Mannheim
Compact Memory

Der Orden Bne Briss · 1925-08-01 · Nr. 8/9 - August/September (8.1925) · p. Seite 155

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 8/9 - August/September (8.1925)
Date
1925-08-01
Page
Seite 155 (sequence 25)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/6727475-6029128-6074657--0880-4867547
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

[ Aus dem Verbände der Fitmenuerelnisunsen der U.‘ol iiu£üL? Artikel und Strichtt aut dem Verbände stehen unter ¥ tränt »ortung der Redaktion der khnateberkhte der 0rote löget | Manuskripte für Einsendungen, die unter dieser Rubrik erscheinen tollen, werden jedoch zuror an die Adresse rofl Frau Ann$ Le»/, Stettin, EHsabethstr. 10, erbeten. I. Distriktstagung der Schwestemvereinigungen des Mitteldeutschen Logenverbandes. Am 23. und 24. März Von Schv 1925 fanc Henny F.ri in Magdeburg, anschließend an das 40jährige Stiftungsfest .der Mendelssohn-Loge, die erste Di« triktstagung Je'r Schwesternvereinigungen des Mitteldeutschen i.ogenverbandes statt. 1 DieJeigentliche Tagung am 24. Marz wurde durch eine kurze Feier im LogenKmpel eingeieitet. Der Gesang eines Psalms und die weihevolle Ansprache der Distriktsvorsitzenden, Schw. Margolinsky, wiesen auf die besondere Bedeutung, des Tages hin. Im Logenvorraum begann darauf die Arbeitssitzung mit einem einleitenden Vortrag der Verbandsvorsitzenden Schw. Eschelbacher über Das soziale Gewissen*. Dif Vortragehde wies darauf hin, daß wir, auf dem Boden des Judentums stehend, geheiligt durch das gemeinsame Band des Ordens, dem sozialen Gewissen gehorchen sollen, d/h. den Blick öffnen für die, welche unsrer bedürfen. Wir sollen mitarbeiten auf dem nach dem Kriege erweitert in Arbeitsfeld, und Anschaunur an die und wir sollen alte Auffassungen ungen erneuern, indem wir nich Kinder, die Alten und Erholungsbedürftigen anderer Kreise denken, sondern auch für unsere eigenen sorgen. Die Schaffung der Distrikte wird diese Arbeit bedeutehd erleichtern. Nach dem darauf folgenden Kassenbericht spricht Schw. Margolinsky über das Thema: »Wie können wir uns für den lokalen Teil unserer Arbeit durch den Distriktsverband anregen, fördern und stützen?« Sie führt aus, daß die auf der Berliner Tagung vom November 1924 gewonnenen Erfahrungen als erstp Früchte . den Zusammenschluß von Magdeburg, Halberstadt, Erfurt und Halle brachten. In Eisenach wurde ein Schwestembund gegründet, in Nordhausen und Dessau bestehen Oründungsjabsichten. Von der Tagung erhofft die Referentin, 'daß diesö erste Zusammenkunft aller Beteiligten es ermöglichen werde, aus der Menge der {Arbeitsstunden, an eümann, Magdeburg. die eingesetzt werden, auch das Maximum positiven Erfolgen herauszuholen Eine einheitliche und straffe Organisation ist dazu notwendig» die, den örtlichen Verhältnissen anzupassen ist; es muß vermieden werden, daß wichtige Briefe i unbeantwortet bleiben, oder erst nach.mehrfacher I Aufforderung erledigt werden. Der Distrikt w ird ' versuchen, jede geistige Anregung über ihren engen Kreis hinaus fruchtbar zu machen, sei es durch Austausch von y Referaten, Rednerim en; oder durch gegenseitige Besuche bei der Einführung neuer Schweslern und bei besonders, interessanten Sitzungen in den räumlich* nihe gelegenen Logen. Namen und Adressen der Vorsitzenden aller zum Distrikt gehörenden Schwesternvereinigungen, wie auch der in den Arbeitsausschüssen tätigen Schwestern sc lieh - jeder Schwesternvereinigüng bekannt,-gegeben werden, damit die Ausschüsse für dieselben Arbeitsgebiete gegebenenfalls direkt miteinander arbeiten können. Belebung und Einbeziehung der kleineren Gruppen von Logenängehörigen, die außerhalb des Ortes ihrer Loge wohnen, ist eine wichtige Aufgabe;, durch Gründung r iner Arbeitsgemeinschaft mit] einer Vorsitzenden, die von der Mutterloge mit Material versorgt wird, sind auch diese kleinen Gruppen wohl infonniert und können am großen Werk tätig Jeilnehnen. Die Austausch- und Stellenvermittlungsarbeit ‘ findet gerade in den kleineren Orten ein weiteres Arbeitsfeld. Allseitiger Beifall und eine leb lafte Debatte folgen diesen anregenden Ausführungen. Als nächster Punkt auf der Tagesordiung steht die Erholungsfürsorge für Logenahgehörige. Die Ausführung berührt 2 Punkte: ■ a) Ausnutzung und Ausbau bestehender Mög-* lichkeiten, - ’j b) Erschließung neuer Möglichkeiten. j . Zu Punkt a) berichtet Schw. Hadra, Mjagdef bürg, über die bisherigen Arbeiten d.es i Aus- 155

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.