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Der Orden Bne Briss · 1925-12-01 · Nr. 12 - Dezember (12.1925) · p. Seite 229

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 12 - Dezember (12.1925)
Date
1925-12-01
Page
Seite 229 (sequence 3)
Language
German
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Beamterisfellen mit Expräsidentc i Einführung der Brüder in die welcher Br. Lisser die Verpfliclp und in seiner programmatischen besondere auf die Pflichten eir Loge habe, die sich den Namen keit« gegeben habe. Alsdann erfolgte die Zeichei Br. Olleudorff, während die Beamten durch Br. Doernberger, n erfolgte die neue Loge, bei tung vornahm Ansprache insging, die eine »zur Gerechtigjnerklärung durch Einsetzung der Dortmund, erfolgte. IfJachdem die Ueberreichung des Freich Br. Walter chiedene glück-_ Am Schlüsse' briefs und des geschehe ri war, wünschende Brüder das Wort. Hammers du '< nahmen verscl Nachdem bei der ~Vq Br. Hugo Witt .Großloge ein Kunstausschuß installiert wurde, konmeman erwarten, daß dort auch das Thema »Jüdiuche Kunst« zur Debatte gestellt würde. Tatsi chlich hat sich der Kunstausschuß bereits in seiner ersten Sitzung mit dieser Frage beschäftigt und soeben stellt ein Bruder den großzüg gen Antrag, der K.A. der Großloge möge eine Enquete über alle Logen der Erde veranstalten zur Feststellung, ob es eine jüdische Kunst gibt. Ohne hier materiell auf diesen Antrag einzugehen, erscheint es mir doch nun angebracht, einmal zu untersuchen, was man siieh wohl unter Jüdischer Kunst < vorstellen Ijönnte, denn so lange bei diesen Worten nicfyt ein konkreter Begriff ist, kann man doch zu| keinem Resultat' kommen. Die Kunst wird nach sehr verschiedenen Gesichtspt nkten eingeteilt und diese Einteilungen sind kunsthistorisch viel umstritten; fest steht allein die Rubrizierung nach der Entstehungszeit des Kunstwerkes: Die Kunst des Quattrocento jedes im 15 Jahrhundert ent- Jüdische Kunst? e n b e Kunstwerk, darüber gibt es keine ist immei standene Diskussion)! Vielfac h wird von religiöser Kunst gesprochen, man hört ron christlicher Kuns , von islamischer Hier handelt es sich u t Kunst etc. religiöser (Gebräuche, biblischer m die Darstellung Szenen oder um diene aus on dankte der neue Präsident Br.'Schoenwat 1 Qroßloge und allen Logen, insbesondere Märkischen Loge in Dortmund, ans Loge hervorgegangen ist. Durch alle sprachen, die gehalten wurden,, zog sic freudige Gefühl, daß das Ruhrgebiet v Besatzung befreit sei, und daß die bestelle, daß für die ganze Welt eine breche, in der statt der Macht die Öetechjti herrsche. Am Abend versammelte ein'Festmahl Damen die Teilnehmer. Söhne und Töchje neuen Brüder erfreuten die Anwesenden gescl rtiackvolle Darbietungen.?. Ho f Zei rg, Berlin. .>• die Abbildung oder auch Schöpfung von und von Gegenständen, die den religiösen n. oder hierzu bestimmt sind; es -ist gleichgültig, wer diese Werke ges :hafferi hat,-eine Moschee kann wohl von einem — 229 - der der die Ändas der nung it anigkeit mit r der durch Stätten Kulten durchchristlichen Baumeister erbaut sein, ein; chri etlicher Goldschmied kann eine silberne Besomrächse gefertigt haben, ein jüdischer Maler ist ebenso berufen, eine Kreuzigung zu malen, w re ein jüdischer Bildhauer ein christliches Grabrral darstellen kann usw. sind wir nun berechtigt* z. B. einen 'hochkünstlerisch ausgeführten . Thorabehang, selbst wenn wir sicher sind, daß ein jüdischer Künstler ihn nusgeführt hat, ein Werk »jüdischer Kunst* zu nennen? Oder sollen die oft, allzü'oft abgebildeten Juden mit Tallis und Tefilliin etwa als üdische Kunst gelten? Im Kunstgewerbe, also beim obigen Beisp:el vom Th’orabehang, oder bei einer Besombüchse etc.i dvirl te die Verreinung der Frage unbestritten seih, denn ein geschickter Kuristler jeder Religion wird in der 1 _age sein, derartige Gegenstände-herzi stellen, und| die in vielen guten Sammlungen vereinigten Rituilgegenstände lassen durch Signa und bekannte Mefsterzeichen die andersgläubig« Hersteller zweifelsfrei bestimmen. Nun zu der Frage betr. Darstellung von jüdischen Gestalten, Gesichtern etc.

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