Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1926)
- Date
- 1926-10-01
- Page
- Seite 152 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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§ -Jüdische Bildhauer. i < -1 n * Von II a ii > K r i t“ il c l> i . r Zur freien l'lastik. il. li. zu einer solche i olm ■ Bindung an Aivhitektur olm "Knnstgi wm-be. sind die Juden spät gekommen. -I;i 11 rin 11 id t *it« *- Itrugwirkt«* das Verbot. sieh Bilder zu ii achen. das im jüdischen (irundgws.'lz an In * r\ tp ragender Stelle und immer w iodorliplt >lolit. ui d sich 'ausdrücklich auf alle Fi'chcinungeil dm Mensidion- und Tierwelt lind auf ilie \ erkor tm ung der (ifstirne bezieht, und da> verhindern sollte, daß durch Mißhra.uch des eiii'-'ehoreneii! künstlerischen Triebes das Volk des reinen (iottnanien lliidi in denjenigen Ländern, in liegriffes voll seiner Aufgabe ahgeloekt Dieser Trieb seheint sich dann zunächst gefjjichtct zu haben; wohin er sich unti wandien Umständen auch im ls.l am würde, dahin ■r Verteilung: der .luden früher gcmil war. auch Bildhauer gewesen inan nur nicht weiß, daß sie .lud hin sind entscheidende Voräitderungi'ii ui erwarten, weil gerade das Leben der Künstler zu offen zutage liegt, allergrößte Dugahiing schein! es aber den jüdischen Bildhauern nichjt gegeben »en. Kin jiidisejidr Molin. ein Liehenriann ist nicht da. Ks si die freie Plastik dem .luden w| f.11 ichtct« nämlich ins dekorativ -< Irnamentale. und so. werher. wo sie zum Teil so geniale Leistuiigtjii aufileii wir denn wold in den spärlichen j Besten weiset plastischer Dekorationan Behänden und Altären wenigstens ['rollen des Wesentlich II z.ll erkennen haben. Kreier wagte sich die l’hetik erst im Mittelalter und dort hervor. vVn die Juden unter Volker von Itonnderstarkerkünstlerischer Betätigung gorst reut waren. Auch hier sind Nachrichten und Best - gering, iiimierii ml v eilt ' l'i Alma hin wiss m wir von Bniiiumi in den Vorhäfen lieh i m lellimt. und den Schüler franzüsist italieui-idier Synagogen, darunter einer einer’ .Mosesstatue, gegen die' Ahgesait Iti J’osener' (iemeinde umsonst protestierte!i; . von den spärlichen Besten sind vor allein ein Bologneser (irahstein mit freiplastisidimn Figureiisthmnek zu nennen und die Stuckrelipfs nach biblischen Themen aus den Besten der gmi Synagoge zu .Monheim, .\1ier noch tjes ls. .lalirhundeits wird das Bildnis dt ‘smitativen deutschen .luden, die Biist Mendelssohns. von dpin < Ju ist m Tas.sm schaffen.'. Krst geraume Zeit nach, der Kmatlzipatitin der Juden, in der zweiten-Hälfte des liL.Jahrmit der I ’nd dicmaliusgangs s reprä- Moses ge-; e r. Lücken aufweist. Ivs ist anzuutdinien. laß Somit beende denen I nimm nicht großen Kit < unter zu ha lischt liege“ ändert sein, vfe.shalh das so ist. Von dem Kur lene: iie derl < ler sind. .oh 11 W a! e||. Ilildllailelieillt. i)Js niger als Künste, mul es wird später zii ertjrtern wie Isaak Hat liumovvskis stgewerbe iara des Saitai licrnes. finden sie zunächst tle|) Zugang •zu tlen Bezirken der Kleinkunst, aller auch da intI die wirklichen l'lnstikcr in der Minderzahl. t it (i.uircplastik. sogar die plastische N’oiiherwiegt. * i Nanu n zu ^nennen: die Plastiken. die Tndemn nur malte, hat Moses Kzekiel vvirk- •r IMake teure. Bapliatd Fliarles l’eyie. geholt ebenso in diesen Ziisanimenhaug. wie der Brün neu F Beer, wie Arnold Monat aus (izrnsloehau. wie die K utschen Arnold Zndjkow und Jacob Bloßner. tlessen Arbeiten ebenso1 wie die tles in Kopenhagen heidiiseh geworbenen Hamburger- Mt-gfijied Wagner seihst tla an Porzellan dcMiknj assei . wo sie mit Monumentalänsprüchen aul treten. Vielt*'davon haben 'ihren Weit mit ein fache i. klaren, wirklich geschauten Werken begonnen. Bei allen ist nicht nur die wichtig' Komi immer mehr vom dekorativen Beiwerk üben iiehert. sondern auch ihre llehandlunnach (iesichtsjiunkten ~ bestimmt worden.' di* hunderts..kann man von einer Bil Ihauerei unter; außeihallr des künstlerischen Motivs liegen den Juden reden. Dann alter stehen fasf gleichzeitig in allen Ländern Begahungen auf. die häufig gleich mit anerkannten Leistungen jSogar in die offizielle Kunst ihrer Länder cinrücktm. Was nun diese .Leistungen angeht, so wäre zunächst zu sagen, daß das iilierbliekbare Material noch niemals systematisch gesammelt worden ist und Fehe deutl beachtet man. vv:ie ..Inhalt“. Association Befühl sich verdrängen., und wie über lumpt* eint ch erkennbare Neigung bestehl der Künste und Kunstgattungen zu verscliiflieii mler zu verwischen. Und da diese Kigenart allgemein auftritt und nicht etwa nur (tvenn auch hei. ihnen am stärksten) Ihm Leuten aus den Kul- 152 — (irenzei i