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Der Orden Bne Briss · 1925-11-01 · Nr. 11 - November (11.1925) · p. Seite 198

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 11 - November (11.1925)
Date
1925-11-01
Page
Seite 198 (sequence 4)
Language
German
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1 Br. B-acck flankt dem Qroßschatzmeister lür dit aufgewendet*: Mühe und Sqrgfalt. Br. M_e rzbach-Frankfurt dankt für den klaren und gitt informierenden Bericht. Er beanstandet das an den Nordöstdeutschen Logeriverband gewährte 'Darlehen zur Schaffung eines Erhplungsheims. Die Großloge sei nicht in der Lage, solche Anlagen zu machen . Br. W al t e r-B e rl i tr stellt den Antrag, seit ms der Großloge eiien Betrag bis Zu Mk. 3000 für das I lufende •Etatsjahr ber«itzustellen, um denjenigen ostjüdjiichen S t u d e n t ein ,"die an deutschen Hochschulen studieren, die Abschlußprüfung zu ermöglichen. Br. Le Wkow.itz - Breslau trägt den Antrag der Lessing-Loge vor, ihr für die Brüder, die einen Beitrag an sie hicbit aibführeri, es sind dies etwa 200 Brüder, di t Kopfsteuer zu ierlassen oder ihrirri Ausgleich einen Betrag von ■.etwa 800 Mk. für Witwen- und Waisen-Unterstütz mg zuzufütiren. | Che hieraus sich . ergebenden Schwier gkeiten werden nichf verkannt. Die Loge könne aber aus < igenem die ihr obliegenden Aufgaben nicht erfüllen. Br. L e v i - M a t n z: Die finanzielle La »e der Logen und Jxjgenverbände .liegt sehr im argen, und es ist schwer zu sagen, Ob die Großloge ausgleichen soll. Darlehrrsüberweisüngep sollten seitens der Großlc ge. ver- ■ miedenwerden, weil sie nicht allen an sie heranlr stenden Ersuchen gerecht werden könnte. Erweist dar. uf hin, daß-der Kulturfonds noch einen Betrag' von Mk, 100,— aufweist, und daß ein großerTeil der aufgebrachter Gelder der Inflatiort-zum Opfer gefallen ist. Der Hessische Logenverband hat das Kulturwerk in seinem Bezirk in vorbildlicher. Weisß zu- Ende geführt und im vergangenen Jahr durch Erhebung einer Kopfsteuer von 10.— Mk. für.das Werk einen! Betrag von Mk. 20000.— aufgebracjit Die allgemeinen! wirtschaftlichen Verhältnisse haben cjazu geführt, daß eine Umlage in gleicher Höhe nicht mehr aufgebracht werden' kann. Er bittet, für den Zweck seitens der Großloge einen Betrag von M. 5C00.— zur V« rfügung zu stellen. [ Br. Erleudenthal- Nürnberg wendet sich dagegen, daß an Organisationen wie die Gesellschaft zur Förderung!der Wissenschaft des Judentums Beiträge unter •100 Mk. gezahlt werden. Er regt an, daß der Mindestbeitrag, de« die Großloge spendet, 100 Mark,sein solle. Er^wendet! sich gegen die Kürzung der Logerbeilräze an die Großlcige. Die Abführung dieser Beiträge sei für die Logen eistjes Gebot. Br. Auefbach-Cöln weist darauf hin, daß die allgemeinep wirtschaftlichen Verhältnisse in den kleinen Logen derartig wirken, daß diese nicht in der Lige sein werden, ihfe Beit'äge an die Größloge abzuführ m. Die Großloge «f erde mit Ausfällen zu rechnen haben, di: niedergeschlagen! werden müssen Er bittet mitzutei en, wie hoch das Stiftungsvermögen ist und bemängelt den zu niedrigen Zinssatz. Die noch vorhandenen klein« n Fonds müßten päsarnmengelegt werden. Der Antrag der Frankfurter Lcjgtri sei nicht durchzuführen. Eine grolle Reihe kleiner Liogen werde nicht in der Lage sein, einen Beitrag von Mk. 2|10 pro Bruder für die Tuberkulosefürsc rge aufzubringen. Er warnt davor, sich in dieser Frage nach endet sich gleichn ilosefrage nach für die begrüßt ei uszugehen. kapitalisatior W, Hers, «11* fl, hin n cjie di e;d«n; erlass e Eil ti Amerika|zu wenden, für das das Heim jh nicht in Frag« komi le j Ir. Gold'Stein -Darmstadt w falls dagegen, daß man sich in der Tuber Ameikaj wende. Die Anregung Br. Stud mtefihilfe einen Betrag bereit zu st* und bittdt, über den genannten Betrag Ir. Hoeniger-Ratibor regt der I tentenhypothek ai, um so wenigstens Gelees «u erhalten. Er spricht sich für rung deij Großlogenbeiträge aus und em seim x Lejge beschrittenen Weg zu geben, i Brü« em 1 zwar die Logenbeiträge zu die I leitrfege zur Großloge. Die 10 Mark von jedem Bruder aufgebracht werden Lessing- .oge .bittet .er abzulehnen, well •gral ung des Fundaments der Oroßloge Br. Lisser -Hamburg: Die den einzelnen Logen verschlechtert sich sofern werden auch die Verhältnisse der die glei :h günstigen bleiben. Der Anlrat Log e ir üsse abgelehnt werden. Beihilfi :i Stützung von Witwen und Waisen und wei den seitens der Großloge gewährt w die an sie herantretenden Ansprüche erfü le Gr« ßloge, die lediglich ein Verwaltungsköi p für die Logen in erster Reihe da sein und nach außen, sogenannte Prestige-Ausgaben get e Falle, in denen sowohl das deutsch-; deutsch-wissenschaftliche Interesse unser im allgemeinen aber käme nur eine Arbeil in Frage. Er spricht sich deshalb für det Dailehns an den Nordostdeutschen um I bittet, auch dem Antrag des Hessis ba ides zu entsprechen Nach außen abei löge mir ihr moralisches Gewicht einsetpei sici finanziell beteiligen , Br. Stein-Berlin: Schon infolge wi-tschiifilichen Verhältnisse ist Br. Lisse da I die Großloge in erster Linie für die An ititutioncn da ist, jedoch könne sich die m* inen Aufgaben nicht entziehen. Es gibt di: Grc ßloge ihre finanzielle Hilfe nicht Dar Antrag der Lessing-Loge ist unani Annahme würde die Großloge schädige der Logen selbst. Wohl könne die Zusicßen w irden daß, soweit die Loge nicht d« n Vei pflichtungen gegenüber ihren Witvfei ns chzul ommen, die Großloge helfend N ttürli« h nur nach Maßgabe ’ ihres Köm Dirlehcn an den Nordöstdeutschen Logen' es sich nicht um eine geschäftliche Transkkti um die Schaffung eines sozialen Werket, V :rban i aus eigenen Mitteln bereits 300DOjM h; tte. I )em Antrag, lür die Studentenhilfe zi werf« n, stimmt Redner zu, bittet aber, g* fordc rten Betrag von 3JC0 M. hinaub; Eilfsakion verteile sich auf mehrere Organii d 8 dep Bettag ausreichen dürfte. Er ist ging einer Subvention an den Hessische’ — 198 einen Teil de; volle Abfüh pl iehlt, dsn .vor notleidender n, nicht aber Jahr könnten Den Antrag der :r eine Unterbe ieutet. fmaizfelle Lage in s ändig und injroßloge nicht der Lessingzur Untervon Brüdern erflen, soweit sie n kann. Die er sei, müsse sich Ausgaben versagen. Es jüdische wie das reten ford'eite, für die Logen Bewilligung nverband aus hen Logenverdarf die üroßn, nicht aber «te i Lo|;e* ler veränderten zuzustimmen, ogen und ihre jroßloge allge- Fälle, in denen versagen kann, ehmbar. Seine zum Schaden ung gegeben imstande ist, uud Waisen Eingreifen wird Bei dem erband handelt ion, sondern für das der aufgebracht n Beitrag ausnicht über den zugehen. Die isationen, so für die Bewilli- Logenverband

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