Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 2 - Februar (2.1928)
- Date
- 1928-02-01
- Page
- Seite 24 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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lastung von rund 1 '-Million; ganz Schuldenfrei ist das mit 80 000 M. Wert angeführte Grundstück der B er gischen Loge in Elberfeld-Bärmen.!-•** ich behalte mir vor, später j einmal, wenn die erwähnten Unstimmigkeiten | beseitigt sind* eine Zusammenstellung auch über die Vermögert der Logen im deutschen Distriljt zu machen' . \; Briefe an den O.B.B. „Lasset uns jeden edeldenkenden Juden einladen, v Br. Siegmund Reis, hindenburg O.-S ( erinnert daran, daß wir jeden Logenabend mit der Aufforderungsbeschließen: »Laßt uns jeden edeldenkenden judeh einladen, sieb an unserem Streben zu beteiligen.« * Bei der Ausführung dieser Forderung vermißt er gar zu sehr eine Einwirkung über den Kreis d$r Logen hinaus auf die Oemeinde. Er wünscht, daß besonders in den Provinzstfidten öfters neben Brüdern, Frauen und Kindern die Mitglieder der Gemeinde zugezogen ^werden sollten. Er bedauert, daß oftmals so viel NGeistiges und Sittliches nicht weiter dringe — über eine bestimmte Linie hinaus auf Menschen, die hierfür empfänglich sein würden. t * * Hierzu sei bemerkt, daß da6 von Br. Reis gewünschte Verfahren öfters bereits von Logen kleiner oder mittlerer Provinzstädte geübt worden ist. Es ist durchaus in das Belieben der Logen gestellt, nach freiem Ermessen von dem Logengedanken in seiner Erweiterung Gebrauch zu machen. Auch in den in der allernächsten Zeit zur Herausgabe! gelangenden Richtlinien für die Logenpräsidenten — als »Winke und Anregungen« bezeichnet — sind Andeutungen dieser Art enthalten. i *; . Erwünschte Kritik. | In einer der Redaktion zugegangenen Zuschrift werden wir auf ein Referat von Br. Alfred , Katz (Bergische Loge, Elberfeld-Efarmen) aufmerksam gemacht, der überdas Thema »Was wir jungen Brüder von der Loge erwarten« sich geäußert hat. Der Referent berührt dabei die Eindrücke, die auf die jungen Brüder von der feierlichen Einführung an durch die Tagungen der Alltagssitzungen hindurch ausgehen. Br. Katz macht Vorschläge, wohin Wünsche und Ausführungen gehen sollen, indem er sich bei seinen Betrachtungen auf Ausführungen stützt, die Br. Expräs. Ollendorf in seiner bekannten Schrift »Ordensharmonie« zum Ausdruck gebracht hat. Wir können es nur als durchaus erfreulich bezeichnenrdaß junge Brüder nach einer Zeit der Beobachtungen in ihrer Loge au^h praktisch Stellung nehmen . zu Form und Art, wie nach ihrer Meinungj die Loge arbeiten soll. Chi gibt!es Klang und Widerklang und in der Aussprache kann *das Alte noch - einmal durchgeprüft ulnd Neues vielleicht erprobt werden. I Der Frauen-Verein feiert am 4. März sein 40 jähriges Stiftungsfest. Der Verein wurde im „Jahre 1888 unter dem Patronat unseres verklärten Ordensbruders Moritz Jabionski in dem bewußten Plan gegründet, die Ehefrauen der Berliner Logenbrüder nicht zur Wohltätigkeit alten Stils, sondern zur sozialen Arbeit heranzuziehen. Es wurde ausdrücklich betont, daß der Verein nicht ein Wohltätigkeitsverein im Sinne der damaligen Zeit sein solle, sondern den ausgesprochen«.n Zweck verfolge, der jüdischen armen Bevölkerung wirtschaftliche Möglichkeiten zu verschaffen. r der Berliner Logen In den ersten 10 Jahren seines Bestehens hat der Verein mit der Gesamtheit sein*'?- damals allerdings noch wenig zahlreichen Mitglieder sich stets in den Dienst der; Berliner Logen gestellt und sie bei der Ausübung ihrer Bestrebungen unterstützt. Hilfe Wurde zuteil den Ferienkolonien der Berliner Logen, tätige Mithilfe bei den Purimbescherungeri. sowie j bei der Toynbee-Halle Im Jahre 1899 änderte ^taretzki das Ziel des Vereins und führte die soziale Arbeit der Frauen der Berliner LogenJ auf ijir ureigenstes Gebiet, auf die Fürsorge für| Mutter t