Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- No. 4 (4.1926)
- Date
- 1926-04-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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I Br. Vizegroßpräs. Walter, der die Leitung der Sitzung während dieses Punktes übernommen hat, schreitet zur Abstimmung und stellt fest, daß Punkt I der Resolution Seeligsohn zurückgestellt ist, Punkt 2 zur Annahme gelangt mit dem Amendement Levf, daß der Geschäftsausschuß Unterstützung bis zur Höhe von 3000 M. für Tuberkulosebekämpfung zur Verfügung stellen soll. Br. Strauß -Karlsruhe^empfiehlt infolge einer Anregung “des Br. San.-Rat Riess bezw. des Süd westdeutschen Logenverbandes, während der Reichsgesundheitswoche prophylaktische Vorträge über Tuberkulosefürsorge halten zu lassen. Die sog. »Reidhsgesundheitswoche« ist für die Zeit vom 18, bis 25. April er. festgesetzt. . i iKrankenschwesternorganisation. Br. Vizegroßpräs. Walter veriiest den anliegenden Vertragsentwurf (Anlage 2), bemerkt, daß alle Beträge der- Logen zum Pensionsfonds eingegangen seien, daß derselbe 5772 M. betrage, und erbittet die Zustimmung zür Genehmigung des Abkommens mit der K. S. O. Br. G e o r g C o h n - S t e tll i n bittet, die Großloge bei der Titelführung auszuschalfen. Br. Beer-München stellt und begründet den Antrag: Der Beschluß der Qroßloge auf Lostrennung wird durchgeführt und jede rechtliche und moralische Verpflichtung zu Zuwendungen, insbesondere für Schwesternpensionen, ist abzulehnen, nachdem die in der letzten Zeit in die Erscheinung getretenen Verhandlungen im Widerspruch mit dem Beschluß der Großloge stehen. Br. Doernberger-Doi'rtmund .bedauert die Trennung. Br. Großschatzmeister Bach bemerkt, daß es sich nicht um eine Auflösung, sondern um eine Verselbständigung der K. S. O. handelt, under hofft, daß diese schöne Einrichtung weiter bestehen werde. Der Vertragsentwurf wird angenommen. Verschiedenes. Br. Baeck tritt für eine iBewilligung für die Erziehung jüdischer Falaschas ein und weist auf die Bestrebungen des Dr. Faitlovitsch hin. Er betrachtet did Fürsorge für die Falaschas als eine Kulturaufgabe und bittet, die Höheder Summe, flie bereitgestellt werden soll, dem Geschäftsausschuß zu überlassen. Die Versammlung ist mit diesem Vorschlag einverstanden. Br. Walter weist auf die Anregung der Deutschen Reichsloge hin, welche Rechte der Mitgliedschaft von gewissen Voraussetzungen abhängig machen will (s. Gutachten Br. Schindler im Ausschuß der Berliner Logen). Br. S t r a u ß - K a r 1 s r u H e wendet jich gegendie unterschiedliche Behandlung auch der neu eintretenden Mitglieder, da dadurch verschiedene Orade von Brüdern geschaffen würden. Br, Lewfcowitz- Breslau möchte am letzten Generalkomiteebeschluß festhalten. Br. Walter bemerkt, daß nach der Prüfung durch das Gesetzeskomitee die letzte Entscheidung der Generalkomiteetagung-Vorbehalten sei. — 6 - de- Ges 51 Br. Doernberg-Dortmun^ bitt bezüglich eines Gesetzesparagraphen, kdmitee beanstandet worden sei. Br. Baeck bemerkt, daß das \ , Einzelfalle souverän sei, jedoch Besc i O. A. erfolgen' könne. Br.Felsenthal-DpsseldoTf Eröffnung der Ausstellung in Düsseldo 8 Mai 1926 und bittet »alle edeldenke i anzuhalten, sich an dem Werke zu beteil i| Die Beschickung der Samson-Schule der einzigen neben dem ausgebauten Sei lantropins in Frankfurt a. M. noch jetzt dischen Schule wird den Logen wiede Insbesondere wird der Wunsch ausgespn Freistellen zu schaffen. Unter Dankesworten wird die Sitzung Stunde geschlossen. gez. Dr. G o Anlage 1. :tum Auij,: rung vom Grj r tzesdie am en erinnert t. f (Gesolf den Isrrj. gen. i Wolfenbüt;. , als fr ulwerk db Phivorhändei.;i jüum nah(jj:;!egt. nchen, möglichst in der Wehten dschm'i dt. Moi Zj Punkt 3 der Tagesordnung der G tneralkoftiiteesitzung am 14. März 1926 (Organisation der Schwjesternvereinigungen) Referat Br. Leszyns.ky. Auf der 21. Vollversammlung der sind bezüglich der Frauenfrage Beschlüfe Natur gefaßt worden, nach denen Mitgliei Vereinigungen in Ausschüssen der Lagen haben können und möglichst einmal im Sitzung mit Frauen stattfinden soll. Dari stehen im Deutschen Distrikt keine Best das Verhältnis zwischen den Frauenverjei den Logen regeln. Dieser rechtlose Folge, daß derzWille des jeweiligen Pi Loge für die Schwesternvereinigung maßgi Streitfälle nicht vermieden werden konnti war in seiner 677. Sitzung einstimmig d< es im Interesse des Ordens läge, di zwischen Logen und Oroßloge einerseits Vereinigungen andererseits, deren Recht abzugrenzen, den Logen den Einfluß bewegung zu erhalten und die aus der im Gesetz herrührenden Streitigkeiten zu moralische Recht dieser Gesetzgebung bestritten werden: eine Vereinigung, Namen gibt, untersteht auch unserer Leiti i Ich erlaube mir daher dem Generalkpi Leitsätze zur Beschlußfassung vorzulegen 1. Frauen und Angehörige der Mitglieder einer; I 'ge U. O. B. B. haben das Recht, sich zu ei ler »Frauj.""'ereinigung der .... Loge U. O. B. B.« od :r Schwdftun- Vereinigung der .... Loge U. O. B ff. zusam - nzuschließen. 2. Zweck der Schwestemvereinigungi Strebungen des Ordens U. O. B.B., inf einzelnen Logen zu unterstützen, das sammengehörigkeit unter den Schwestern geistigen und sittlichen Ideale des Judenti di; Izeskomli > werde at; >m den ßloge i J. 1920 se prinzipieller er der Frauensitz und stimme mat eine; offene ber hinads beimmungeh, die inigungeh und stand hat zur 4äsidenten; einer;ebend ist, und en. Deii G. A. Ansicht, .daß Kompetenzen den Ffrauen- und Pflichten die Frzuenb isherigen Lücke rerhindenj. Das ] :ann uns; nicht sich unseren ng. mitee folgende' t nd i i uf i n ist, die Hebesondere!er < lefühl der Zuzu stärken, die ms zu fqrd rn i .1