Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
- Date
- 1925-10-01
- Page
- Seite 176 (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
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läßt. Aber fs hat den* Rückhalt einer Gemen* sdiaft und die tröstliche Unterstützung einer Vergangenheit. Die Erzväter waren die ersten und einzigen in i :iner weiteh Welt. Sie sind keine Schwärmer und schwelgen nicht in ihren-inneren Erlebnissen, sie'stehen mit beiden Füßen auf der Erle und leben dah für den Himmel und säen auf Hofnung. *Sie le>en für die kommenden Geschlechter, und diese wie Jerum leben von dem Verdienst der Väter. Gott hat Israel erwählt, weil sei ie Väter ihn erzählt.hatten. Der Gott der Väter wi d auch die Kind:r nicht verlassen. Welches Verderb« m auch Israel drshe, seine Fürbitter haben eine letzte nie versagende Berufung: »denke an Abraham, an Isaak, an Jakjib,. denen du geschworen hast.« Und es nom es aus der. Verbannung heimgeführt und einst den Kindeskindern den Erlöser Sie das von in di Log Jacc^b Harz. .! Von »er a edenket zwigseines Bundes,des Wortes, laser fdas tausends :e Geschlecht hinterlassen«. Al f Grün dieses Bundes wird es aus Aegypten erlest, wi. rach seinem Falle wieder in Gnadet aufgnen, erlangt es immer wieder Vergebung, wi: ►wird ä bringen. sind »Ootteskämpfer« — »Gottgesegi lete« »Gcttesfürsttn«. So sind sie die Erzvi ter nidbloß Israels, Got Stern Wort ir Gott au r sollen e zu de sondern aller derer geworden, die So isi Anfang und Kern ihres Lebens sehen Erfüllung gegangen, das am sgesprodien ward: »Sei ein S :gen! sich segnen alle Geschlechter de r Erde.« n drei Erzvätern-, Tilsit. Br. Max F r e |u d e n t li Jacob Hi:rz, der Namenspatron der am 20. November 1521 begründeten Jacob Herz-Loge in Nürnberg, wtjrde am 2. Februar 1816 zu Bayreujh geboten. In g:tnem schlichten und frommen Eiterig haus fehlte es nicht an Bildungsinteressen,• die Freundschaft . des Vaters zu Jean' P a u I gab ihm eine besondere Nöte. Die Söhne : ie des Hauses von Ruf• Jacob Herz Gymnasium Erlanger - Universitär, Medizin zul war und einlernte '-schaffen. A8e früh Männur wurden Männer und Ansehen. bezog Jas und 'dann die upi studieren. Er armer -Student früh, für sich entbehren, ul a für die Seinen Und did Anderen - hilfreich zu r -er fand auch die seinen Charakter eijtannten und ih'n gerne förderten. Er blieb, wie als Student soauci als Universit »tslehrer, dauernd in Erlangen un i genoß bald -reit über Stadt und Land hinaus dei Ruf eines ai sgezpichneten Lehrers und eines her vorragenden Arztes. Ein Strom von Hilfesuchendei i ergoß sich ton überall her in sein Haus. Vor nehmfcs Auf reten, klassische Bildung, erschloss© l ihm die besten Kreise. Wo es gemeinnützige um l a I, Nürnberg. vatc rländisch|e Maßnahmen zu fördern galt an der Spitz-: zu finden. Ein begeisterter D| teilte er mi: seinen Gesinnungsgenossen Sehnsucht juch einem geeinten deutschen l! wai glücklidi, daß er die große Stunde dej gründung erleben dur Zeichnungen aljer Arf ihm zuteil, Erlangen ihn zum Ehrenbürg© die staatliche Befö erlärigte »der Jud war er :mokrat, heiße eich und Reichs- Aus* wurden machte . Nur rderung nicht. fie Erst 1869, zwei J4 ire vor seinem Tode, erhielt er die ordentliche Professur* I welche der gesamte ak^c emische Senat der Universit it und die ganze bayrische Presse Jahre hindurch für ihn gefordert hatten. [Wie er für dieses äußere Le »ensziel geduldet und gelittet hatte, so I brachte 1 :r auch sein Lebensglück der T -eue zu seinem Gla tben zum Opfer, weil er der andersgläubigen Geliebten nicht über die trennenden Sd tranken linüber die Hände zum Bunde reichen mc <hte und konnte. Er blieb unvermählt 1 ind gab sich nun, bedürfnislos für sich selbst und irei von häjslichen Sorgen, ganz und gar der aufopferndsten und uneigi nnützigsten Nächstenliebe hin. Für 176 --