Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 6/7 - Juli/August (7.1925)
- Date
- 1925-07-01
- Page
- Seite 110 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Juden — das Wort »deutsch« in dem großen Sinn der Sprachgemeinschaft, so wie es in dem Brief von Br. Kraus gebraucht wird — sind < s vor altem gewesen, die drüben die Logen auf$;ebaut und ihnen den Raum geweitet haben. Es sind neue Aufgaben, welche die C iegenwart, in der die Vereinigten Staaten auf:jehört haben, in dem alten Sinn das Einwandeiungsland zu sein, den Logen stellt. Die gegenwärtige Geschichte, die sie durchleben und schaffen wollen, wird dadurch gekennzeichnet, daß diese neuen Aufgaben gesucht werden. Es wird viel davon abhängen, daß. es gelingt, sie zu rinden und sie dann zu gestalten und zu verwirk ichen. Der Krieg mit seinen Vorwehen und seinen Nachwirkungen hat auch drüben manches geändert, hat Amerika, hierjmd. dort und in diesem und jenem, in gewissem Sinne europäisiert. Und es ist ja immer so, daß leichter das Kleine ^Is das —firößerteichter das Gewöhnliche als das ildeale, leichter das Schlechte als das Gute von andern angenommen wird. Es ist oft doch so, daß Menschen, nicht-die Gesundheiten, sondern die Krankheiten aus den? andern Staaten und den andern Erdteilen 'in sich aufnehmen und' mitfcwfngen. Viele in Amerika empfinden es, daß ein ‘ neuer Abschnitt in der Geschichte des ' Landes, dieses Landes der großen Vergangenheit voller Freiheit und des großen Ideils der Freiheit, begonnen hat oder beginnen will. Auch für die Logen drüben hat darum ein neues Problem eingesetzt, neue Gedanken fordern ihr Recht. ' I; nges F and j Ordens mpfinlen. Das Leben dieses Mar| Namen alle Bne Briss, und zumal w nie mit genug Dankbarkeit nennen L«u 40 Jahre G roßloge. Auch aus dem Brief von Br. K aus Menschenalter hindurch i lit und klarem Blick das Ste uer drüben geführt hat, spricht nes r deji so er der ein sicherer^ unseres dieses dessen utschen, können, soll wie er im verm< isterhaft demnächst in diesen Blättern einma es in seiner Autobiographie, die g ingen m Jahr veröffentlicht hat, schilderte, in seinen diarakteristischejn Zügen ge zeichne: werden. Aber das eine sof schon h eute zum Ausdruck gebracht werd L:ben eine große Zeit der Geschichte Ordens in den Vereinigten Staaten Geschichte, wie er sie erlebt und er und gefordert hat. In inniger Dankbarkeit wir alle das lesen, was er jetzt zu zi uns, den Brüdern des Landes, Heimat seiner Kinderjahre, von d< erzählt, gewesen ist. Seine neue Heimat, seine Fleima|t hat er drüben gefunden. Er ist ein Mann ei ligten Staaten geworden. Das Sc ndes n, daß sein unseres jedebtet, der sie gestimmt Werden uns spricht, das ihm die nen er gern der Verrickdal dieses ries Schicksals ichriftes und n haben und den Irübi :i ist ein wesentliches Stück d^r Wdlt, ihrer Kultur, ihres Fort ih-es Gedeihens. Die Menschen ofl der Mut ihrer Gedanken bewiesen, Mutder Gedanken haben, ist meist ichwejer, als Gelanken haben.; Für uns Juden ist Amerika eil i Lar d, das uns ein Eigenes bedeut :t. Auch wenn wr an die Zukunft jüdischen Lebens richtet: sich unser Sinn und unser W i lron Br. E. F i . Am 22. ) Juni 1885 — so meldet die Chronik der Großloge — erschien um 4l/2 Uhr im geschmackvoll dekorierten FestAal des Hotels de Hambourg, Heiligegeiststr. 18-19, der hochw. Ordenspräsident Julius Bien in Begleitung der w. Delegaten, der Bbr. Henry Greenboom, Chicago und Isaak Hamburger, New York. Nichdem Br. Fenchel, der damalige Präsident des pro- *) Das-Datum 28. Juni, das in verschiedenen, schritten, angegeben ist, ist als Druckfehler zu bei n k e 1. . Leieni ichtigen. r - 110 - denken, nsch dorthin. Deut visorischen Großlogenkomitees in die vei sammelten Repräsentanten der Logen vorgestellt hatte, teilte Br. Bien sainml ing mit, daß er mit dem M C( nve itions-Großloge in Arne ika ge com men sei, um die Großloge für als VIII Distriktsgroßloge des UOBB zu in Der ftr die Oroßloge erteilte Fre biiel englischer und deutscher Sprache verl Br Bien fordert die anwesenden Petefa einen Revers zu unterschreiben. De iti In Schland deutschen der Verahdat der hierherschland stallieren. wird in und en auf, diesem li :sen