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Der Orden Bne Briss · 1925-03-01 · Nr. 3/4 - März/April (3.1925) · p. Seite 55

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 3/4 - März/April (3.1925)
Date
1925-03-01
Page
Seite 55 (sequence 7)
Language
German
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Br. FreundlichrDüslseldorf begründet seinen Antrag. Br. Bach-Berlin erhebt Bedenken wegen der Oeldfrage. Br. Arthur Cohn-Königsberg bemüht sich das Praktische aus dem Antrag herauszuziehen und schlägt vor zwei Stipendien ä M. 1200, für zwei in Deutschland geborene junge Leute zur Ausbildung als Rabbiner oder Lehrer^ zu bewilligen. ~*T Br. Sommelr - Pforzheim äußert sich über die ungünstige Stellung der jüdischen Kultusbeamten und hofft, daß durch Einwirkungen der Brüder in den Gemeindeverwaltungen eine Besserung herbeigeführt werde. Br. J e s e 1 s oh n-Mapnheim stimmt dem Vorschläge Br. Arthur Cohns zu. Br. L e v i - M a i n z desgleichen. Er spricht den Wunsch aus, daß die Logenbrüder ihre Kinder den einschlägigen Berufen zuführen. Br. Werner-Frankfurt a/M. ^unterstützt warm die von Br. Freundlich angeregten Bestrebungen. Br. Freudenthal-Nürnberg hält die Verhältnisse der Kultusbeamten im Gegensatz zu Br. Sommer für nicht so ungünstig. Einie Besserung sei zweifelsohne eingetreten. Er wei$t auf die Tagung des Bayrischen Landesverbandes hin, in der ein Beamtenrecht bezw. ein Disziplinarrecht geschaffen worden sei. Br. Hirsch-Berlin möchte die Stipendien auf Lehrer begrenzt sehen, da der Nachwuchs für Rabbiner leichter zu finden sei. Br. Auerbach-Köln beleuchtet noch ein- J i mal die eigentliche Tendenz des Antrages von Br. Freundlich. Br. Baeck-Berlin stellt den Antrag Arthur Cohn zur Abstimmung. Auf Anregung von Br. Nußbaum - Hanau werden die Worte »in Deutschland geborene« gestrichen. Der Antrag selbst wird angenommen. Der Antrag von Br. Werner-Frankfurt a/M. Das Generalkomitee würdigt als eiijte der wichtigsten Aufgaben der Großloge; jede mögliche Förderung des Nachwuchses der jüdischen Lehrerschaft. Das Generalkomitee weist deshalb die Logenverbände als auf eine ihrer wichtigste^ Pflichten auf'die Kleinarbeit hin, die' in allen, großen und kleinen, Gemeinden ihres. Bezirks zur Hebung und Unterstützung, des jüdischen Lehrerstandes zu leisten ist. Materielle und vor allem tno-. ralische Mittel, d.h. persönliche Mitwirkung müssen selbstverständlich in '-freigebigster Welse sowohl von der .Großlage als auch von den Verbänden zur Verfügung gestellt werden. wir!rT dem Geschäftsausschuß als Material überwiesen. Br. F e Is e n t h a 1 - D ü s se I d o.r f macht im Anschluß an die Ausführungen Br. Freuhdlichs die Mitteilung, daß beabsichtigt ist, jn Düsseldorf im Jahre 1926 eine Hygieneausstellung zu veranstalten, in der auch nach dem Muster van Dresden eine jüdische Abteilung eingeführt werden soll. Der vorläufige Träger des Gedankens ist die Synagogengemeinde Düsseldorf, doch soll die gesamte judenheit interessiert werden. Er bittet, daß die Großloge die Logen des Deutschen Distrikts auffordert, sich an dem Werk zu beteiligen. * Die Aufforderung an die Logen wird zugesagt. . .. 5. Ritualfragen. > ’ Br. B a e c k berichtet über :die Tätigkeit der Ritualkommission. Der von der, Kommission auszuarbeitende Entwurf wird zu berücksichtigen haben ‘ 1. daß die Kontinuität fm Ritual erhalten bleibt, 2. daß alle Superlative und TJebertreibungen vermieden werden und die Sprache unserem Sprachempfinden angepaßt wird, * 3. daß jedes Uebermaß vön SymBolen untert bleibt. ' . ’ Den Ausführungen wird zugestimmt. 6. Jugend vereine, Br. Walter-Berlin erbitjet Stellungnahme darüber, ob in den Veröffentlichungen der Logen auch die Veranstaltungen der Jugendvereine angekündigt werden sollen je nach dem Ermessen der Logen, und ferner, ob ein besonderes Jugenddezernat errichtet werden soll, jn dem auch junge Brüder, die' zur Jugendbewegung in Beziehung stehen, tätig sind. Nach Äußerungen von Br. F e I s e n t h a'1 - D ü s S el d o r.f 55

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