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Der Orden Bne Briss · 1927-06-01 · Nr. 6/7 - Juni/Juli · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1927
Issue
Nr. 6/7 - Juni/Juli
Date
1927-06-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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B’nai B’rith Manual wiedergegeben. Eine Betrachtung von D. F. Markus über AhadHaam, den Begründer des Kultur-Zionismus und sein System schließt sich an. Das Interesse des 11. Distriktes für die Arbeitsgemeinschaft der europäischen Distrikte wird durch die genaue Wiedergabe, der Verhandlungen erwiesen. Auch im 11. Distrikt . wird dankbar des Wirkens von Dr. Paul Nathan gedacht. Wir erhalten weiterhin die Mitteilung' über die Frauenhilfslbge »Myriam« in Konstantinopel und, über (Jas feierlich und freudig begangene 17. Jahresfest der. Konstantinopel- Loge. Die Smyrna-Loge berichtet über die Neueinführung der Beamten. Ein kurzer Aufsatz von Alberto Hemsi Religion und Musik« bildet den Absch'uß. April 1927. Nr. ,4. Br. Dr. Marcus behandelt in eingehenden Betrachtungen, die er in der Konstantinopel- Loge angestellt hat, das Leben und Wirkdi Barucli Spinozas. Aus dem B’nai B’rith Manual werden die Schilderungen des Br. Großsekretär B. Bogen über di$ Anti-Defamation League wiedergegeben. Der jetzt in Mailand lebende frühere Großsekretär des 11, Distrikts, Bruder Dr. Y. Behar, befaßt sich mit der Schilderung der Persöftl Sie lebi Beyrout li Protest In Ung^i derung Anspra Dr. j. des vers(t' Luigi als die Gesamtlb Durd über ei kleinen ', Ein^ Vizeprä nächtlicli tapfer i Die | liehe Värzüge zur Loge Bjyi chkeit einer jüdischein Dichter *j| im 16. Jahrhundert in -Ron r hat an den Völkerbund gegen die Unmenschlichkeit de -■ rn, Polen und Rumänien ge eines Festes des jüdischen B. 'ie des Vizepräsidenten der r tiej .werden uns -übermittelt: :orben‘en früheren italienischen izzati wird neben ihrer poli des großen Juden, der sein» eit erstreckt hat gewürdigt.' :h sprechende Zahlen erfahr ne- Darlehnskasse in Kousttjn Summen nützliches leistet , . .: traurige Mitteilung schließt i ident der Kairo-Loge, Bt. S. C *ien Einbruch durch -Banditen, Wehr zu setzen suchte che At Li einen flammenden numertts clausus- . ächtet. Dies Schil- . Lyzeum und eine routherl Loge, Br. Die Persönlichkeit Ministerpräsidenten tfsehen Wirksamkeit Tätigkeijt auf die Wehr zu setzen suchte, e gedenkt seiner als-eines dih üge ausgezeichneten ^Bruders." Folge 1927.1 Verlag 'dem Tagespolitischen fern, obgleich sie Iden und Nummer gegen Jor$cher, Menschl gegen Der die Fragt Bücherschau Rothschild-Bausfeine. Neue J. Kauff mann, Frankfurt a. M. Man wird dem Herausgeber für diesen 2. Band der »Bausteine« wie für den ersten, vor ca. 14 Jahren im gleichen Verlag erschienenen, Dank, wissen Nicht nur äußerlich,, was Druck und Einband anbetrifft, sehen die beiden Bände, einander ähnlich wie Zwiflingsbrüder, sondern auch bezüglich ihres geistigen Gehaltes. Das Einteilungsprinzip des ersten Bandes ist auch im zweiten innegehalten worden, und dem Untertitel: »Zur Unterhaltung und Belehrung aus jüdischer Oeschichte und jüdischem Le.ben« entsprechen die 3 Gruppen von L$sestücken: aus der biblischen Geschichte, aus der jüdischen Geschichte, aus jüdischem Leben. Neben den ähnlichen „bekannten Sammelbänden von,Ei Gut erfüllen auch die . »Bausteine« Rothschilds die wichtige Mission, unserer Jugend ein Lektürbuch intdie Hand zu gebep, wie man es sich nichtbesser wünschen kann. Bei dem leider immer noch sehr großen Mangel an guter Jugendliteratur wird man die »Bausteine« neben den Gut’schen Unterhaltungsbüchern der jüdischen Jugend als vortrefflichen Lesestoff empfehlen könjien. Was der Herausgeber in der Einführung" zum ersten Bande in Bezug auf den Zvtack seines Buches gesagt hat, daß es Liebe und Freude anTjüdischen Leben erwecken soll, wird auch für den vorliegenden ^weiten Band zu gelten haben. Schon die Namen der Autciren der verschiedenen, bald poetischen, bald prosaischen Stücke, bürgen für eine gute geistige Kost, und zwar nicht nur für die Jugend, sondern auch für das reifete Alter, dem in den »Bausteinen« gleichfalls ein guter jüdischer Lesestoff geboten wird, denn auch der Erwachsene wird das Buch mit Genuß und Interesse lesen, und was noch mehr ist, an der warmen Begeisterung, mit der die Verfasser über jüdische Menschen und Dihge geschrieben haben, sein eigenes jüdisches .Empfinden steigern. Das Buch ist in Anbetracht der guten Ausstattung und des wertvollen Inhalts nicht teuer, so daß zu hoffen ist, daß es in weite jüdische Kreise Eingang finden und an seinem Teil zur Kräftigung und Forderung jüdischen Lebens beitragen wird, Dieses Mal aber'‘brirfgt des 3. Jahrganges Wertvollen der Zeit Ausdruck z t geben bttnüht ist. ieSchande unserer Tage;' De Schändung jüd scher Gjäber. Wilhelm Michel, der bdmnnte H|ölderljn spricht im Namen des Deit sch tu ms "und der chkeit gegen .eine Niedertracht gkeit-, die die Ehre .Die Debora AscaVelli,’ Loge von n wpr tinopel, mancherlei die mit das'Heft cüfel, jst gegen ti ermordet ch gfri fit d ie ’ab.. Der bei einem ,er sich worden., metfsch-. |A. <idt. allem Entscheidendie s< eben erschienene einen kräftigen i .Weckruf des deutschen Namens befleckt, Seines: G r ä b e r» wird man nicht <c Aufsatz-»|K|a m p f hne innete Belegung lesen, können. encr behandelt Die Forderungen 2. Aufsatz, von Dr. Max W der Unsterblichkeit, des religiösen Bewußtseins nnd> die poiitive Haltung, des Judentums zu der Frage der Unsterblichkeit kommen zu eindrucksvoller Darstellung. [ Carl Gebhardt’, der S{5inozafor :cher nnd Heraus- Die Zweimonatsschrift »Der Morgen« (Heräus-: geber Professor Dr. Julius Öoldstein, Darmstadt) hält sich geber ddr Gesamtwerke Spinozas., ^ehqndelt das Thema. Spinozas Bann«!.’ D r.;B. J a c ö b, D o r t m u o.d, fähijt führung jn d a sJ.B ü c h Möse, fert, dieses Mal die Akeda, die Geschichte Isaacs. Wie immer versteht'.es- Jacob Bericht neue Beiten abzugewinnen. .. Professor Julius‘Öoldsrefti beschließt satz »Vom demokratischen zun Bürgertum« seine Artrkelreitae, Völkischer Antisemi Jismus. £r schildert die Gesinnüngswai idlung des deutschen Bürgertums. In wenigen Seiten faßt er die politische und geistige Entwicklung eines Jahrhur derts zusammen, Einblicke gewährend in Zusamjnenhäng ^chärfe und Klärheit bisher noch nicht 9*nd. "* ,• . «;V! Das Problem der S-ijitfiut in S,a jung behandelt Professor Basnitzky. Im Anschluß an das Buch des Hamburger Senators $tubmann; Albert Baliin stellt'Ör. Carleb ach die Gestafdes großen Hamburger Reeders vor uns E in, und erörtert die Frage, aus welchen Kräften das Leqenswerk dieses Mannes sich aufgebaut hat. ln den" beiden aufschlußreichen [Aufsätzen von Dr. Kurt Zielenziger: Der Einffu 5 der Juden auf die kalte Sozialisierung und Ezust Lan in seiner Ein-- Er .behandelt / der Bindung | dem tjiblischen ■ -i' in; Seinem Auf-) v i 1 k i s c h e,n die in dieser erkannt worden i;e und Dich; d s b e r g: Die 101

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