Mannheim
Compact Memory

Der Orden Bne Briss · 1926-05-01 · Nr. 5 - Mai (5.1926) · p. Seite 74

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Nr. 5 - Mai (5.1926)
Date
1926-05-01
Page
Seite 74 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/6727475-6029137-6074699--1120-4867780
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

I en IT iid zu lesen. Die Anlehnung des Stils an tektur des Tempels gibt die Möglicl billigeren Mitteln ein künstlerisches schaffen. Selbstverständlich kann Schrein anderen Stils recht gut wirken, dann wesentlich kostbarer sein muss ausgeschlossen wäredie Ausbildung ten Türen, die auch sehr wirkungs könnten. Einer Anregung des Bruder Kirsch|s Inschriften hebräisch auszuführen, w: sprochen. Wenn auch hebräische W wendung finden können, soll der Text wesentlichen deutsch sein. Br. Dr. Goldschmidt zieht aus der lung folgendes Ergebnis; Erwünscht ist ein Schrein mitlräns^li Qedenkbuch (Memorbuch). Wo eine Nische zur Verfügung steht, könne wendung finden und durch eine k ausgebildete Tür geschlossen werden. Die Größe des Schreines soll etwa betragen. f}r soll Soffittenbeleuchtung die Archikeit, mit Werk zu auch ein wird aber Nicht it genußvoll sein Verhanderischem passende diese Verüpstlerisch 70 70 cm erhalten. . i: Hilfs verein Im-Mai des Jahres 1926 blickt der Hilfsverein der Deutschen Juden auf ein SSjähriges Bestehen zurück. Aus diesem Anlaß wii Festschrift herausgegeben, die Beiträge von Dr. James Simon, Dr. Paul Nathap, Oberstudienrat a. D. Prof. Dr. Schäfer, Dr. Kahn, Direktor des American Joint Cbmmittee, früheren langjährigem Generalsekretär ries Hilfsvereins, und Dr. M. Wischnitzer über des Hilfsvereins, namentlich seine Vorkijiegs- und Kriegshilfstätigkeit, seine Auswanden rfürsorge und sein Schulwerk enthält. — Wir gende zusammenfassende Notizen an: Bis zum Ende des Weltkrieges sihd durch den Hilf s verein der Deutscher zur Linderung jüdischer Not und zur Juden geistigen Förderung der jüdischen Jugend in Osteuropa sowieimOrient rund47Millionen Mark verwandt worden, und zwar für Hilfsaktionen nach Pogromen und ln Kriegen, bei Naturereignissen, Bränden usw. M. 40 381 500,—, für Schul werk tein, die widerorte Verdoch im Das Gedenkbuch soll einen 1 ünstlerischen Einband und Einzelblätter erhalte n. Für diese B ätter sind* Vignetten. zu entwerfen Die Eintragungen für die vers dir sollen neben ihren Namen auch ihre besonderen Verdienste und ihre Photographien enthalten. Die Architektur des Schreines sejin, daß er überall hineinpaßt. Von der Ausschreibung eines Wettbewerbes sdll abgesehen werden. Br. Wittenberg erbietet sich, einige Skizzen anfertigen zu las dem wird Br. Baerwald hierzu au Zur Anfertigung von Skizzen -für buch soll der Maler Budko werden. Falts ein Entwurf ängenomnji Ausführung bestimmt wird, soll orbenen Brü- Notizen über soll neutral sen. Außergefordert. — das Gedenk-, aufgefördert I en und zur der Künstler füt jedes ausgeführte Stück als Hbnorar einen Prozentsatz des Herstellungswertes;rhalten. j Die Höhe desselben unterliegt freier (Vereinbarung zv Ischen Loge und Künstler. gez. Baerwald. der Deutschen Juden. 1901 — 1926. ügen. fol- M. 3 622 000,— und für Auswandr rerfürsolrge M.| 2 805 000,—. ln den Jahren der Inflation rat der Hilfsverein trotz aller Schwierigkeiten sein Hilfswerk fortgeführt. Eine zahlenmäßige U ‘bersicht Über seine Ausgaben ist infolge der G jldentWertung nicht möglich und würde auch cein richtiges Bild von seinen damaligen Leistur gen geben. Bis zum Ausbruch des Welt crieges unterhielt und subventionierte der h ilfsverein! an fürfzig Bildungsanstalten aller Art, Kindergärten, Volks- und Mittelschulen ein Lehrerseminar und eine Handelsschule mit insgesamt 7000 Schülern in der europäis« hen Türkei, Bulgarien, Rumänien und Griechenland. Das Technikum in Haifa, Paläs ina, ist durch def Hilfsverein begründet worden. | Bis zum Jahre 1913 sind 200 771 Personen :er Fürsorge des Hilfsvereins dlurch Deutschun land nach überseeischen Ländern ausgewandert. Nach den russischen Pogromen im Jahre 1903, - 74

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.