Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 1 - Januar (1.1925)
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Dann werden s;e ihren Frauen Erzieher und Führer im öffentlichen Leben der jüdischen Allgemeinheit werden' können, Und die Bno h Brith in irgend emer Form und Gestalt sich d :n Bnai Brith anschließen. Das von Ihüen gezeichnete Programm be rührt , die Ideen und Wünsche, die ur s vor schweben und die wir noch mehr pflegen wollen Sehr gut wäre, es, wenn diejenigen die unsere Entwicklung als störend betrachten uns und unsere.. Bemühungen besser kennen lernten. Dann würderi’sie klarer sehen, würden abseitssfehende Schwestern mit mehr nnerem Vertrauen zum Besuch der Sitzungen unl somit Brüder Begrüßung: des Br. Pro im Berliner L Bei einem Empfahgsabend, den , die Großpräsident' Dr. Baeck und Vizepräsident 16 Dr. Walter anläßlich der Anwesenheit Professor Weizmann in Berlin im Berliner Logenblaß des Br. hatxs veranstalteten, hielt Br. Dr. Baeck Ansprache: —- -f-:\yir-haben am heutigen Abend die Ehre, unsern lieben Bruder- Professor Weizniann in unserer Mitte empfangen zu dürfen. Wenn wir in; diesem Ktfeiseheute ihn begrüßen so begrüßen wir in* ihm den' Vertreter, den Führer einer Idee. Es ist das Urteil über einen \ enschen immer,'ob er eine Id?e besitzt; oder, wenn er. sie nicht besitz?* rieh besitzen kann, wenigstens zu ihrer eigenen ethischen Weiterbildurig führen, könnten Schwestern und Brüder, denen der Zu> sa nm mschlußgedanke nicht eignet, beruhigen über nanche Erscheinungen und Aeußerungen des L )genlebens, die ihnen unverständlich sind] Würden verstehen, daß bei aller Berufung zuil Weiterbildung, die Schwestern auch nicht alles fei stet können, was dazu zu leisten ist. Daß sic aaei* das Möglichste tun, un, wenn auch nisht der wörtlichen, sicher aber der inneren Bedeutung nach-, wahre Bnöth irith izu sein und tu werden. Mit schwesterlichekn Gruß Ernestine Esch i: Ibach er. e^sor Dr. Weizmpnn Ofenhaus. Brüder Palästinas, der Idee, eine Heimstä >e zu schaffen. •Es ist eine Idee, ab er! sie mehr ein Problem, sondern des.- Respekts 1/or ein ist ein verurteilender ir Idee fähig ist. sich selber - fällt, wenn er respektlos Leben',geht, wenn er mit ihren Gegensätzlich keiteri, mit ihren Scip mii ihren' Interessen; über keine Empt'in Ideen hat, nicht Menschen zu erkennen in denen eine Idee sjch verkörpert. A man müß etwas in sich selber tragen, können, um vor Spruch, den einer über überall nur Mensc len sieht s'elber Respekt haben Respekt zu hegen. \Eir können letztejn Endes immer' nur das erker nur an das glauben, wir selber zu Als Vertreter mögen, unsern ganzes Können, und, Persönlichkeit widmet, der Idee des nen, was wir sei Der sind, seit Jahrzehnten in dieser Hbf nung leben, heute ein wen nt wächen, lung für vermag, Idrdings, vor sich anderen hi SL te dit -ih ih mär einer Idee begrüßen wir Ts verehrten Gast, der Idee, der was noch mehr i >t, seine sc de der olgende T itsrche geworden. Auf dem B )den Palästinas bogiint sich das Werk des Au baus zu vollzi :h n. Vielleicht schauen man* he^ von denen, di i cl te für Heimatist heute nicht ist schon eine dee, in dieser g sehnsüchtig der Zeit zurück, in der das dlles-noch keine Titslache, sondern nur erst ein r Utopie war. Vt ie bequem, wie leicht war es t amäls, als man in dieser Utopie noch lebte, als man Utopien ai flauen konnte. So viele Utopien, so viele Und.es Tlieiuien; jeder Utopist ist ein Theoretiker für sich W;e leicht hatte man es damals, wie schön durchs w ir die Zeit, in der man nur Sehnsucht zu bpn, nur in die Zukunft sei merzvoll sehn- \ hinauszublicken brauchte — le beau 3S, oii l'on etait si inalheumux. Heute ist Idee Tatsache geworden, Tatsache mit allen Ecken und Kanten, Tatsache mit allen . e^i Härten und Schwierigkeiten, Tatsache, der nicht nur als Träumer oder als Theoretiker, fern als Mann der Tatsache, als Mann mit Blick für die Wirklichkeit,?ls Mann mit . tun ver- „ de|r Fähigkeit, Tatsachen zu sehen und dadurch tlachen zu schaffen, gegenüberstehen muß, er sein Auch in anderer Hinsicht bringt diese Zeit der Tatsachen dem, der ihnen diere Aufbaus up c Mühen und Schwierigkeiten. Ut ei — m en will, Sorgen tiopist kann man