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Der Orden Bne Briss · 1928-01-01 · Nr. 1 - Januar (1.1928) · p. Seite 2

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 1 - Januar (1.1928)
Date
1928-01-01
Page
Seite 2 (sequence 3)
Language
German
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;— vielleicht gegen die ursprüngliche Annahme der Anwesenden — Polen» de/ Helle sich mehr nähernd mit naturgegebenen Varianten: Tschechoslowakei — Deutschland — Oesterreich. * , . * t Vielleicht kann das.persönliche Moment der Zusammenkunft und die Wirksamkeit des Ordensgedankens nicht besser gekennzeichnet werden als difi^h eine Bemerkung des englischen Vertreters: er betrachte es mit großer Befriedigung —' gerade weil .er aus freieren politischen Zonen komme —"m solch’ persönlichem Zusammensein tinblicke in Leid und Leben der anderen Distrikte zu nehmen. Es müßten recht viele Brüder aus England über den Kanal kommen. Nicht besser könnten Verständnis und Bereitschaft zur Hilfe gesteigert werden. — * * - * Vergleiche der Arbeitsmethoden der einzelnen Großlogen und Logen ergaben sich von selbst. Vielleicht wird manch nützlicher Wink da und dort fruchtbares Ergebnis. | Ueber Ordenspropaganda splrach •Br-. Großpräsident Äder-Kräkau (XIII). Diej Ergebnisse. der Verhandlung hierüber werden der Ordensleitung übermittelt werden. | Der Wunsch, diese Fragen in einer in Deutschland — und zwar in Berlin — stattfindenden Sitzung des, Exekutivkomitees zu besprechen, wurde) laut. Br. Großpräsident Kohn- Wien konnte auf Grund privater Fühlungnahme die Erwartung einer solchen Tagung — wenn auch noch nicht für das Jahr 1928 — aussprechen. * * »■ > Uebei den Inhalt cier Berichte wird nach Möglichkeit in der Februar-Nummer Mitteilung, gemacht Werden. Hier sollen nur noch einige Zusatznotizen erfolgen:' die Schiedsgerichtsfrage soweit sie die Interessen der europä ischen Distrikte berührt, hat Fortschritte gemacht. — Das! vom Deutschen Distrikt vorgelegte Ritual (soll dJln Logen der anderen Distrikte rur probeweisen Anwendung empfohlen weiden, (Der X. Distrikt behält noch für ein Jahr Vorsitz tind Federführung. Dann tritt fein Wechsel ein] — Zwecks Unterstützung der Heilanstalt Etania in; Davos wird den einzelnen Logen ■ empfohlen, I für gewisse Krankheitsfälle eine bestimmte Anzahl von Verpflegungstagen zu übernehmen. — Den Reisekarten der Distrikte soll ein Liahtbild/des Benutzers beigegeben werden. ' I. Br. Kaufmann-Basel überbringl die EJin- II ladung zur Abhaltung der nächsten [Tagung der Arbeitsgemeinschaft nach Zürich.^ Die Stimmung hierfür ist vorhanden. Die definitive Ejntscheiching wird Br. Großpräsident Popper überlassen. m x- An die Sitzung, die von vormittags 9 Uhr bis in die .7. Nachmittagsstunde dauerte, schlioß' sich eine dicht besetzte Festlogfe der Berliner Logen,/die von Br. Präsident Lehnann (Akiba Eger-Loge) geleitet wurde. Außer ihm sprachen die BBr. Großpräsidenten Baeck und Popper. Mittelpunkt stand eine Ansprache des Br. E Präsidenten Heinrich Stern (Spinoza-Loge), (er auf Orund eines Aufrufes des Landesverbandes der Preußischen Gemeinden über Gefährdungen des Judentums und die Mittel zur Abhilfe sprach. Harmoniumspiei und Gesäng von Br. Oberkantlor Magnus. Davidsohn umrahmten die würdig verlaufene Feier.! Ein Festmahl schloß sich an. ■ r Der Deutsche Distrikt, die Großloge und die Berliner Logen geben ihrer freudigen Genugtuung über den Besuch so lieber und hervpr-i ragender Brüder Ausdruck. [ A. Gdt. Die jüdischen Parteikämpfe und der Ordlen. Von Br. Expräsident R. Die Heftigkeif der Kämpfe innerhalb des deutschen Judentums hat wieder einmal in besorgniserregender Weise zugenommen. Wir wollen gfewiß nicht überempfindlich sein. Kamßf ist ein Zeicheh von Leben, von Interesse, vöh Jugend. Und selbst das isf nicht gar so schlimm, wenn, hie und da in einer Rede; einem Zeitungsartikel oder Buch im Uebereifer jemand zu weit geht und alle. Lorbeeren auf das Haupt der eignen Parteigrößen häuft und für alles Schlimme Leszynsjky, Berlin.! ' den Gegtier verantwortlich macht; Aber es gibt auch hiefbei eine Grenze, und diese Grenze i$t dann erijeicht, - wenn ‘ nach allgemeiner»Ansicht die Energien, die der Kampf kqstet, in keinetn Verhältnis rtiehr zu dem möglichen Nutzen stehen, und wenn darüber hinaus Schäden angerichtet wird, der nicht wieder gutgemacht werden kann. Wir wissen, iwife es in den Kriegen d^r Völker zugeht. Um Länder ^nd , Städte ifiit einigen 100000 Einwohnern zu gewinnen, müssen 2

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