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Der Orden Bne Briss · 1924-11-01 · Nr. 14 - November (11.1924) · p. Seite 194

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 14 - November (11.1924)
Date
1924-11-01
Page
Seite 194 (sequence 24)
Language
German
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Wonnen; denn nur wer aus einem warmen und kommen, nach der richtigen Lösung in Oeduid zwingenden Gefühl heraus seinen Nächsten hilft, und Aufrichtigkeit zu streben, das ist und bleibt hat die Bedeutung der sozialen Frage erfaßt, eine der heiligsten Aufgaben unserer Schwesternünd dieser sozialen Frage immer näher zu logen. . ' Der Schwesternbund deif Leipzig-Loge (aus dem Jahresbericht) Der Schwesternbünd der Leipzig-Loge hat den seit 3 fahren ausschließlich für Studenten und Akademiker bestimmten Mittagstisch in einen Mittelstandstisch ausgebaut, welcher unter täglicher Aufsicht und tätiger Mithilfe von je zwei Schwestern in der W^ise finanziert wird, daß jede Schwester einen jkleinen Abonnentenkreis mit monatlichen Beiträgen'schafft. Eine Von Schwestern eingerichtete und geleitete „Kleiderstelle für Unbemittelte“ (Peäh) konnte vielen Armen gegen ein ganz minimales Entgelt den harten Winter durch Abgabe -von warmen Kleidungsstücken, Schuhen, Wäsche etc. erträglich machen. } ~~ von CillyjN euhauj. ln dkn großen Krankenhäusern wurden die armen jüdischen Patienten von Schwestern besucht! und mit Erfrischungen! und Unterstützungen bedacht. An Untersuchungsgefangene schenkte^ Schwestern, — durch den Gefängnisgeistlichen Br. Dr. Goldmann aufmerksam gemacht — Zigaretten, Lektüre etc. und fanden ijohe Befriedigung in der Fürsorge für diese Aermsten und Unglücklichen, die das bürgerliche Gesetzbuch zu Verbrechern, stempelt, i während auch unter hnen Schuldlose und der Teilnahme Würdige zu finden sind. , •. Ferienkoloniebericht (Stuttgart-Loge) Mit Freuden können wir dieses Jahr von unserer erfolgreichen Arbeit berichten. Infolge der Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse erachteten wir es als Notwendigkeit, für Kinder unserer Loge Sorge zu tragen. Wir kauften inlMühringen im württembergischen Schwarzwald ein früheres jüdisches Gasthaus, das für einj Kinderheim besonders geeignet schien und richteten dasselbe für unsere Zwecke ein. 'Am 8. August wurde das Heim als »Schwarzwaldheim.« mit einer schlichten eindrucksvollen'Feier seiner! Bestimmung übergeben, Wir Lo^enschwestern hatten abwechselnd die Oberaufsicht, eine meist angenehnje Aufgabe. Wirj hoffen, später in unserem Scbwarzwaldheim auch Erwachsene aufnehmen zu können, um auch ihnen Gelegenheit zum Ausruhen zu geben. Für‘unsererostjüdischen Kinderl haben wir in einer ineuen, ganz im Walde gelegenen Schule eine Stajdtkolonie errichtet, in .der 50 Kinder währendj der Ferien verpflegt, beaufsichtigt und unter der Aufsicht einer geprüften Kindergärtnerin . .. , , T . ... . und derj Beihilfe von Logentöcfrern spazieren nacüsten Tage freiten 26 Kinder, ,hauptgeführt Wurden. Von morgens bislabends hielten sächlich aus Logenkreiäep, ihren Einzug und sjcjj cjieKinder hier auf, und da 1 IA Ja. Ll.aa. . Jah W/KaLam Iam/« _ _! * füllten das Haus vier Wpchen lang mit Sonnenschein Tind. Freude. Di« Verpflegung war ausgezeichnet, dadurch eine erfreuliche Gewichtszunahme zu verzeichnen. Sol- und Stahlbäder wurden im nahen Imn.u genommen, größere4 und kleinere Spaziergang: unter Beaufsichtigung einer Kindergärtnerin gemacht. Am Sonntag hatten wir immer Elternbesuch, denen es in dem sonnigeRr^freundlichen Heim gar wohl gefiel. In dem Bericht übe Rhein-Westf. Lögenfr, SepLNo.) ist ein.Fehler >r die Gründung des i inenverbandes (Aug.- interlaufen: Nicht Frau dank der guten, kräftigen Ernährung war auch hier die Gewichtszunahme glänzend (bis zu 6 Pfund). Wirj wollen diese Kinder während des WinteiS in einem) Kinderhort sammeln, bewerten, mit ihnen lesen, arpeiten und spielen. Möie dieser und jeder unserer Arbeiten stets ein gute) Erfolg beschieden sein. —- i Biejrta Bach. X _ Else Leyinson ist II. Vorsitzende t es Verbandes, sondern)Frau Gustav Wolff, Düsseldorf, Bergerallee 11. Bruder Jnnger, onverheirati terArzt mit innerer, chirurgischer, bakteriologisch er, pathologischanatomischer Ausbildung sucht Assistente ^stelle bei einem Facharzt für Frauenkrankheiten und 3eburtshilfe. sucht Manufaktur-, Kurz-, Weitkaufen oder zu pachten. Angebc t und Wollwarengeschäft zu le an das Büro der Großloge. Versal Verantwortlich fBr deh Inseratenteil inrortHch für den Inhalt: Dr. Alfred Goldschmidt, Berlin W., Kleiststr 12. E, Paechter, Berlin SW. — Druck: Baäidrockercp Wilhelms R. Saling fr Co.,Berlin 51 48, HoUmsirattr* 10

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