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Der Orden Bne Briss · 1924-09-01 · September (9.1924) · p. Seite 2

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
Beilage 1924 (1924)
Issue
September (9.1924)
Date
1924-09-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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I wiederzuspiegeln, es zu befruchten und zu fördern, eine Aufgabe, die er voll nur an Hsjnd 'der lt. Protokoll vom 4. September 1922 eingeforderten Berichte der einzelnen Logen, d. h. durch deren Mitarbeit zu lösen vermag. b) Die Logen haben nun ihre Berichte teils schematisch und unter kurzer Aufzählung der Vortragsthemen, teils mit liebevoller Gründlichkeit und sogar unter sorgfältiger dankenswerter Wiedergabe des wesentlichen Inhalts der einzelnen Referate erstattet, so daß es der Sondferausschuß bedauert, z. B. den Inhalt eines 33 eng geschriebene Seiten umfassenden wertvollen Berichts der Moriah-Loge — und ähnlich denjenigen der-Leopold Zurrz-Loge und anderer — nicht in extenso mitteilen zu können. Viele Ausschüsse geben erfreulicherweise auch darüber Aufschluß, was ihre Logen in ethischer Beziehung geleistet haben. Ist die Grenze zwischen geistiger und ethischer Arbeit schon an sich flüssig, so ist sie es erst recht, wenn,;was sich immer allgemeiner durchsetzt, alle in den Logen auftauchenden ethischen und sozialen Fragen grundsätzlich von den geistigen Ausschüssen, die zum T.eil 20 und'mehr Mitglieder zählen, bearbeitet oder wenigstens für das Plenum ihrer Logen vorbereitet werden. Vereinzelt ist in einem Berichte der Auffassung Ausdruck gegeben, daß die Loge die Arbeit des Sonderausschusses nicht benötige.. Die betreffende Loge verkennt aber völlig die,Stellung des Sonderausschusses: Alle größeren Logjen besitzen genügend geistiges Material (auch viele kleinere Logen), um der Hilfe des Sonderausschusses schließlich entraten i^u können. Begrifflich benötigt aber der für den ganzen Disfrpkt eingesetzte Sonderausschuß der Großloge die geistige Mitarbeit jeder einzelnen Loge, weil er seinem Wesen nach, die'’Zentralstelle . ist, welche die Großloge und alle Log^n des Distrikts über das in diesem pulsierende geistige Leben unterrichten und einen Ausgleich insbesondere zu den etwa geistige Not leidenden kleineren Logen hin vermitteln* die Anregungen, die von den ein besonders hoch entwickeltes geistiges Leben zeigenden Logen ausströmen, weiterleiten und dem ganzen Distrikt »greifbar* machen soll. Ein Mangel — im Sinne der vom Sonderausschuß zu leistenden Aufgaben — ist es nun, eine K r i e daß njcht alle Logen dem Sonderausschuß ihre beachtest rerte Referate und Vorträge oder wenigstens «ine kurze Inhaltsangabe zur Verfügung gestelli ha aen. Es sei daran eripnerti daß in den Mona sbericfiten 1922 Nr, 8 Seife) 101 den Autordn h onorar zugesagt worden ist, dessen UebeHveis mg z. B. an gewisse Fonds ihrer Logen den lieben Brüdern keineswegs verboten ist. c)! De Berichte ergeben nun im a 11g^m : i nen, daß nach kurzerZeit lewisseh Abspannung im istrikt das geistige Leben in Ofen nach Ueberwlndung der s olgen kräftiger denh je eing e s eit z hat Eine ganze Reihe von Logen betomjn freudig, daß nichtssagende Debatten, insbespnc ere solche über Finanzfragen, vermieden worden : ind, daß das Niveau der Loge hochgehalt :n und in jeder Sitzung ‘ein Ciegenstand von limf ssender Bedeutung behandelt worden ist. Elinz :lne Logenleitungen suchten! auch das geistige P ’ogramrh nach großen Gesichtspunkten aufzustelhn und von einer bunten Reihe zugkräftiger "inzelvorträge abzusehen, d. h. manche Loger lii ßen einen Zyklus von Vort agen über ein b< sti rimtes Gebiet halten. So z. B die Henry Jones- Lo je in Hamburg einen Zyklus von 5 Vorträger zi;r Judenfrage (Staat und Judentum von Piof. Of aenheimer; über jüdische Geschichte: :l; Judentum und Islam: Br. Dr. Ober- Palästina-Probleme: Dr. Auhagen und Zweig), desgleichen behandelte die .... Graetz - Loge in Breslau bereits im 1121 in einem Vortragszyklus »Moderne (Naturwissenschaft, Recht und Wirt- - Das Suchen und Ringen‘wohl aller Ausschüsse nach der vermittelnden nale in .“dem durch die Ordnungseinerseits und die Zeitgeschehnisse < ie jüdische Mentalität andererseits ge- Rahmen wird treffend in einer Zuur Jude terun^e: rieile die i Theofet einan ie heisepe i eine sfößt dauernd auf Erwäguhgen, Erörgroßpolitische Akte, die auf die mated geistige Judenfrage Bezug haben, und t^thin sein eigenes tätiges Eingreifen als cer und Praktiker in die großen Aussetzungen unserer Zeit der Wende So ergibt sich für un ser Arbeiten ttythmik, diezwischen dem Problem für 2

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