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Der Orden Bne Briss · 1926-03-01 · Nr. 3 - März (3.1926) · p. Seite 36

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Nr. 3 - März (3.1926)
Date
1926-03-01
Page
Seite 36 (sequence 4)
Language
German
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Oedankens und dieser Arbeit geworden ist. Sie war auch die erste Institution, die sich ff|r die Universität eingesetzt hat, ebenso wie sib ' behilflich war, die erste Bit liothek des Technikum; in Haifa zu1 schaffen. Dirse Gesellschaft stimmt insofern nfit unserm O’den in den Arbeitsmethoden jüberein, als sjte Anhänger und Vertreter aller Parteien und jüdischen Weltanfschauungeri zu gemeinsaner Arbeit in sich vereinigt. Die Gesellschaft, die nicht bloß in Deutschland, sondern in der ganzen von Judeit bewohnten Welt das lebendige Interesse für die Bibliothek und auch für die damit verbundend Universität erweckt hat, sieht es als ihre Auf-} gäbe an, dafür zu sorgen, daß diese Bibliothek immer mehr und mehr den jüdischen und allgemein kulturellen Zielen näher kommt, die sic sich gesteckt hat. Aber dadurch, daß sie aus Deutschland grdße Mengt n gediegener wissenschaftlicher :Literatur Urid der besten literarischen Werke nach Jerusalem bringt, fördert sie auch im edelsten Sinne die patriotischen Ziele, die sich der Ofden zur Pflicht gemacht hat. Denn) so groß wird in dem v/erdenden Lande der! Einfluß jedes Landes sein, wie seine Juden esi verstehen, die Arbeit ihres Landes in Palästina, wirken zu lassen, und besonders auch, wie stark] die Literatur undj Wissenschaft ihres Landes in Universität und Bibliothek vertreten sein werden. |edes deutsche Buch trägt dazu bei, deutsche Gedanltei> und [deutsche Sympathien zu er- : blöd eine jüdische, sondern auch eijne deutsche patriotische Tat, Jerusalem-Bibliothek< erst vor kurzem wieder 77 Kisten mit Büchern nach Jerusalem gesandt hat und schon wieder in der Lage ist, einen ähnlich großen Transport vorzubereiten. Natürlich bedarf sie dazu de ' Unterst:.zung aller Juden, die den Wert dieses großen Kulturwerks zu ermessen verstehen. Der jährliche Mindestbeitrag von Mk. 10.— ermöglicht es, auch in den heutigen schweren Zeiten, Vielen als Mitglieder der Gesellschaft an diesem Kulturwerke teilzunehmen. Erfreulich i >t es, daß eine so große Zahl von Logen ries deutschen Distriktes sich durch direkte Spenden oder durch die Erwerbung korporative! Mitgliedschaft an diesen idealen Zielen beteili gt. Wenn sie auf diesem Wege fortschreiten, nicht bloß der Orden überhaupt, außer den deutschen besonders Böhmen, in Oesterreich und in Anerika für die wenn die »Gesellschaft der Freunde der Statistisches aus dem deutschen Distrikt U. C . B. B. Bibliothek einsetzen, sondern deutsche Distrikt das historische sich in Anspruch nehmen'dürfen, Arbeiten in parteilosem und dofch jüdischem, durchaus kulturellem Sinne mitg eschaffen zu haben. Die »Gesellschaft der Freunde Bibliothek<, an deren Spitze Bradt, Dammann stehen, bedarf der Unterstützung, damit sie unterstützen kann. Sie ist dis wertvollste Instrument, um der V^issenschr ft wendigen Instrumente zu geben. Grundlage, um die Bibliothek zu kultureller Arbeit in Palästina und ifn werdenden vorderen Orient zu bauen. so wird einst von dem sich die Logen in speziell der Verdienst für grundlegende ier Jerusalem- Einstein Und die not Sie ist die r Grundlage Lange Jahre vor der .Kriegszeit pflegte ich die Jahreszisammfenstellungm, die der damalige Großsekretär Brucjer D. Wolff uns übermittelte, nach bestimmten Gesichtspunkten durchzusehen und das Ergebnis in den Monatsberichten zu veröffentlichen. Später hat das dann der Br. Großpräsident Timenddrfer in seinem Bericht in den Sitzungen der Großloge, auch wohl einmal des Generalkomitees, betan,' und so erübrigte sich Van Expräsident Landsberg, Stettin. meine1 Arbeit, ganz abgesehen davon, daß die Berichte spärlicher wurden. Jetzt haben wir wieder eine solche Zusammenstellung aus dem Büro der Großloge, reichend bis 31.3.25 erhaben, die erste seit Stabilisierung unserer Währung, und da möchte ich mir erlauben Verglt iie bekannt zu geben, die ich mit der le zten aus -er Vorkriegszeit, der zum 31. 12. -19 2, gezogen habe.

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