Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 1 - Januar (1.1928)
- Date
- 1928-01-01
- Page
- Seite 11 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Ritterliche Formen li Anläßlich von Vorkommnissei Wahlen erinnern wir alle unsei die in der Oeffentlichkjeit wi| wiederholt ausgesprochene Mahl Formen im Parteikampf i:u waf Wir wünschen, daß unsere in solchen Kämpfen auftteten. us dem Btirö der Großloge. Partei kam pf. bei Gemeindee lieben Biüder, ken, an unsere ung*), ritterliche Iren: rüder vorbildlich verweisen auf vorliegenden Bericht. den in der Beil; \ ‘ ' I Die MeB-tSondersltzunj; der Leipzig-L^)ge findet nicht am Montag, sondern am'Sonntjag, den 4. März, abends 81/, Unr im Logenheim Arndtstr. 1 statt. .. , , I ge dieser Nummer Ausstellung von Werlteh jüdischer Künstler. Die Glückauf-Loge, Essen, hat im Dezember 1927 eine Ausstellung veranstaltet, die sehr erfreuliche Resultate ejrzfelt Jiat: Wir *) Vergl. 1). Februamumfner t?) Jl9(l4, 2) Juni/Julimimmer (7) sowie Augustnuimr.er (81 j 1926 — Aussprache über das Thema: »Ritterlichkeit-j — I I ' " # Zuschriften und Sendungen Bergische Loge sind zu ricl t Dr. Ollendorff, Barmen, B Inhaltsverzeichnis des ist dieser Nummer beigefügt w. Logen und I. Brüder, den Jah „ . „_ zu lassen, um erforderlichen Fa|M^ Material bei der harid zu haben. an - die en an Sanitätsrat elcherstr. 8. B B. für Wir bitten gang .1927 bir Aus[ anderen Distrikten. B’näi B’rith, Monatsbläfter der (feroßloge für den ’STschechoslowak Ischen Staat I.O. Bl B. Jahrgang VI. Nr. 10. Dezember 1927. Br. Samuel Steinherz schreibt Oller »Die. ältesten Wohnsitze der Juden in Prag«! Die A$>njmdlung erscheint zum 70. Geburtstag des Br. Steinherz,lder an der Uni-; versität Prag als ordentlicher Professor der Oeschichte' 1 wirkt. Wir werden daran erinnert, daß Juden in Prag bereits vor dem Jahre 1000 wohnten, und auf die alten Synagogenbauten hingewies^n. Die JAIt-Neu-Synagoge deutet auf eine Zeit hin, die in das 13. Jahrhundert anzusetzen ist. Der Verfasser stützt sich auf zwei hebräische Geschichtsquellen: David Poaebrad »Altertümer der Josefstadt« und die Erzählungen:! Die Vorgänge in der Stadt Schel« (= Prag). I ' Friedrich Thieberger forniuliert einetP s y-c h oIogie des Hasses, indem er sich auf zwei Werke stutzt: F. Bernstein Der Antisemitismus als Gruppenerscheinung und Arnold Zweig »Caliban oder Politik lund Leidenschaft. Versuch Ober die. menschljphen Orupnenleidenschaften, dargetan am Antisemitismus. Verlag Gqstav Kiepenheuer, Potsdam1.». Br. Thieberger bemerkt: daßiqie beiden Bücher in ihrer Omndeinstellung zum Antisemitismus wesentlich gleich sind und doch von verschiedenem Temperamenten und ganz unabhängig von einander geschrieben wurden, gibt ihnen eine verstärkte Bedeutung, j I Ein längerer Baum ist dem Bericht Uber die Tagung des Oeneralkomitees vom 19- und 20. November in Prag gewidmet. Bemerkenswert ist, daß im IO Distrikt oftmals das Bestreben zur Gründung neuer Logjen. sich geltend macht, ohne daß vom OrdenfPropagandja getrieben wurde. Eine neue Geschäftsordnung wurde aurchberaten. Der zweite Band, des Zieglerschln Werkes I Die sittliche Welt des Judentums« wird von ider Großldgq herausgegeben werden. Die Abnahme des Werkes l wird den Logen empfohlen. Die Errichtung einer Gesellschaft für Geschichte der Juden der tschechoslowakischen Republik wird beschlossen. Die Rayonierung der einzelnen Logen gibt Anlaß zu längerer Aussprache. Aua dem Ehrmann- Fonds werden verschiedene Subventionen bewilligt. Ueber die kontmende Tagung der Arbeitsgemeinschaft berichtet Br. Wiesmeyer. . i 1 Br. Emil Stransky (Bohemia) zeichnet in einem Vortrag das Weltbild des modernen Astronomen und Physikers in-anschaulicher Weise. In der Umschau-wird des schweren 1 Verlustes gedac tt, den dler österreichische Distrikt durch das Ableben des Br. Oberiabbiner Chajes . gl ei 1|927 die* den ich lichkeiten wie den Präsidenten Majsärykj. den Dichter J. S. Macher, den Oeologen Petri ok, den Literatur- Historiker Arhe Novak in ihren Be; iehungen zu Jndenheit und Judentum. Arieh Tartaköwi f, Lodz, behandelt »Die Ostjudenfrage als ein Wirtscl aftsproblem-f}ie Bedeutung der Frage ergibt sich fi r .Osteuropa* $ch,pn ziffernmäßig durch seine großen J idenmassen, (Polen 10,4% der Gesamtbevölkerung, Ukraine.-6,9Lifäueu 7,6 %, Rumänien 4,8%). Der Krie;;■ hat aut die Entwicklung der: wirtschaftlichen Verhallt isse selbstverständlich ungünstig eingewirkt. Die Einig ation ist zum' Siil!-- stand gekommen. Eine große Anz ihl wirtschaftlicher Probleme ist aufgeworfen worden, un eine Qrganiiatiorr des jüdischen Wirtschaftslebens der legenwart herbeizuführen. Anfänge sind vorhanden. -I >er Aufsatz sqhlielit mit folgenden Worten: Es ist ein s< iweres Ringender Millionenmasse um die Möglichkeit, i ind den Sinn ihres ökonomischen Weiterbestehens. Uhd es ist wohl überflüssig zu betonen, daß von dem A isgang dieses Prozesses die Zukunft de!s Judentums t berhaupt abhängt. Der Schwerpunkt des jüdischen Leber is liegt nadj allen Verschiebungen in den letzten Jahtz hnten doch noch immer in Osteuropa und wird (dort loch Jahre, |wahr-vscheinlich sogar jahrzehntelang bleiben. Nur die Wirtschaftliehe Gesutidung des osteuropäischen Judentums wird ' somit den Gesamtkomplex der Judenf age einer l[ösung näher bringen-können. j Pinchas Kon, Wilna übermittelt Geheimberichte der russischen Gendarmerie über Moses V ontefiores Besuch in Wilna. Der Berichterstatter ist O »erst Kamsjewky, der den Besuch Monteliores im Jahre *1846^ in Rußland schildert. Die Begeisterung der' russischen’ Juden, die viel von dem Philantropen erwarteten, war grenzenlos. Zar Nicolaus I. befahl seinen Ministen das' größte Entgegenkommen dem Oaste gegenüber Dies hinderte jedoch nicht,, daß er als ein höchst Verd chtiger behandelt wurde, wie der Geheimbericht erweist. Emil .Schlesinger, SL Gallen gibt in einem Schweizer Brief einen Uebferbliek ' über die gegenwärtigen geistigen Strör lungen-jüdischen Lebens in der Schweiz. Br. Theodor Ehrenstein, Wien, behandelt Pijobleme der jüdischen Erziehung und fordert jüc ische Lejirer, die imstande sind, in der jüdischen Jugend berechtigen Stol? auf jüdische Vergangenheit* zu erwecken erlitten hat. A. Gdt. B’nai BYith Mitteilung dn fürOeateijreich. HeftfO Dezember 1927. Jahrgang XXVII. Br. Gustav Sicher, Nacht id, betrachtet unter dem .Titel »Freunde des Judentums Unter den Tschechen« Persön- — 11 Mitteilung der Loge Karlsbad: Frajr Oattin unseres Bruders Ludwig Lederer, nach kurzem Leiden verschieden. Die geh sich durch ihre rege Tätigkeit wahren! Zusammenkünfte1' in' Marienbad besonder worben. , ' ' i ' Gdj. I derer, Januar ichätzte Frau hat der- Sopimete Verdiehste er- O'ga Le st am 11