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Der Orden Bne Briss · 1926-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1926) · p. Seite 154

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1926)
Date
1926-10-01
Page
Seite 154 (sequence 15)
Language
German
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I. turk reisen. die erst im Anfang fn'icr kirnst- Fharpt Wischer Betätigung' stehen. so ist einstweilen wurde nicht sichüi^T-z.u entscheiden, oh cs sielt hierbei stamm mir uni Dinge handelt, die ltestimmten und nicht Mildlta den höHisten Stufen künstlerischer Leistung pflegt eigentümlich sind, oder oh das eine Krscheiuung lieh in ist. die inan als gemeinsames Kennzeichen Mer plustfk Mitglieder eines bestimmten, kulturellen o ler nur dji nationalen Kreises an/.usjirechen hätte, Ks geolini b^yuerhin ein reichlicheres. weniger zufällig seiner '/usampjengekouimenes. und nach allen Uichtunes ist gen Itesser durchforschtes .Material dazu, mit ses Ki|t solclte Fragen zu entscheiden, die für andere. Jahrhundertelang wirksame Kiflturen erst von sich einem sehr viel höheren Blickpunkte aus liah'ii nicht gelöst werdeij können. beruh Auffällig ist allerdings. da 13 gerade in dem. Bezirk. der monumentalen Plastik, in .dem die besten Begabungen am Werke sind, und -wo zu- . * dem das . akzessorische Moment ain stärksten atisscheidet. von einer, du rchgreifenderr (iemeinsamkeit. einer; jüdischen Kunst oder einem jüdischen Stil auch in den Ansätzen keiife. Heile ntier, Hoty und (lenossen hierkau, .1. schön erwähnt, alter.auch Leopold Hei - (ler gehorene Higaer, der als offiziell r icr des russischen Kaisers in Paris Ich’ . m (irunde nichts anderes als did iininis Paris geübte impressionistische Hihiiu die seihst auf den Sockel des Mbmimei: unendlich vergrößerte Statuette stelii <{aß damit die freilich so begrenzte QualiJai Arbeiten geleugnet werden sollte. Aber ii bemerken, da 13.bisher kein Künstler di< ises bekannt geworden ist, der in die I gebung von Aristide Maillol gehört!*, ausstellen sollte, dalj diese I .ur auf der Lückenhaftigkeit des so wäre damit allerdings ein gegelten, desseij sein kann. Hier, wo die .luden in-die offizielle Tvimst ihrer Länder mit anerkannten Leistungen cingeiürkt sind, 'halten sie sich völlig erngcopludt. >ogar in eine europäisch gemeinsame ’ Linie: die Arlteiten des Zumbusch-Schülers .Josef'; Ilona, dem Cngani die repräsentativen Denkmäler der Kaiserin Klisabeth. Kossuths und des Prinzen ¥ Kugelt auvertraute. stehen durchaus adf dersellten Linii*. wie etwa die Schöpfungen von Heinhold Degas, selbst in ihren Schwächen, und Doris Schatz, der für Dulgarien elteitso der Schöpfer seindfuiönumentalen Kunst wieder .Yetterwecker seines alten Ku'nstgewerltes ist. ordnet sich olme Abweichung in den* westeuropäisch gemeinsamen Zttsammeiiklang ein. ft’eilich auch ohne -irgendwie in der Qualität iilter ein bescheidenes Niveau herauszuwachsen. Da(3 sich in dem Kreise von Künstlern aus* dem Wütigen polnischen Staatsgebiet,, der sich in Paris gebildet liatt?. Kinflüsse merlvftar machten, die letzten lindes von den L. Fleischhacker: Die Fhmilie. Relief vom Grabmal Hirschland, Düsseldorf. für d iestm Satz *1 bst fin l rein auch m- Und wenn Erfahrung Material' Argument Bedeutsamkeit man >|ich nicht leicht entziehen könnte. Ks würde .sich dann eiten doch heransstelleli, da 13 es der jüdischen Begabung, die Jahrhunderte . hindurch ihr Weltbild mit den reinen Mitteln des Begriffs gestaltet hatte, weniger nahe liifgt.-sich iu den Formen der Ireinen Anschauung auszusprochhn.’ Pnd 'eine weitere Stütze konnte man darin selten, daLi beF dem größt und selten U bat. imgsf 'mein. n' Plastiker d<js östlich-j jüdischen Kreises, bei Mark Antökolski. in dem das .1 ulentmn lliißland seilten grollten Bildhauer, •inen, wirklich plastischen Scljöpfer genocli (*in letzter Best von Anschyttbegrifflich bedingtem Interesse zu ist. obwohl.er in seiner khm*n und großen, auf das Konstruktive gestellten,,Form und in der rein künstlerischen Wahl und Gestaltung seiner Themen durchaus in den kleinen, innerf-u Kreis der reinen und b(*dcutci)(3en Plasti- •jliört. Ab(*r schon dem zweiten, .der ihn in seinen besten künstlerischen Lcistungep erreicht, nrik (ilieenstein, verdünnt noelj gelegentich pla’stitind Füllt in II lieh (iesinnung und fiefiiltl du* eigent selten Werte, d. h. also die Intensität d(*r tastbaren Form. A ti rehisten und unmittelharston handhaben die j idisylien Künstler Deutsehland.s jdio plasti- 154

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