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Der Orden Bne Briss · 1925-08-01 · Nr. 8/9 - August/September (8.1925) · p. Seite 151

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 8/9 - August/September (8.1925)
Date
1925-08-01
Page
Seite 151 (sequence 21)
Language
German
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r .ebnisse ist in unseren Monatsschriften eingehend icrichtet worden. Die diesjährige Tagung in Atlanltic City vereinigte zum ersten Male Vertreter aus. allen vierzehn Distrikten. Den deutschen Distrikt vertrat unser neuer Großpräsident Br. Dr Leo B a e c k , Palästina der Präsident der dort gen Distriktsiroßloge, Br. David Y eil in, den elften Distrikt der Großsekretär Br. Dr. Yakir Behar .^ufi Konstantinopel. Auf dem Programm standen Wichtige Erziehungs- und Kulturfragen, z. B. Lin Vortrag des Br. Benjamin Frankel, Direktors der B.B. Hillel-Stifung an des Staates Illinois, über die relig an den Universitäten, ein Referat \biner MartinjZielonka aus die jüdische Einwanderung in Mexiko. Auch die^ der Universität iöse Erziehung von Br. Rab- El Paeso über Verständigung soweit diese meldete, der Papst habe sich Persönlichkeiten jüdischen Stamrr der Bolschewiki gegen die ka holische Kirche beschwert, kabelte die Ordenslei Protesterklärung an den Papst; über führende es ali Aufhetzer erfolgte aus dem Vatikan ein D:menti. Auf die Nachricht, daß mazedonische Revolutionäre 30 Millionen Levas als Tribut von der jüdischen Bevölkerung erpreßt hätten, leitjete das Ordensung sofort eine Erfolg: prompt Bewegung zu Gunsten einer zwischen Juden und Christen in den „Kirchen Christi“ organisiert sind — nahmapf der Tagung einen breiten Raum ein; die Exekutive hatte zwecks Erstattung eines Referates den Sekretär dieser Versöhnu igsvereinigung,, Pastor John W. Heering, nach Atlantic City geladen. Die hierbei gehaltenen Reden sind in den — bis jetzt noch nicht eipgeti offenen — Mai- und Juni-Nummern des”B.B. Magazine“ abgedruckt. Nicht mit leeren Händen tritt die Ordensleitung vor die 150 Delegierten;:ur diesjährigen Konstitutionsgroßloge hin. Sie weist vielmehr mit berechtigtem Stolz auf ihre Leistungen seit der letzten Tagung in Cleveland hir, als da sind: der Kampf gegen -den Boykott jüc ischer Kaufleute in Polen. Auf diplomatische Verstellungen von seiten des Ordens antwortete die polnische Regierung: „Die Wogen des H. sses fangen an abzuebben, dehn die Regierung unseres Landes tut alles, was sie kann, um Ausschreitungen im Keime zu ersticken und den Juden ihr Recht zuteil werden zu lassen, wie es Verfassung und Gesetz vorschreibt.“ Als die amerikanische Presse Präsidium eine diplomatische Aktion eirt, mit 4em Ergebnis, daß die bulgarische Regierung den Juden ihres Landes Schutz versprach,und das geraubte Geld zurückerstattete. .; Der Frühjahrsbericht weist ferner a ffdie Errichtung der Hillelstiftung an den Univer iitäten der Staaten Illinois Und Wisconsin, auf die Abwehrtätigkeit, die Wohltätigkeitsaktiöne 1, die Amerikanisierung der Einwanderer urid-s:hlreß- Ijch auf des Ordens jingste Leistung, di: Förderung der Verständigungsbewegung zw sehen Juden utfd Christen hin. Voll Stolz drückt das Magazin die Urteile von fünf Präsidenten undeiner großen Anzahl von Regierungspräsillenten, Senatoren und Kongreßmitgliedern über rnserri Ordenäb. Präsident Coolidge schreibt: „Seit langer Zeit bin ich mit den Zielen und Leis ungen des Ordens B'nai B’rith vertraut. Da rhei ie Bekanntschaft mit ihm immer tiefer geworden ist, so hat auch meine Achtung vor seinen hohen Zielen und wirksamen Methoden zugenemmen. Sein Ideal praktischer Nützlichkeit ist eir s, das nicht warm genug empfohlen werden kann.“ Zum 75. Geburtstag des Ordenspräßidenl en Br. Kraus schreibt Coolidge: „Ich möcht: mich Ihren anderen Freunden anschließen, ind :m ich Ihnen meine Gratulation entbiete and zugleich meine besten Wünsche für die * fortschr iiteride gedeihliche Entwicklung und Nützlichkeit dieses schönein Ordens ausspreche.“ Sein Vorgänger, Präsident H-a r d i n g schrieb: „Ich hoffe, daß ganz Amerika dei i Geist des Ordens B’hai B’rith beim Kampf gegen alle jene Bewegungen in sich aufnehmen wird, edie auf eine Zerreißung des einträchtigen Zusammenlebens,'aller Bürger abzielen. Brüderlichk :it muß der Unveränderliche Zweck unseres Volkes bleibefi;! und die frohe Genugtuung, die das Bewußtsein steter Hilfsbereitschaft .dem Nächsten gegenüber verleiht, trägt zum Glüjksempfinden, des Einzelnen mehr bei als Erfolg, Auszeichnung und die anderen Triumphe/ cie.man im Leben feiert.“ -- Auch an die Widmung des vieigesef (datüen Präsidenten Wilson sei hier erinnert:'."‘.Von Zeit Zu Zeit verfolge ich mit der lebhiftesfen Teilnahme das schöne Werk des Ordens, welches Unzweifelhaft zum Aufstieg und z ir Veredelung der Nation beiträgt; besonders interessier! mich das Erziehungs- und -Woblfahrts- 151

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