Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 11 - November (11.1926)
- Date
- 1926-11-01
- Page
- Seite 199 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Generalausschuß zusammengeschlossen werden. 3. Die Frauen der neuaufgönommenen Brüder sollen sich entscheidet), nach Kenntnisnahme der Bestrebungen, ob sie dem Schwesternbunde beitreten wollen. 4. Es soll zur feststehenden Tatsache überall werden, daß die Brüder :dip Schwestern zur Mitarbeit in allen Kommisisionen heranziehen. 5. Auf Anregung der Schwestemvereinigung der Sinai-Loge beantragt auch der Rheinisch- Westfäl. Logenfrauen-Verband, gemeinsame Vervielfältigung einer Personal-Kartei..' 6. Die Austauschfrage soll dahingehend .er- - weitert werden, daß von denselben Kom- , missionen auch der Austausch für einen Ferienaufenthalt vermittelt werden' soll. Mütter und Kinder. * Es ist wohl das traurigste Kapitel des Menschheitselends, daß es Mütter gibt, die nicht imstande sind, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und sie etwas lernen zu lassen, — die sich von ihnen trennen wollen, um sich selber wieder emporzuarbeiten und den Kindern die Möglichkeit geben wollen, in geordneten Verhältnissen — gesunde Menschen zu werden. Es sind nicht die schlechteste^ Mütter, die uns bitten: »Gebt mein Kind in gute jüdische Hände; ich kann nicht für es sorgen.« Andererseits gibt es Frauen mit mütterlichem Empfinden, denen das Erlebnis der Mutterschaft versagt ist, die sich nach einem Kinde sehnen, an dem sie und ihre Familie neue heilige Aufgaben zu erfüllen haben. Wir wollen beiden helfen. Wir suchen Mütter für die uns gemeldeten Kinder. Wir suchen Kinder für! die sich uns meldenden Mütter. | Wer an unserer Arbeit! mithilft, dient dem Judentum. j Zentralstelle für Jüd. Adoptionsvermittlung des Jüdischen Frauenbundes. Vorsitzende: Frau j Lina Mosheim. Geschäftsstelle: Elberfeld, Genügsamkeitsstr. 7. * Von autoritativer Seite wird uns hierzu bemerkt: , Die Tendenz der Zentralstelle für jüdische Adoption ist im Prinzip zu begrüßen : a) Werden Kinder, deren Mütter wirklich außerstande sind, diese im Augenblick Und für , die Zukunft zu erhalten, und deren Unver-' mögen in dieser Hinsicht einwandfrei festgestellt ist, von Glaubensgenossen an Kindesstatt im Sinne de« Gesetzes angenommen, so .ist dißs aus ethischen und sozialen Gründen' zu fördern. b) Die Dringlichkeit der Adoptionsüberiässupg ist genau so peinlich zu prüfen wie die Gewißheit, daß von den künftigen Adöptipnseitern alle Vorausbedingungen für die Adoption erfüllt sind. - c) Alle andern Kinder,«insbesondere des Säuglingsalters bezw. des Klein- Kinderälters, deren Mütter wirklich nicht imstande sind, diese zu ernähren, sind vorzugsweise der geschlossenen Fürsorge, wenn dies nicht' möglich ist, der offenen Fürsorge, zu überweisen. (»Fürsorgebedürftig ■ ist jeder Säugling, dem eine hygienischen Mindestforderungen entsprechende Existenz nicht durch die eigene Familie dauernd gewährleistet werden kann, sondern der. zur normalen Entwicklung öffentlicher Hilfe bedarf.« cf. Prof. Rott, Planwirtschaft ‘ in der Säug- . lingsfürsorge, Gesundheitsfürsorge für das: Kindesalter. 1925.); Berichtigung. Festnummer zum Ordenstage: Bei der gogale Wand- und Deckengemälde« unter der Abbildung: Photographie von Joseph Israels (S. 148) muß es Wandmalerei in der Synagoge in Bechhofen, IS. Jahr- * heißen: Photo Becker & Maaß, Berlin. Bei den Photohundert (anstatt Horb) heißen. Das Bild ist eine Ltihgraphien Lesser Ury (S. 150), Alfred Messel (S. 151) fällt gäbe der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdie Bezeichnung- Photo R. Dührkopp fort. Auf Seite 182 1 denkmäler E.V., Frankfurt a. M.; *. ' " ’ muß es in dem Aufsatz von Erith Toeplitz über »Syna- ' ' ' >