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Der Orden Bne Briss · 1926-01-01 · Nr. 1 - Januar (1.1926) · p. Seite 15

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Nr. 1 - Januar (1.1926)
Date
1926-01-01
Page
Seite 15 (sequence 16)
Language
German
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i ' I ' H ^es geleistet hat. »Das Ottohaus« auf Nordi ey, so genannt nach seinem Stifter — bisher ein g in seiner Art — hat den Zweck, schul* en issenen jungen Mädchen eine praktische in: theoretische Ausbildung in den Dingen zu ge' n, die für eine moderne Hausfrau und M er nötig sind, und erfüllt diese Aufgabe in jdt stem Sinne, soweit das ln der kurzen Ausb jngszeit von 5 Monaten möglich ist. j In das von ca. 90 Kinder^ belebte Heim, d< . die Leiterin und Helferinnen ihre frauliche, m .erliche Liebe widmen, sind unsere 12 Ottoijii en, wie die Lernenden des Hauses sich tjir^nen, hineingestellt. Zuerst wird ihnen ein k ner Pflichten kreis zugeteilt, abwechselnd im' th uswesen, wo sie unter fachmännischer Anii ung Kochen, Reinmachen, Waschen usw. nen und alle vorkommenden Arbeiten verlten, oder durch Uebernahme einer Kindere. ippe, deren Körperpflege und Beschäftigung, ii: d allmählich wachsen sie in das große Ganze ü nein* um schließlich unter eigener Verant- . rfung größere Pflichten zu übernehmen. Eine . uptaufgabe ist die der Erziehung zur Selbndigkeit, zum verantwortungsvollen Pflichtfühl. Sie lernen erkennen, daß das Leben ‘ ht als etwas Spielerisches aufzufassen ist, Imehr als eine ernste, mit hingebungsvollster :.<ebe zu -erfüllende Aufgabe. Oewissenhaftigt und Ernst, gepaart mit heiterstem Frohsinn nander Helfen wollen, sich selbst zu fördern ihr Bestreben. Gewöhnliche Sterbliche empden im allgemeinen Fußbodenscheuern, tlenklopfen, Schalen voller Fische-Ausnehmen ht als beglückend, und verrichten diese Ariten, weil es sein muß, mit den dazu üblichen Utensilien, wie Klopfer, Schrubber uSw. Anders die und Ottoninnen. Sie drängen sich zur A -beit bedienen sich dabei ihres UniversaH ilfsmittels, genannt »Begeisterung«. Ottonin zu sein ist eine Ehre, der man sich würdig erzeigen mufi, und die verpflichtet. Das im Ottoliaus geüite System erfaßt in seiner Erziehuhg den gan :en Menschen, festigt den Charakter, prägt Mer sehen, die die wahren Lebenswerte erker nen und von nebensächlichen Aeußerubgen zu unterscheiden wissen, weckt das soziale Gewis sen und erzieht zur Einfachheit.. * Wie nun die praktischen1 Arbeiten zu* den Pflkhten der Hausfrau im eigentlichen Sinneerziehet!, so bringt der theoretische'Unterricht in Volkswirtschaftslehre, Pädagogik, Jugendliteratur,. Kulturgeschichte den erwunscliten Zw< iklang. — Es. wäre höchst wünschenswert, wenn anderen bestehenden Kinderheimen ähnliche Aus bildungsstätten angegliedert würden;’ per, einmaligen Ausgabe, welche eine solche Schaffung erfordert, steht die Entlastung entgegen, welche das Kinderheim erfährt' denn, die Lernenden bezahlen genau wie vöiizahlende Kinder rnd müssen sich für die Dauer einer ganzen Sai >on verpflichten, außerdem ermöglichen sie dirch ihre Arbeitsleistungen Personalersparnis'. - Es soll hier nicht etwa ein'Vergleich angestlellt sein mit Haushaltungsschulen, wellche etw<is ganz anderes sind. Es soll nur auf die Aus sildung. hingewiesen .werden, welche in verhältnismäßig ganz kurzer Zeit jungen Mädcien in bereits bestehenden Heimen überaus wich Kenitnisse auf leicht erreichbarem Wege schaffen vermag. ige zu. Sie und Ihre Angehörigen werde ORT'-B 7. März 1926 in n eingeladen zum ALL ™ allen Festsälen &ISERHOF" /y Einladungen sind zu haben: Gesellschaft „ORT" Abt. Deutschland, Berlin W:15, Bleibtreustr. 34*35 Tel. Bismarck 6851, 6858 — 15 - rr am /. März des Höfels „DER K Nähere Angaben in den Tageszeitungen.

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