Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- Juni/Juli (6.1927)
- Date
- 1927-06-01
- Page
- Seite 21 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Capua 1× ep/1047865
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fip -A- Beilage zu Der Orden Bne Bris« Juni/Juli 1927. l 147. Generalkomiteesitzung in München.—f. Tag Sonntag, 22. Mai 1027.; Unsere Ordensdevise — soll man sie ändern und wie isi ‘ 4 .aufzufassen? sie er Beginn der Tagung: Br. GroBpräsident eröffnet die Sitzung um 2lit Uhr, he St die Erschienenen herzlich willkommen, dankt den Münchener- Brüdern für den herzlichen Empfang und begrüßt 'vor allem den Vertreter des österreichischen Distrikts Br. Großpräsident Edmund Kohn, Wien. Er dankt den Brüdern de* österreichischen Distriktes dafür, daß sie in einer Zeit der Not, in der sie selbst litten, dem deutschen Distrikt die Treue bewiesen und sich bemüht haben, uns die Bürde tragen zu helfen. Von den Brüdern, die am Erscheinen verhindert waren, erwähnt er besonders Br. Ehrengroßpräsident Timendorfer, der durch den Gebrauch einer Kur ferngehalten worden ist, die BBr. Blumenfeld, Holländer und Hoeniger, die durch Erkrankung der Tagung fernbleiben mußten, und BBr. Kunitzky, Ginsberg und Hirsch, welch letzterer im letzten Augenblick verhindert worden ist, der Tagung beizuwohnen. Er erbittet und erhält die Ermächtigung, an Br. Ehrengroßpräsident und die durch Krankheit verhinderten Brüder die Grüße des f * Generalkomitees zu übermitteln. Da auch der Vertreter von. Br. Hoeniger nicht abkömmlich war, hat d^r oberaehlesische Logenverband gebeten, daß Br. Expräsident Schlamm, Beuthen, der Tagung beiwohnen dürfe. Dem Wunsche ist entsprochen worden, doch steht dem Bruder das Stimmrecht nicht zu, was.praktische Bedeutung nicht hat, da es zu eigentlichen Abstimmungen ‘kaum kommt. Von den Nachbardistrikten, die Vertreter nicht entsenden konnten, sind Begrüßungsschreiben bezw. Telegramme. eingegangen, so von dem Polnischen, dem Tschechischen, dem Rumänischen und dem Englischen Distrikt. »Das Programm der Tagung — Einleitung durch ein geistiges Thema und Erledigung der geschäftlichen Dinge in der Sitzung am nächsten Tage — ist bekannt. — Ueber die Abhaltung der Sitzung des Generalkomitees an verschiedenen Orten sind die Meinungen geteilt, während die einen sich viel davon versprechetl, daß die Brüder des Generalkomitees in den verschiedenen Orten mit den Brüdern an diesen Plätzen in Beziehung treten, sprechen sich andere dagegen aus. Die Umgebung, die Atmosphäre einer Stadt beeinflußt die Menschen, die in ihr wohnen, und so hat auch München den Münchener Juden ihr Besonderes gegeben . r Je und sje -zu Münchener Juden gemacht. Milncr Städt iies Barock, des eigenartigen Rokoko, u in der die- Stadt ihre Bauten geschaffen hat, dem, was der Geist der siädt war . und s’efh Barock stellte den ersten Versuch dar, aus t alter in die neue Zeit iu .gelangen, fm herrschte der /omanische Stil vor »und di|! Bauten. Kirchen, die di? Eide bis zum Hnp fortsetzen wollten, von der Erde zum Himmel fö ■ Das Batock wieder hat gesucht, den Hinyme .herunterzuführen, es hat Idem Ausdruck gebe was die Eigenart der neuefi Zeit ist, den Me?! die Erde zu stellen. Von dein Glanz»des Hirn etwas auf der Erde Ausdrock finden. MiinclJ Stadt des Barock, wo die Menschen auf der E; gut sein lassen wollen, nach Ider andern-Seite, wi gesagt wurde, ein Capua |)er‘Geister«, zu yie zu wenig Himmel, zu viel Behagen und zu wen danach, stell über den Alltag zu; erheben» schiedenes verbunden werden soll, das, was gibt und der Hintmel ruft, spricht bald das das andere lauter/, ^In' dieser Atmosphäre haben'auch die Münchener Juden'geatmet, in ihrem Boden, oft von dem Wunsche "ertüljt nießen~ und zufrieden zu Sein. Wenn etwas trug, daß immer wieder der.Geist emporgebobä so geschah es durch die Münchener Logen, sondere Aufgabe, die den Münchener Logen ist, daran zu erinnern, daß das Leben kein btöße^ ist, sondefn daß Leb?n erfüllen und verwideutet, daß Leben erst Inhalt gewinnt,, nur wen geistigen Inhalt besitzt» Das sollen, die Logi und »o'gehören die Logen ganz zum Geiste Sie lehren die jüdische Idee des Menschen, Geistiges nur zum wahrhaften Menschen wird, Mannigfaltigkeit des Eindrucks ist gut, u id so hat das Wandern mitJden. Sitzungen des Genenlkomitees vielleicht das eine Gute, daß dgn Brüderrt des Gerftfralr komitees der Hinweis auf -die Logen ‘und ihre Eigenart und den Logen der auf das peneralkomjtee nahägebracht wird, daß die besondere Atifj^tje jeder Loge deutlicher ins Auge gefaßt werden kanp, und daß jede Lo «e immer wieder gemahnt werden kann an das,^ was sic mit'den andern Logen verbindet. Wir hoffen, Von den M ünchdher Brüdern zu empfangen und ihnen zu geben, .und Aus- : di!! ien ist die id die-Art, efrjspridht lird. Das" em Mittel- Mittelalter gotischen^ yiel hinaUf tstrebend. zur Erde n -wollen, scheu auf iiels soHte cn ist die essich spotfisch Erde und. g Wunsch Wo verdie Erde The, bald Münchens wurzeln zu gedazu bein wurde, Die bei^estelltist, Besitzen ichen bei es einen lehren, ser Stadt, der durch Sie 21