsten,1 Diei Spier, — '93 - Pri Brüder; weisen, weig^r me ist Schluß unserer sideiit. , i er seine n ibb nische Laufbahn; in Hamburg bekleidete er' lang e Jahre zum Segen der Gemeind e. das Amt des konservativiin Rabbiners an der E ammthor-SyniigOjje und vor etwa 11 Jahren wurde er von*d«r Eerliner Demeinde als Rabbiner berufen. Hier n der 3nß-Gemeinde mit ihren vielgestaltigem Forderungen und Aufgaben jüdischen Lebens, mit ileijn Reich um und der Vielheit von Anregungen auf geistigem, religiösem, sozialem und äaagogisehem Gebiete, zier entfaltete der HeHnegangene die Größe sei ner Persönlich teil. Die tr fassende Weite seiner Gelehrsamkeit undie Festigkeit seines religiösen Standpunktes ähigten; ihn zu jenem liebevollen Verständnis iuch denjenigen gegenüber, die nicht seine Anschauungen teilten. Im Geiste des-FrUdens und