Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 3/4 - März/April (3.1925)
- Date
- 1925-03-01
- Page
- Seite 73 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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N Vereinigungen, Schwester Kochmann-Berlin, die Distriktsvorsitzenden, für solche Zwecke, wie die genannten, nicht etwa die ohnedies sehr belastete Verbandskasse in Anspruch zu nehmen Anschließend gibt die Vorsitzende den Bericht über die von ihr geführte Distriktskasse, welche einen Bestand von ca. 100 Mk. aufweist, und bemerkt, daß die Beiträge der Distriktsvereine an den Verband durchi die Distriktsvorsitzende einzusammeln und davon 7.-, an ‘ die Verbandskasse abzuführen seien, während für die Distriktskasse verbleiben. — Es wird sodann über die bisher geleisiete Austauscharbeit im Djstrikt berichtet und nochmals gebeten, die von der Zentrale in Frankfurt a. M. regelmäßig aufgestellten und von derDistriktsvorsitzenden weitergeleiteten Austauschlisten prompt zu bearbeiten und die erledigten Fälle sogleich der Zentrale zu melden Weiterhin wird der Plan zur Schaffung eines Ferienheims zur Erörterung gestellt. Es wird berichtet, daß die Brüder des Nordostdeutschen Logenverbandes schon seit Jahren mit mehr oder minder reifen Plänen sich befassen, ohne noch zu einem Resultat gelangt zu sein. Deshalb wollen die Schwestern nunmehr* die Initiative ergreifen. Aus der Debatte, in welcher sich nur die Brüder warnend oder ablehnend, die Schwestern aber hoffnungsfroh und zuversichtlich aussprechen, kristallisiert sich der Beschluß, daß in größtmöglicher Nähe einer Loge (an der Ostsee?) ein Heim gesucht werden soll, welches, um das Risiko zu verringern, zunächst zu mieten oder pachten, nicht zu kaufen sei. Nachdem Schw. Minna Schwarz, Berlin, über die Finanzierung von »Ober-Rochwitz« und Schw. Kauffmann, Hannover, über ihre Erfahrungen bei einem ähnlichen Plan des Westdeutschen Distrikts berichtet haben, wird sogleich eine Kommission gewählt, welche sich die Auffindung eines geeigneten Objekts zur Aufgabe machen soll. Es werden dafür bestimmt 2 Schwestern aus Stettin, 1 ausStargard, 1 aus Stolp- Die Delegierten aus Frankfurt a. O. und Landsberg a. W. sollen zuvor Rücksprache mit ihren Schwesternbünden nehmen, Danzig scheidet wegen zu großer Entfernung aus. Aus Schneidemühl ist keine Delegierte anwesend. (Die Aussprache über das Ferienheim ist damit beendet, die Brüder verlassen die Tagung, um sich zu der gleichzeitig stattfindenden Sitzung des Nordostdeutschen Logenverbandes zu begeben.) Es wird sodann über die Anregung, eine Krankenschwestern Station für .den Distrikt zu errichten, die Aussprache eröffnet. /, Die Vertreterinnen aller 6 Distriktsvereine, welche anwesend sind, erklären auf Befragen, daß sie die Notwendigkeit einer gemeinsamen Krankenschwesternstation mit mindestens 2 Schwestern für den ganzen Distrikt für dringend erachten. Da aber Schw. Galliner, Berlin, berichtet, daß im Augenblick sehr wenig Schwestern' zu haben seien, während es doch schon wieder mehr Lehrschwestern gäbe, welche in 1.—-2 Jahren , disponibel sein dürften, und da die .finanziellen Berechnungen der - Sch Western Station Hannover' ergeben, daß die Zuschüsse für eine Station dqph ziemliche Opfer erfordern, so wird beschlossen, den Plan einer Distrikts-Schwesternstation vorläufig zu vertagen, um zunächst alle Kräfte für das Ferienheim bereit zu halten. Es kommt sodann die F e r i e n k o I o n i e ria r b eit zur Sprache. In diesem Falle ist Stettin der empfangende Ort, die kleineren Vereine die; gebenden. Es wird in Dankbarkeit der bereits geleisteten Hilfe’ der Distriktsvereine gedacht, und um reiche und neue Hilfe für 1925 gebeten. Ueber die ( zukünftigen Zusammenkünfte derDistrikfsschwestern wird beschlossen, Tagungen’immer gleichzeitig und an demselben Ort mit den Sitzungen der Brüder des Nordostdeütschen Logenverbandes einzuberufen. Der Vorsitzende in Landsberg a. W., Br. Liebert, soll durch die anwesende Landsberger Schwester gebeten werden, die bistriktsvorsitzende stets rechtzeitig von bevorstehenden Sitzungen des. Bruderverbandes in Kenntnis zu setzen'. Damit sind'die Anregungen zu gemeinsamer Distr-iktsarbeit erschöpft, und es geben zunächst der Verband der Frauenvereinigungen des U- O. B. B. und danach alle Schwesternvereine .des Distrikts kurze Tätigkeitsberichte. Gegen 9 Uhr abends ist die Tagesordnung erledigt. Die*. Distriktsvorsitzende teilt mit, daß sie adi nächsten Tage die Glückwünsche der Distriktsvereine, an die nunmehr 40 Jahre alt gewordene Allemania-Logeübeimittein würde. An die allverehrte Verbandsvorsitzende Schwester Eschelb&ber wird ein Begrüttungstelegramm abge»andt.: Mit Dankesworten an alle Teilnehmer schließt die Distriktsvorsitzende die Tagung. * _ . V 73 —