Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1926)
- Date
- 1926-06-01
- Page
- Seite 92 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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schreitungen zu decken oder zu bemänteln, sondern daß man unumwunden zugestuht, daß hier ein Mißgriff vorliegt. Verteidigt und deckt eine Partei solche Auswüchse, so trägt sie die Schuld an der Vergiftung der Kämpfe. Ich habe geglaubt, mich der Aufforderung nicht entziehen, zu sollen, im Sinne der Verständigung im Kampf Vorstehendes niederzuschreiben. Vielleicht, daß es ein klein wenig dazu beiträgt, die Kämpfe etwas friedlicher zu gestalten. Gibt uns doch gerade das Logenlebtn Mei vo nicf b schfii möglich ist, ngen in glaube d e h Logen das beste Beispiel, daß *es sehen der verschiedensten Ansdhaui Iler Brüderlichkeit zu vereinen. Depn ic lt, daß die Brüderlichkeit in er gewahrt wird, die jedes Ausdprecnen veredeoer Meinungen von vornl ierei 1 unterbinden, als in denjenigen, in denen auch die verschiedenen Anschauungen zur Geltung kommen. Weitere Aeußerungen in der nach« tenNumm er Ein Logensy 18. au Es gibt injeder Loge unseres Ordens deren Tun und Denken so innig mit dem Logengedanken verbunden ist und die in jahrzehntelanger Zugehörigkeit zu diesem mit desser Idealen so verwachsen sind, daß man den Wunsch ihrer Bär Nachkommen begreifen mag, dieses Verjundensein des Verstorbenen mit seiner Loge auch an seinem Grabstein zum Ausdruck zu bringen. ' Dieser Gedanke ist durchaus zu begrüßen; sowohl im Sinne der Pietät, die wir einem verstorbenen Bruder schulden, als auch propagandistisch im Sinne der Ordensidee selbst. Aber auch darüber hinaus: im künstlerischen Interesse. Wer die alten Judenfriedhöfe kennt, ihre aus dem Zusammenwirken von Einheitlichkeit, Zucht in der Denkmalsform und Natur sich ergebende schlichte und darum erhebende Kunst, weiß, wie geijade die Symbolik auf einzelnen Grabsteinen den Stimmungswert der Gottesacker erhöh :. Und gerade die Symbolik auf den aschkenisischen Friedhöfen, zumeist der einzige bildnerische Schmuck und die einzige Gelegenheit für den mbol aiif Grabsteinen. Brüder, "V\ 1 v il §ffi Gebot auferlegten Fessejn zu lockern, Jahrhunderts noch andere heraldi: che Symbole der Innung als Aeußeruri; al tdn Hand werkerstolzes; Tiergestalpen, der Namen Bezug haben (Löwe, usw). Noch 1749 erscheint auf dem furjher Grabstein des k. k. Münzlieierai Hoffactors P. L. H i aus Breslau ein Hi Wappentier.*) J ieb Leuchter und Tem sehen wir bereit 5 Grabplatten der jüdis< takomben zi) Rom löschende Kerze, Rose, den gefällten weisen Denkmäler 19. Jahrhunderts i und Posen auf, die Grabsteine Judenfamilien. Endl der überaus sinnrqichje: bole gedacht, die, tal nudische Sprüche und Oedanken sich auf alten polnischen Friedhöfen grißer Zahl und Mannigfaltigkeit voi|f: die Rabbiner Dr. Arthur Levy in ei esiantefi Werk gesammelt vorführt. Was hat sich von all diesem Bau: des laus Frjn ch Srflt’’'US-ar»l Künstler, die ihm durch das mosaisch: zweite rei:hturti und dieser hochbeachtliclien im Laufe der letzten hundert Jahre vergessen worden. Nur noch heraldische Symbole haben sich erhalten: Kohanimhände und Levnenkrug. In Prag fallen uns auf den Steinen des 17. und sie ist äu Jerurig in unsere Zeit gerettet? EUl iin in indi mein Gc iai •) Ueber diese Symbole, im Rahmen d :r und Kujist der alten Friedhöfe in B r e s Dj herjifurth, erscheint im Herbst eine Moh des Verfassers. Zeichen g guten die auf , Fisch, Dyhernriten und s c h e I sch als marmige. jelgeräte auf den chen Ka- Die verf;eknickte m usw. 18. und $chlesien marken nkfurter sei noch n Symiheist auf weisend, überaus en und interdanken- Kunstm mehr (peschichte und ographie 92