Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1926)
- Date
- 1926-06-01
- Page
- Seite 96 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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•J zu einem Anspruch führen, der zur Erzielung die Form der Reklame rechtfertigt. | Auch in schwerer Zeit darf |der Orden nicht zu einer Erwerbsgemeinschaft herabsinken. Wir sehnen doch wohl im tiefsten * Herzen Aus dem Sonderausschüsse der Großloggj. Zur Frage der Ausgestaltung der Logenfeiern. Zeit wieder herbei, in der möglichst alles für andere sintn Klarheit wieder zur Oeltui MIO. der Orundin; seiner g komnjen t Mit diesem Problem hat sich per Arbeitsausschuß in der Sitzung vom 12. Mai er. in Anwesenheit der Brüder Schindler, Goldschmidt und Finkei weiterhin beschäftigt. Br. pinkel hatte in seinem schon früher inhaltlich bekannt gegebenen Referat auf die mannigfacnen Mängel der Logenfeiern — und zwar nicht nur in kleinen Logen — hingewiesen. Die allzu langen Gesangsvorträge wirken ermüdend, hebräische Gesänge bei Träuerfeiern verletzten dann und wahn das Gefühl, insbesondere der konservativen Brüder, weil sie den Gesang ohne Kopfbedeckung anzuhören gezwungen siid. Bruder Finkei hatte vorgeschlagen, eine einheitliche Regelung durch Aufstellung bestimnter Richtlinien und durch Auswahl geeigneter Musikstücke anzustreben. Der Arbeitsausschuß ist zwar der Ansicht, daß man nach Mögl ichkeit vermeiden müsse, die Logen durch Regulative in .ihrer Freiheit irgendwie zu beschränkten, glaubt jedoch, entsprechende Winke für die Ausgestaltung von Logenfeiern geben und Material vorrätig halten zu sollen* (vergl. die bereits!im O. B. B. 1924, Dezember-Nr. 15, Seite 205 ff. apgedruckten Richtlinien). Der Sonderausschuß ist buch bereits zwecks Beschaffung und Auswahl! geeigneter Gesangsstücke pp. mit musikverständigen Brüdern in Verbindung getreten. Es liegen eine Reihe beachtenswerter Vorschläge von neun Brüdern vor. Nach längerer Aussprache darütjer, wie das Material an die Logen weitergegepen werden soll, ob durch Rundschreiben, ob duijch Abdruck in einer besonderen Broschüre — una zwar auch der Noten neben dem Texte — ferner nach Erörterung der in der Dezember-Nummer 1924 erwähnten Richtlinien und der von Br. Goldschmidt zysammengestellten »Ldgengebote« wurde beschlossen, I. zunächst mit der hochwürdigeti Großloge selbst in Verbindung zu treten^ ob sie im - % Prinzip berteif _ wäre, ein B ichlejn des erwähnten Inhalts ohne Kosten ast für jdie Großloge, drucken zu lassen, daf den Logen zum Selbstkostenpreise abgegeben werden jsoll, bejahendenfalls; mit musik$ach| erständigen Brüdern wegep. Sichtung und I rüfung des bereits vorliegenden Materials sbwieiwegen weiterer geeigneter Vorschläge, ii isbesondere auch wegen der Drucklegung in Verbindung zu treten. 3J Der Sonderausschuß wird in edeni Falle das Material weiter sammelin, insbesondere die zu Logenfestlichkeiten eigens verfaßten Lieder (Texte und Tonstücke) und es den Logenbrüdern zur Verfügung ha ten.; '! Vom Sonderausschuß >für|| di'! geistigen nteressen werden für den Termin 1926/27 folgende Vortragsthemen vorgeschlagi sn, für die wir; den Logen und Schwesternve reinigungen Literaturnachweise gern zur Vejrfügmg stellen: 1. Weshalb der U. O. B. B. ->nur Jud yi vereinigt. 2. Bruder und Loge als soziologiscf es Problem. 3. ^Welche Beweggründe sollen zuri Eintritt in die Loge veranlassen? 4. Was ist der Bruder der Loge schuldig? 5. Pflichten des Logenbruders In br zug auf d'e Gestaltung des allgemein bfüdeflicheh Verhältnisses. 6 Gesellschaftlicher Verkehr mit Täublingen oder mit aus dem Judentum Ausgetretenen. 7. Sozialpolitik in Bibel und Talmijd. 8. Das Geld in der Bibel. 9. Die Armut in der Bibel. 10. Jüdische Wohlfahrtspflege. 11. Deutsche Jugendwohlfahrt. 12. Jüdische Jugendwohlfahrt. 13j Gefährdetenfürsorge. 14. Jüdische Wanderarmenfürsorge. A. Gdt