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Der Orden Bne Briss · 1927-05-01 · Nr. 5 - Mai · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1927
Issue
Nr. 5 - Mai
Date
1927-05-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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^riiii. Mai 1927. Nummer 5 (eingetragenst Berein. «gwn lltriag Der ©roßloge. gurtau: 0362, fUtimtrige 12. (Eeteptjon: 2Lmt Ciiboro 4619. guftfdjctonto': gtrRn 163 33 Badjhrudt rämtlidjcr Brtthcl aus btefen BHttrtlunpcn toccbufcn. lobalt* Jfldlscher Optirnnmus? — Altstadt Jerusalem. — Aus Amerika, — BücherSchau. — Aus dem Verbände der, Fraufnvcrtimgun£en der ' i;. O B. B -Logen (Zwei Jahre jüdische Hausgehilfinnen-Schule: Erholungsfffrsorge des Verbandes der Frauenverejjiiguufen der U. O B B.: Logen) — Mitteilungen. — B ei I a ge: Logenberichte. Jüdischer Optimismus? Von Max Wiener. Die Tage der Omerzählung, welche unsre Schritte vom Pessach zum Wochenfeste begleiten, wecken in uns Oedanken über den Charakter des jüdischen Geistes, die geeignet sind, eine längst stereotyp gewordene Auffassung zu revidieren. Indem unsre Vorfahren jedes Wort der Heil. Schrift als eine'ehrfurchtsvoll zu hütende Mahnung sich ins Herz schrieben, zählten sie, dem Wortlaut der Bibel gehorchend, Tag um Tag vom zweiten Pessach bis zum Vorabend dis Offenbarungsfestes 49 Tage. Beide, ursprünglich vor allem als freudige Feiern der Ernte begangen, waren so durch Tage mit einander verknüpft, deren jeden schon der Oedanke an die Darbringung des Omer mit der froh erlebten Gewißheit des wachsenden Sommers weihte. Die Wochen des frischen Fühlens mit der Natur, des frohen Schaffens mit der schaffenden Erde wandelten sich aber in wehmutschwere, umdüsterte Zeit, da sie, mit schmerzvollen geschichtlichen Erinnerungen belastet, das Gemüt von der stärkenden Erfahrung ewigen Neu werdens abzogen und zum Gedächtnismal menschlichen Loses und menschlichen Leides wurden. Mögen es die Märtyrer um Rabbi Akiba, mögen es die Blutzeugen aus <jler Zeit der Kreuzzüge sein, deren Andenken | seit so vielen Jahrhunderten die Trauer dieser Tage gewidmet ist, es bleibt ailt, der Gel e '■doch seltsam, wie sich solche in der Jahreszeit, da die e hellsten und fruchtbarsten stn über die jüdische Seele erring^ Aber die Sefirazeit ist ja für den jüdischen Sommer, des Festes der Gesetzgebung erhebt sich am Horizont mit dem 17., dem Tage de' heiligen Stadt; und ihn-verb Kette leiderfüllter Tage, welche abbrechen lassen, mit dem 9. hat das Judentum den Fall des aber die Hymnen seines um ihn, als ob er gestern zeugend von einer unerhörte^ Vergangenhe:t in der jüdischen kommt ein Aufatmen, die Wocjh bruch des Ellul. Aber verge nichts von dem dunklen, wa$ Man fühlt sich der Tröstung Sabbath um Sabbath bis an »ehrfurchtgebietenden Tage«- s aus dem Trostpropheten den zu Menschen emporzurichten ‘du: .von kommenden helleren sich einen Monat vor seinetji Neujahrsfest im täglichefi Got Ze it Posaunenhall, der die Seele er: — 73 — Gedanken gerade Zehnte Sonne am die Herrschaft n konnten, jiur die Einleitung Kaum.ist der Ernst abgeklungen, da Monat Tammus Zerstörung der ndet wieder eine die Klage nicht? Fast 2000 Jahre Tempels überlebt tbuches weinen sich ereignet,‘ so Schwerkraft der Gegenwart. Nun en bis zum Ann wird auch jetzt .voraufgegangen, ief bedürftig, und die Schwelle der rchtjcin Abschnitt Joden geworfenen die Verheißung en. Da kündet Erscheinen das esdfenste an: der schüttet, sie. am r:h

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