Mannheim
Compact Memory

Der Orden Bne Briss · 1926-08-01 · Nr. 8 - August (8.1926) · p. Seite 117

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Nr. 8 - August (8.1926)
Date
1926-08-01
Page
Seite 117 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/6727475-6029137-6074706--1165-4867839
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

unterricht in den Anstalten des Verbandes erteilt so wurde. Aus den gefaßten Beschlüssen sei herder vorgehoben, daß angesichts der wachsenden nik^i Bedeutung der Kolonisation] und Industrialisati sierung bei der Zentralverwaltung eine betretjen sein. Eine Internationale Volkshochschule ndere Kommission für die Angelegenheiten studierenden jüdischen Agronomen und Tec hr geschaffen werden soll. In dieser Örganiion soll die jüdische Studentenschaft'.verbat in Helsingör in Dänemark Peter Manniche begründet.*) Dieser1 {Däne, der vom Bischof Amonsen, ehemals Professor der Ethik an der Universität Kopenhagen, unterstützt wurde, verfocht bereits in Dänemark. und in England während des Krieges die Oedanken des Friedens. In Deutschland unterstützten ihn der Lizentiat Friedrich Siegmund Schultze und der Sozialdemokrat Eduard Bernstein, in England Ramsay Macdonald, in Amerika Jane Adams. Auf dieser *) Akademisch-Soziale Monatsschrift. Herausgegeben von Prof. D Friedrich Siegmund Schultze und Dr. jur. Alix Westerkamp, Berlin. X. Jahrgang— April-Juni 1926 —, Heu 1 —3. Verlegt von der Sozialen Arbeitsgemeinschaft, Berlm-Ost. . / ' . Hochschule kommen ' junge Mehschen verscf iedenster Nationalität zusammen, die sich in ihr :r Muttersprache einander zu nähern bestreben. Sie verrichten gemeinsam körperliche und j geistige Arbeit, lernen durch gegenseitiges Nältertre en verschiedene Sprachen und suchen in der Hauptsache seelische Verständigung, Dies soll de' Weg sein, eine bessere Zukunft herbeizufüliren. Die Internationale Volkshochschule be iteht seit 5 Jahren.' Arbeiter und Handwerker erden bei der Aufnahme bevorzugt. Deutsch nd Englisch sind die beiden Hauptsprachen, geht dort friedlich und vor allem freundlich zu. A. -Qdt. ' w u Es Abdruck aus besonderen Gründen diesmal Logenbeijichte. Text Sonst als Beilage gedruckt. in Phllo-Loge, Aschaffenburg. Jahresbericht der Philo-Loge, Termin 1925/26. Der Termin 1925/26 begann mit der Installation der Lose am 11. Januar 1925, an welchem Tage 34 Brüder A .fnahme fanden. Im Berichtsjahre wurden 2 Brüder en.geführt, so daß jetzt 36 Brüder der Loge angehören. Während des verlängerten Termines fanden statt: 31 geschlossene Sitzungen, 6 offene Sitzungen, bei welchen nachfolgende Themen und Vorträge behandelt wurden: Dr. Siegmund Löwenstein, Frankfurt a. M.: »Was ver-. , stehe ich unter Logenarbeit?« IV. Michael Grünebaum: »Das Verhältnis Heines zum Judentum.« 1 Hans Behrend: »Religiöse Erneuerung.« 'tax Auerhahn: »Körperliche Ertüchtigung der Jugend.« Dr. Albert Stühler: »wesen des Antisemitismus.« Tntz Levi: »Jugend und Antisemitismus.« Hugo Schlesinger, Frankfurt a. M.: »W. B. u..E« Dr. Michael Orünebaum: »Goethe im Verhältnis zum Judentum.« Hans Behrend: »Wirtschaftsprobleme und Konjunkturbarometer.« sidor Ebstein: »Ursachen des Unterganges ,der römischen Zivilisation.« ~>r. Albert Stühler: »Ueber Sicherungsübereignung.« Walter Zedner, Frankfurt a M.: »Juden in der deutschen Literatur Andersgläubiger.« Dipl. Ing. Freund: »Religiöse Orundprobleme.« Hp a w K 4; tt. in di de d‘ — 117 »Politik und »Brüderlichkeit, eine Ge- Josef'- Israels, der studienrat Jacob, Darmstadt: Leben der Völker.« Dr. Eduard Strauß, Frankfurt: wissensfrage.« Dr. Arthur Oalliner, Frankfurt: Maler und Mensch:« Dr. Salomon, Frankfurt: »Inwieweit läßt sich die Erziehung ' nach freiheitlichen Gesichtspunkten gestalten?« Außerdem wurden Zeitungsreferate und Diskuksionsatjende veranstaltet. Der Logenbesuch betrug 7,5 j-80%. Als besondere Veranstaltungen sindzu. nennep Am 10 Sept. 1925 die Einweihung unseres eigenen .ruses. Das Logenheim - in prächtiger Läge — enthält i ßer Tempel, Klubräumen, Bibliothek, Sitzungszimmer und irtschaftsräumen zwei Wohnungen, die verpustet sind. Am 13. Dez.1 1925 bereiteten wir unseren und ndern der uns nahestehenden Kreise ein Chanikkafest. Kinder wurden beschenkt und bewirtet! , ' Das I. Stiftungsfest wurde, in feierlicher W:ise am Januar begangen. Für eine_Logenbibliothek ist bereits ein.Qnlndätock geschaffen. ‘ ' Manche wichtige Aufgabe auf sozialem Gebiet konnte ersten Jahre nur in bescheidener Weise erfüllt werden, die Mittel in erster Linie Jür den inneren Aul bau und Errichtung des eigenen Hauses notwendig waren. Bruderhüfsfonds und sonstige Aufgäben bleiben m neuen Termin Vorbehalten. Samuel Mayer, Präsidert.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.