Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 3/4 - März/April (3.1925)
- Date
- 1925-03-01
- Page
- Seite 68 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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im Kampfe'der Kirche gegen die Juden’trat Erzbischof Agobard von Lyon auf, der bald darauf auch einer der Anführer rm Kampfe; gegen den Kaiser wurde. Agobard richtete, seinen Angriff gegen das in den Jndenprivilegien ausgesprochene Verbot, die heidnischen Sklayen der Juden ohne Einwilligung der Herren zu taufen. Er predigte den Christen, keine christliche Sklaven *an Jucen zu verkaufen, nicht in ihrem Hause zu dieren und weder Wein hoch Fleisch bei ihnen za kaufen. Damit der christliche Glaube ni:ht Schaden nehme, sollten die Christen jede Gemeinschaft mit den Juden .in Speise, Trank tnd Wohnung meiden. In seinem Eifer gegen die Juden scheute er auch nicht vor zweifelhaiten oder falschen Beschuldigungen, so beschuldigte er sie, daß' sie Knaben raubten und Christus täglich in ihren Gebeten schmähten. Wenn die Stellung der Juden trotz 'der iieftigen Angriffe der Kirche zunächst wahrschiinlich auch weiter günstig blieb, so verdanken sie es der Partei 'der weltlichen Großen um die |i bards. Die Regierungszeit; Karls des Grsßen und Ludyvigs des Frommen kennt keine Verfolgungenf, keine Zwangslagen und keine Ausweisungen -,j! Wie ih der Zeit der Merowinger, so hrben auch in der Zeit der Karolinger die Juden keir je sc iriftlichen Denkmäler hinterlassen Die dürf igen Nachrichten über das innere Leben dp Jaden schöpfen wir nur aus nichjjüdischen Schriften. Wi ■ erfahren von einem gesetzeskundigen Juden, dessen Ansicht der Bischof von Main\ wie er seit ist mitteilt, in-seinen Kommentaren iur Jibel benutzt hat. Wir sehen, daß sie strieng den Sabbat hallten, so daß die Märkte ihretwäigen vom Sornabend auf einen anderen Tag verlest werden mullten, lind daß sie die Vorschriften aber das Scfilachtet der Tiere beobachten. Die i^Q-eilen zeigen uns auch, daß die damals aufgekommene . mystische! Anschauung von Gott unc die Sage von den zwei Messiässen auch unter den Juden lll Kaiserin Judit und deten großem Einfluß auf |den Glauben der Väter, auf der anderen Sejte mietet siet uns das zu allen Zeiten sich wieilphoende Schauspiel, daß abtrünnige Juden'dep Feipden Waifen gegen das Judentum liefern. e die •Kaiser. 'Als scharfe Gegnerin der Machtgel der kirchlichen Partei,_ die die Kirche über königliche Gewalt zu stellen bestrebt war, nähm sie die Juden in Schutz gegen die Angriffe Ago- I ■ Aus dem B lro der Großloge. im Franken reich Verbreitung gefunden haben der einen Seite sehen wir treues Festhalten an Auf idem i.S I c abei nu cfivon nm Von unterrichteter.Seite wird uns mitgeteilt, daß jüdischerBesucJiinGarmisch-Pärtenkirche i als der durchaus erwünscht betrachtet wird. Es wird betont, daß es geradedie Bevölkerung von Garmls Partenkirchen gewesen iät, welche dazu beigetragen wiejder h^ hat, die Hirlerbewegung einzudämmen, Logenberichte aus dem Berthold Auerbach-Loge Berlin. Aus dem Bericht der berthold Auerbach-Loge B« rlin von Br, Expräs. T heo'd o-r Kreslawsky Die Berthold Auerbach-Loge hatte in abgelaufenen Termin.-den Verlust von 17 Bbr. zu beklagen. 4 Bbr. haben ihren Austritt erklärt. 23 neue Bbr. konntln durch eine einmalig« Einführung der Loge?ugefül}rt werden, sodaß der Vort über Dr. Au - 68 — lkerung dazu führen w der stark nachgelassen scher Seite sich in aller bt. ird, Wir. hoffen, daß die freundlich^ Ha Bevpl ehr jüd er Deutschen Distrikt. tung daß such Be Inte resse Mit;liedsbestand gegen das yorjahr k^ine wesentliche Aenderung erfuhr. Die durchschnittliche Präsenz betjrug 141 Allgemeines Interesse fänden u. 0 Bbr. ende räges Georg Bernhard and Professor Hirsch gen, hold rifrage politische und wirtschaftliche Landau über den Namenspatroi »Berit Erbach«, Br. Paul Nathan über die Judei a. folg agesfia;