Mannheim
Compact Memory

Der Orden Bne Briss · 1927-11-01 · Nr. 11 - November · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1927
Issue
Nr. 11 - November
Date
1927-11-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/6727475-6029141-6074754--1549-4868176
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Aus dem Büro der Großloge - Propaganda Timendorfer-Jublläums- Loge Berlin: Den Kandidaten wurde vor ihrer Ballotage Gelegenheit gegeben, an den offenen Veranstaltungen der Loge teilzunjehmen, um sich so mit den Brüdern bekannt zü machen und ihnen selbst einen Einblick in den Logenkreis -zu geben. ’ Mit allen Kandidaten, die zur Einführung gelaugten, wurden die eingehend besprochen, pflicht und die aus resultierende Verpflicht vorzunehmen, wie es Loge erheischen. D .mühungen werden uflb Wege fortzufahren. Pflichten insbesondere: der »Selbst )j hg, die. Ein* Würde und Ergebnisse veranlassen Bücherschau. Aimö Palliöre: Das unbekannte Heiligtum — herausgegeben vom Heine-Bund, jüdische Buchgemeinde, Berlin W., Linkstraße — 1927. Aus dem Französischen von Z. Holm — vom Verfasser autorisiert und durchgesehen —. 288 S. — Mit einem Vorwort von Rabbiner Dr. L. B a e c k. * Ein gläubiger Katholik tritt zum Judentum über. Das ist an sich ein beachtlicher Vorgang, wenn der Uebertritt nicht aus äußerlichen Oründen erfolgt. Schon darum: weil auf der einen Seite die Weltorganisation der katholischen Kirche steht, auf der anderen die religiöse Gemeinschaft der Minderheit, deren tausendjähriges Schicksal ein Martyrium war. Was im vorliegenden Falle seelisch auf-das tiefste erschüttert, .ist das aus innerstem aufrichtigen Herzen quellende religiöse Suchen nach dem Heiligsten. Palliere besucht in jungen Jahren in Lyon am Jom Kippur-Abend die Synagoge zum Neila-Gebet. Es fesselt ihn f^die Form des gemeinschaftlichen Priestertums, die dertj Judentum der Zerstreuung eigentümlich ist, und der Geist der Erwartung, der Glauhe .an die Zukunft, der seinem ganzen Kultus ein besonderes Siegel auf drückt«. , Der Eindruck ist so mächtig, daß seine Seele sich von nun an auf dem Wege unaufhörlichen Suchens nach den Quellen -der Lehre- und,nach Menschen, die ihm Quelle sein können, befindet. Unter ihnen ragt Elia Benamozegh, Rabbiner von Livofno um die Jahrhundertwende, hervor. In ihm verehrt Palliere seinen Meister. Der Rabbinyr hat Ehrfurcht 'vor dem Suahenden in seiner Seele. Aber wieder er noch andere, die er befragt, wollen ihn abtrünnig machen: sie legen ihm nahe, anstatt den Mosaismus anzunehmen, sich mit der Anerkennung der Noachidischen Oebote für seine Person zu.begnügen. Der Drang in seinef Seele ist unaufhaltsam. Palliere tritt zum Judentum üjber. Dfeser letzte Schritt wird auf dem Bekenntnijswegejkeses Buches nur ganz nebensächlich, fast nur andeutungsweise behandelt. Der Eindruck des Weges und des letzten Schrittes ist in Frankreich zumindest auf tinen Teil der französischen Judenheit so. stark, daß map — im Sinne der Glaubensauffassung des Autors — fast von einer Palliere-Bewegung sprechen kann. Wohltuend berührt in dem Bekenntniswerk, daß kein herabsetzendes Wort gegen den Glauben fällt, den der Autor verlassen. Er ist von Dankbarkeit gegen den Katholizismusierfüllt: er sieht in ihm die Vorbereitung für sein Judentum. . A. Gdt. Hi 4 nd Brr! Der bereits in* der Kunstkalender, heräusgejg Eisler, Wien, und Br. berg, liegt nunmehr vor Fülle seines interessanten, entnommenen, vorzüglich aufs wärmste zum Ankauf 2,— Mk.,-bei Sammelbeste Ferner liegt ein anderer, »Das Jahr des jüdischen, jüdischen Frauenbund, beziehen ist, vor.. Er kann ebenfalls drjr werden, zumal er sich die Zeit besonders dankenswert Einblick in das Schaffen vemiitteln«. In derti Vorwir dem Hmser Kalender diener Interesse an den Arbeiten gestärkt werden '“würde.« Kalender aufs beste gerecht vorzüglichen Reproduktion-1 denen auch wenig oder bi mit überraschend gute« figurieren. Wenn auch Künstler hier nicht vertret botene als ein durchaus Kunstschaffen lebender jü vorigen Nutpj: eben von Br. uptlehrer S M kann besonjl rornehmlich i ^produzierten pfohlen werdje: lungen- Preiser sehr interes: Frauenbun lin ,C, 2, Roi’i | Adam Smith, Theo fühle. Nach der Ausgabi mit Einleitung, Anmerkunge i Dr. Walther Eckstein. 2 Leipzig. 1926. 80 -f- 618 i Daß Adam Smith, der nationalökonomischen Wis: Gebildeten geläufig ist, grundlegenden Werkes mehrmals 159 Jahre nach si bekanntesten philosophisch^: Kulturkreise gehört und erscheint, dürfte bei uns Fachkreise , nur wenigen ethisches Werk von so s der vielfach von Grund anschauungen und Dasein übe G des die lestep chät die auf den Bi ■n er Prof., il 1 e ers älter Idma: n. näßig santcr des ‘, eastn. s 1er n sdli bei hi .E Üi gend zum Au auf schöne, in he i e Aufgabe ges lebenderjüdiscl t heißt es u. will, wäre er jüdischer Kü Diesem Ztoe werden ange: n jüdische^ gar ni<$t' .fein empfunji efne .ganze-- n ist, so ist geglückter Aussdfi qischer .Künstle 1 Zu Ja :ob P und Ai z ie der,' etH letzter Hand und. Register Bde. Verlag der- Begründer sehschaft, desseh t gleich de/ V Ethik ist, d is not eitet Entstehung, n' Büchern eue d : n unmer n außerhalbbildeten beki eigener Langlebig aus veqäni fcedirigungen' aben erwähnte 9r. Mar Heideiliegen der Meistern fCrials nur L jdenpreis mg. Kalender, der^vom 2. -4, zu tiger eilt her Küji t.: üllt,: ler' :ke < khts (Cünstlfei kann eneh ahl doch nitf i S eh überu vers ehen Felix nei Naiji erfasste: s wohl im e en t mit keit, derteh Mens :l Bruders räsenzerutig« ung so der ser Bediesem « mpfohlcn ‘schwerer t, »einen stier,.' zu n Zweck, yenn das imch ihn rfte der ier vielen r, "unter e .Namen Arbeiten jüdischer das Geaus dem begrüßen. essner. en Geeilt und Von ' Meiner, upeitlichen e jedem r . eines :h heute, zu den' iglischen . lusgaben f entliehen in. Ein das trotz Lebenstf hen .der s e 209

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.