Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 5 - Mai (5.1925)
- Date
- 1925-05-01
- Page
- Seite 92 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Weitere Vorträge: ütfer cieses Thema sind noch vorgesehen!} Ferner sprach Br. Cr. Goldstein über seine amerikanischen Reiseeinorücke in offerier Loge und über seine Erlebnisse in der Tschechoslowakei in geschlossener Loge. Br. Di. Ascier behandelte im Rahmen eines Diskussionsabeeds das Thema »Jüdische Piobleme«. ■ j Wir hatten auch erstmalig, um die gemeinschaftlichen Arbeiten - in den Ferien nicht al|zulange zu unterbrechen, )acob übfer den »Geis Dr. Italiener über Fr. W während der Sommermonate drei;Diskussiansabende in offener Loge abgebalten. Die Abende, an welchen Dr. der Jugendbewegung«, Försters »Stellung 2jum Judentum«, Dr. Sternüber Gedanken über den Logengedanken die einleitenden Referate hiellten, fanden regen Zuspruch., Auch hatten wir ini abgelaufenen Jahre jdas besondere Vergnügen, (unseren hochw. G^oß Präsidenten Dr: Bäeck in offener Loge - Er sprach übfer »Lebensstil«. Von auswärtigen Brüdern hörten Dr. Ed. Strauß, Frankfurt a. M. über giösen Bewegungen der- Gegenwart . Um vollständig zu I sein, erwähne die stattgefundenen Künstlerischen tungen: v einen Liederabend von Br. Lippmann, einen Violinabertd . | vbn Njchteinen Vortrag über Rat io-Telefoniej logerbr. sowie einen.Rezitationsabend von Schauspieler Maur, Berlin, welche wir zusammen! m't anderen h esigeh jüdischen Organisationen! veranstalteten. Auch die Geselligkeit wurde nicht vernachlässigt. Der Unterstützun^säüsschuß behandelte in neun Sitzungen 32 Fäll£, in welchen er zusammen einen Betrag von M 1(543 bewilligte. Die Arbeiten des Kulturausschusses wurden in der Hauptsache gemeinschaftlich! mit den übrigen Lögen des Hessischen Logenverb,indes erledigt. '.! Der Vermögensbestand hat sch gegen M 400 von Ende 4023 auf M 2100 erhöht, Zum Schluß möchte, ich nicht unerwähnt lassen, daß eine Reihe unserer Brüder sich für dje Ordenssache.dadurch sehr verdient gemacht haben, daß sie in auswärtigen Logen Vorträge -hielt trag, mit sich eh. lclj denke hier besonders an den Vörden B-. Dr. Jakob auf unsere Vermlassung;ehr gutem Erfolge in Kaiserslautern hi|elt* Hardinberg-Loge, Frankfurt a. O. Jah «bericht für derf Termin 1924/15. Der E at für Ausgaben der Loge bejlief auf 11400 Mk. Zu seiner Deckung mußte die Erhöhung des Jahresbeitrages der einzelnen Logenbrüder auf grundsätzlich Mk. 100 festgesetzt wurd etwa zu hören.- wir doch Die reliich noch Verarjstalannneim, werden. Durch eine besonder: Umhge e für den Brudernothilfefonds ein Betrag von 3000 Wk. angesammelt, der sich nach Eingang der nc ch ausstehenden Umlagebei rage n ich erhöhen dü fte. DieZahl der Brüder hat »ich, nachdem im voiigen Termin rm weitesten, v elleich: zu weit gehenden Maße Neuaufnahmen staltgefunden hatten, nuf um vier vermehrt. Von den neuen Brüdern Wphnen drei außerhalb Franjcfurfs. Es wirc weiterhin das Bestreben der Hardenberg- Log: sein, abgetrennt lebende Glaub :nsgen >ssen für die Logenidee zu gewin nen, um diesen Brüdern, die z. T. an Ortei wohnen, in lenen aynagogengemeinden nich mehr bestehen, d urch die- Logenzusammen gehörig;keit einen gew issen Rückhalt zu gewäl ren. Die Entfernung: giößerer Logenvororte von Frankfurt unc die berufliche Belastung der Mitglieder des Beamtenraes ist so groß gewesen, c aß auswärtige Sitzurgen nur in Guben abgeha ten we den körnten. -L Im vergangenen Jahre isi die Logenbücherei gjeschaffen worden. Der Büchereifonds wir i durch eine besondere Umlage v m je 1 Gm. pro Halbjahr und Bruder genährt; Außerdem fliehen reichlich Bücherspenden dem Büchereibe: fände tu. Zur nicht geringen Überraschung zahlreicher Brüder wurde der Baute nds für ein eignes Leigen heim begründet. iBei der Schaffung des Logenheins hatte' der sident mit Rücksicht auf die stattliche Anzahl ischer Kinder auch die Schaffung eines Kindergartens propagiert. Die Idee ist ipi Kreise der Br 3der selbst nicht mehr erörtert wdi den, jedoch hat sich pie Schwesternvereinigung: hier leibhaft angenommen, so daß zu hoffen ist, da I wenigstens fü' den Sommer ein Garten nebst Unterkunftsrajm für etwa 25—30 Kinder gewor nen werden kann. Ein Projekt, daß nicht voll verwirklicht ist, is: die Errichtung einer eignen Kranket isch we: stern - 92