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Der Orden Bne Briss · 1926-12-01 · Nr. 12 - Dezember (12.1926) · p. Seite 212

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Nr. 12 - Dezember (12.1926)
Date
1926-12-01
Page
Seite 212 (sequence 12)
Language
German
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Bücherschau' »Das heilige Land« zeigt ein unter diesem Titel soeben erschienener, von Sven H edin ausführlich eingeleiteter Bilderband (300 Bilder; Verlag Meyer & Jessen. München', der die-Volksausgabe des Bilderwerks Palästina« darstellt und für den geringen Preis von 12 M. (Halbleinenband) eine Umfassende Kenntnis des ganzen Landes and seiner Bewohner — in geographischer, historischer und kultureller Hinsicht — vermittelt. Die Bilder- Äusstattung dieser »Volksausgabe« unterscheidet sich weder an Umfang noch an Oüte von der des großen, bekannten Palästina-Werkes. Aus dem Jemen. Hermann ß u r-c h a r d t s letzte Reise durch Südarabien, bearbeitet von Eugen Mittwoch. Mit 28 Tafeln nach Aufnahmen Hermann Burchardts. Festgabe für den vierten deutschen Orientalistentag in Hamburg. Deutsche Morgenländische Gesellschaft in Kommission bei F. A. Blockhaus, Leipzig. Ein Leben von 52 Jahren, dessen Hälfte auf Wanderfahrten in allen Weltteilen verbracht wurde. Der AbT -Schluß — eine 3. Reise in wenig erforschtes Gebiet — Südarabien — der Jemen — und eine Flintenkugel arabischer Banditen. — Als Ergebnis: Schilderungen und ausgezeichnete photographische Abbildungen von Menschen, Orten und Wohnstätten, die sich nur ausnahmsweise dem Blicke bieten. A. Gdt. B’naf B’rith, Mitteilungen für Oesterreich Heft 9. November 1926. Jahrgang 26. Das Heft 9 ist zum wesentlichen Teile der Erinnerung des dahingeschiedenen Großpräsidenten Br. Professor Ehrmann gewidmet. - Die Trauerrede von Br. Expräsident Dr. Ludwig B r a u n läßt noch einmal die Gestalt des ausgezeichneten Führers Und Menschen vor unserem geistigen Auge erscheinen. — . Es folgen Mitteilungen aus den österreichischen Ver- ■ Reinigungen, Bücherbesprechungen und eine Umschau, die eine Fülle von Notizen aus allen Weltteilen bringt. . * ._ B’nai B’rith, Monatsblätter für den Tschechoslowakischen Staat Jahrgang V. Nr. 9. November 1926. __ Der Inhalt der vorliegenden Nummer ist nach einer Würdigung des verstorbenen Br. Großpräsidenten Ehrmann einem einheitlichen Gedanken gewidmet.” — Der sehr umfangreiche Teil 2 handelt: »Von Wohltätigkeit und Fürsorge«. In eifern einleitenden Aufsatz behandelt Friedrich T h i e b e r g e r: Oie Kammer der Verschwiegenen«. Im nachexilischen Tempel von Jerusalem bestand die Einrichtung, in einer gesonderten Halle Gaben niederzulegen, die dann insgeheim unter die verschämten Armen verteilt wurden. In dieser Einrichtung sprach sich die Idee der Gemeinde aus — in ihr liegen Verbundenheit im Geiste, seelische Hilfe, ln dieser Einrichtung liegt auch der schöne Oedanke: Die Armen sind die Verzweiflung des Liebenden, die Selbstanklage einer geheimen Mitschuld.« Der Verfasser nennt die Einrichtung der Kammer der Verschwiegenheit mit Recht eine der erhabensten, welche die Menschengesthichte kennt. Der Aufsatz schließt mit den Worten. »Welche Anmaßung des Menschen, anders als demütig zu schenken! Verschwiegen fühle er seinen Anteil an der allgemeinen Schuld und was der Dürftige empfängt, empfange er von der Menschheit selbst, die ihre Schuld an ihm tilgt. - In einem längeren Aufsatz behandelt Dr. Michael F e i t h:‘ -Geschichte und Ziele der Wohlfahrtspflege«. - Dr. Emil Wiesmeyer spricht über: »Die Zentralisierung jüdischer Fürsorge bei uns«. — Dr. Alois Hilf behandelt: Die Voraussetzung für eine organisierte Fürsorge«. — Anita Müller-Cohen empfiehlt in einem Aufsatz: »Heimat den Heimatlosen -»• ein neuer Weg der Waisenfürsorge —1 die Ueberführung der jüd. Waisenkinder nach Palästina, das vor allem die Heimat seiner verwaisten, seineV heimatlosen Kinder sein sollte. So sorge man für die Waisen, so schenke man dem Lande die Menschen, die es braucht. Kindersiedlungen sollten mit etwa 1(J« bis 12 jährigen Kindern beginnen, welche ain leichtesten zu verpflanzen seien. Die tausend jüdischen Gemeinden ji*:— Europa sollten die' ständige Patenschatt über ein oder mehrere Kinder übernehmen. — Ein Bericht: ’ »Zentralisierung der Hilfe für die Ostjuden« schildert die Wirksamkeit der zentralen jüdischen Organisationen, »Ort; »Ose«, »Emigdirekt« und ihr gemeinschaftliches Hilfskomitee. — Dr. J. Ziegler gibt eine kurze Abhandlung über: -Das Jüdische Herz«. Belege aus Talmud und Midrasch sprechen vom Geiste der jüdischen Wohltätigkeit. Kleine chassidische Geschichten Martin Bubers: »Meister der Nächstenliebe« schließen siph an. ln das praktische Gebiet geh eh] Notizen: »Von der Großloge. Brüderliche Fürsorge«. _ *" Eine Umschau übermittelt neue literarische scheinungen. / i* * Hamenora. Organe des B£n£ B£rith du District d’Orient Nr. XI, Oktober 1926. Nr. 9- Die Hamenora übermittelt die letzten Botschaften des Ordenspräsidenten Alfred M. Cohen und schildert sodann u. a. die Differenzen, die zwischen der jüdischen Gemeinde in Aleppo und dem Rabbinat ausgebrochen «sind. Dem verständigen Eingreifen der Loge Yeshurun ist die Schlichtung der Mißhelligkeiten zu verdanken. — Einen längeren Raum nimmt die Schilderung der Leiden der jüdischen Gemeinde in Damaskus, die sie durch Kriegs- und Nachkriegszeit durchzumachen hatte, ein. Die jüdische Gemeinde zählte vor dem Kriege etwa 212 —

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