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Der Orden Bne Briss · 1925-01-01 · Das Logenheim in Dresden-Ober-Rochwitz = Januar 1925 (1.1925) · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
Beilage 1925 (1925)
Issue
Das Logenheim in Dresden-Ober-Rochwitz = Januar 1925 (1.1925)
Date
1925-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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I der Weihe ist nicht ein Abschluß, es ist ein Anfang; ein Anfang einer Arbeit, Welche wir aufnehmen, und Generationen nach : uns mit Qottes Hilfe fortsetzen werden.“ Diese tief empfundenen Worte hatsich die w. Fraternitas-Loge zur Richtschnur gemacht und sich mit den bisher erryicfiten Erfolgen nicht begnügt. Vielmehr hat sie die ersten Monate dieses milden V/inters dazu benutzt, das Logenheim in Ober-Rochwitz weiter auszubauen, sodaß es von nun! an eine noch größere Anzahl von Brüdern Und Schwestern wird aufnehmen können. Sie hat damit ihrer Ferien- .heifneinrichtung' wieder ein neues Ruhmesblatt hinzugefügt. Mögen dem Rochwitzer Heim.auch fernerhin das Wohlwollen und die Liebe der Bruder und. Schwestern treu bleiben und ihni auch fürderhin ein ersprießliches Wirken ermöglichen bMöge -dieses vorbildliche Heim bei den übrigen Logen recht bald Nachahmung und Nacheiferung finden! Jpnser“ Logenheim. Von Julie Salinger, Dresden. Ein Werk, welches wie kaum iin anderes, dem Pensionspreis, der nur die Selbstkosten 'deckt, nicht. hohen ethischen- Logergedanken der Brüderlichkeit, und hier können wir wohl auch sagen, der Schwesterlichkeit. entspricht, ist . durch das Zusammenwirken von Großloge, Fraternitasloge und Logenfrauenverbarid entstanden:,. Unser Logenhe.im in Ober-Rochwitz!“ Unser, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es gehört uns allen und soll uns allen zu eigen sein, die wir dem großen Logenkreise zugehören. So bietet das von einer'Logensclnvester ehrenamtlich und uneigennützig geleitete Haus Erholung. Ruhe und Pflege für einige Sdmmerwochen, erquickt Auge und Herz durch seine wunderbare Höhenlage, und gibt die Gewißheit, daß jeder Besucher gleichgesinnten und gleichgestimmten Anschluß, findet, womit nicht gesagt sein soll, daß nicht auch ein Einsamkeit und Ruhe liebender Mensch aut seine Kosten kommen kann, denn die mannigfachen Spaziergänge und einsamen Waldwege bieten jedem, vor allem dem müden Großstadtmenschen, was er braucht. — Wer aber nach Rochwitz kommt, sollte sich über Folgendes klar sein: Wir haben kein Sanatorium im landläufigen Sinn zu bitten, und können großen Ansprüchen an Bedienung und Bequemlichkeit, wie man sie in großen Luxushotels .gewöhnt ist, nicht genügen. Das gestattet der geringe Dafür aber bieten wir ein von Luft, Sonne und Behagen durchflutetes Hans, jrenibelste .Sauberkeit und reichliche, gut und sorgfältig zubereifete Verpfegung.' *■ ' ...» Wem das'genügt, der ist'uns ein herzlich willkommener, lieber Gast. — Unsere Gäste aber möchten sich in Anbetracht dessen, daß sie. in ihr eigehes Heim kommen, bewußt bleiben,, daß die beste Leitung, die größte Miihe für Behaglichkeit zu sorgen, versagen müssen, wenn auf der anderen Seite nicht genügendes Entgegenkommen vorhanden ist.— Darum, liebe Schwestern ünd“Brüder,. betrachten Sie stets das Rochwitzer Heim als .unser Heim“; denken wir daran, jdas nach 2 bis' 4 Wochen andere Schwestern und Brüder „ihr Heim“ besuchen und sich dessen erfreuen wollen, und behandeln wir alle Räume des Haiises und seine Einrichtungen so pfleglich,, wie wir es in unseren eigenen Wohnungen zu tun gewöhnt sind. Dann Wird das Heim die ideale und'heimelige Stättk’sein, die dem Logenfrauenverband bei der Inangriffnahme der Arbeit vorschwebte. .— Dann wird es im Rochwitzer Logenheim stets effte große, in Harmonie lebende Familie geben, deren Glieder sich bemühen, Liebe und Freundlichkeit zu geben und. zu empfangen. , Zweck und Einrichtung des Heims Von. Br. Max Lesser, Dresden. Das Logenheim in Ober-Rochwitz wird am 8. April nach einem größeren Umbau wieder eröffnet und bietet jetzt Unterkommen für 40 Gäste. Das Heim steht allen Erholung suchenden Brüdern- und Schwestern und ihren den Haushalt teilenden Angehörigen für einen Aufenthalt bis zu einem Monat zur Verfügung, und zwar von April bis etwa 5. Juli und vom 10. August bis zum Oktober. — Da die Fraternltasloge ihr Haus, für diesen Zweck hergibt, und die Leitung, des Heims in uneigennützster Weise; von einer unsrer^ Schwestern übernommen wird, ist.es möglich, die zu vergütenden Selbstkosten so niedrig zu. halten, daß dieselben zur Zeit pro Tag und' Kopf mit 4,40 M. (Während der Pessachzeit 5,50 M.) -festgesetzt werden können. In aßen Zimmern befindet! sich elektrisches Licht und elektrische Klingel. Außer 27 Gastzimmern.steht ein großes Speisezimmer, ein Wohnzimmer uhd. ein Damenzimirief den Gästen zur Verfügung. ' Die Beköstigung ist gut und reichlich, und selbstverständlich streng rituell. — Bäder sind .gleichfalls

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