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Der Orden Bne Briss · 1924-09-01 · September (9.1924) · p. Seite 4

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
Beilage 1924 (1924)
Issue
September (9.1924)
Date
1924-09-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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7 Logenleitung stets bewußt nahm jüngst Veranlassung, daß die A rbeit s Sitzung;n durch gesellige ■Veranstaltungen bezw. wissenschaftliche Vorträge nicht leiden dürften (vergl zeftung Juli - Nummer 1924 ist. Die Oroßloge darauf hinzu weisen, die Berliner Logendie Gefahren der Nachkriegszeit für den - Otden in . Deutschland und ihre Bekämpfungen). Die geistigen Ausschüsse werden ihrer Aulgat e nur gerecht werden können, wenn der Jeweilige Präsident sich als Mitglied des Ausschusses fühlt. Ohne intime Zusammenarbeit des Ausschusses mit dem Präsidenten der Loge, der doch die Tagesordnung festsetzt, ist eine ersprießliche Arbeit undenkbar. Ohne solche Interesseng'em lihschaft der Lpgenleitung und de^eistigen Aus Schusses wäre es z.B. unmöglich, einen; Vortragszyklus vorzubereiten oder ein langfristiges Programm aufzustellen, wie es u. a. die Ziön-Loge für 924/1925 getan hat und das, weil es auch inhaltlich vorbildlich sein kann, nachfolgend wiedergegeben wird: I Die Arbeiten? der Zion Loge gliedernt sich in: 1. Referate,‘2. Informaticnsabendej 3. Bücher¬ und 'Zeitsphrifterrreferat, 4. ugendvorträge.i I. Referate: drei Hauptreihen: 1. Jüdische Geistesgeschichte. 2 (-Ethik. 3. Kipis und allgEmcin-\kissenschatiliche Themen I. Jüdische iBeaib. Geistes g.eschicjite: Br. Exprä%. Dr. Freund. j | a> Grundzüge der jüd, Religion sentwicklurig. j bi Führende Geister aus dem talpiud Schrifttum.! cj Judentum» und Hellenismus. ■ : i . . d) Die niessianische Idee und hre Hauptvertretei), e) KabbaÄa und jüd. Mystik. j; * fi Die spanisch-jüdische Geistesblüte. I g' Chassidismus und Gegenströmung. ' h) Das deutsche Judentum seit der Emanzipation^ i) Geschichte der zionis.ischen IdeC. k) Referat Sb er Baeek: Wesen des Judertttims. | l) F eferat übte Brod: Gtyrstent im,Judeht|ijn, Heidentum, m) Ffeferat über: Tagebücher von Theodor Herzl.l 2I Ethik. Bearb: Br. Exp äs E^uckepnann. a) Die ethischen Grundlehren lex Tfauptrpligionea. b) Jüdische und christliche Ethik. c) Die ethischen Grundlehren bei Spinoza,£<ant, Hiermann *- Cohen. d) Ethik und Religion. r 3. Kunstupd ä 11 g e n liehe' -Themen. Bearb Dr. Becher. - — a) Neuere jüd. Literatur: Bubjer, Agnon, Achad, Bialik, .Zweig, Rieh, Bee’-Hofmann, ern-wis s e n schaft- $r. Catzenstein ufld Br. Haam, Zuckermann. Zang probi b) Jüd. c) Rasse Prof. dl Sozia e) Euge 1 f) Jüd. g) Die Zeit. K leutende Künstler der neueren Zeit. tnd Politik, itn Anschluß an .die \rbeiten von Qoldstein -und Dr. Fritz Kahn, Utopien (Staatsromane). 1 itd röm. Recht, Vergleichung der Grundbegriffe, ehre vom ewigen Frieden in alter und neuer Ir f II. 15 Min 1. Verfaß und 2. Gesc 1 Uebi 3. Ordeh <j und ■ei 1 4. Gesc 1 5. Der Volk' 6. Ethik die -daß ein : Ausschi 1 Verlag schiene^ denen Ethik, einzelne^ der Ge B e 1. Bnider abend Aüsfluf von det verfahlr die 2. Z e i t u anstaltqr welche solche Loj;i *) berichte! Monierupt Saxonia I, Zlocisti, Morris Rosenfeld (mit - Vortrags- V der Großloge Deutschland. rmationsabentie (mit Kurzreferaten von etwa ijri 1 anschließender Diskussion): ung und Verwaltung des Ordens,' bengesetze der Zion-Loge, i :hte des Ordens in Amerika und ick der anderen Distrikte, ziele, ethiSchfe und soziale Tätigkeit. Orden dentum. :hte der Freimaurer und verwandter Orden, umanitätsgediinke' in alter und neuer Zeit ^1 lund, Friedenpidee. ler Logenatbejt. Pflicht des einzelnen gegen einschaft, Altruismus und Egoismus. C < m Hiejrjmag auch poch hervorgeh oben werden, wahre Fundgrube, an der «ie geistigen se nicht vorübergehen können, die im t on Schweischke & Sohn, Berlin, er- :n »Lehren! des Judentums!« sind, von 1. Band die Grundlagen der jüdischen 2. Band! die sittlichen Pflichten des und der 3; Band die sittlichen Pflichten nschaft behandelt. | c i r rr ei D. | nderh eiten in ei nJz einen , Logen. } m Einklang mit der Ordenspflicht, die inter allen Umständen an j“dem Logen- eistig zu fördern, und wjohl nur ein Pflichtgefühls ist das besonders äaxonia-Loge propagierte IV ohierungsen gegen Brüder, welche längere Zeit nicht besuchen *) nstruk iv ist offenbar die »monatliche igss :hau«, welche einige Logen ver- , instruktiv auch für dieje ligen Brüder, selbst jüdische Zeitungen lesen. Eine \ on einem Bruder kritisch besprochene unten unter G. Ueber die Erfolge wird später verden. Interessenten 'mögen c ie Leitsätze de*;sverfahrens in der Saxonia, sei es bei der ei es bet der Großloge, einfordern. 4

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