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Der Orden Bne Briss · 1924-08-01 · Nr. 9/10 - August (8.1924) · p. Seite 114

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 9/10 - August (8.1924)
Date
1924-08-01
Page
Seite 114 (sequence 20)
Language
German
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Bericht über die zweite Defegiertentagung der Schwesternvcjr Logendistrikts am 9. März 1924 Von Schw. Else Silbertjerg, H^wiover. einigung des niedersächsischen in Bielefeld Die Tagung, der über 80 Schwestern beiwohnten, wurde von der Distriktsvorsifzenden Schwester Else Silberberg, Ahlem-Hannover, geleitet. Die Vorsitzende erstattet zunächst den Bericht über die abgelaufene Arbeitsperiode und gibt einen Ueberblick- 'über die speziellen Rechte und Pflichten der Distriktsvorsitzenden. Ihre Aufgaben bestehen; a) in der tätigenJVlitarbeit bei der jiegründung von Schwesternvereinigungen, b) ..in dem Anschluß derselben an die Zentrale fn Frankfurt, c) in der Üebermittelung von Anregungen an die kleineren Vereinigungen zu fruchtbarer Arbeit, d) in der Anbahnung gemeinsamer Arbeit der Schwestemvereinignngen des Distrikts. Sie sorgt, dafür, daß jährlich eine Tagung in Verbindung mjtden Brüdern stattfindet. Die Distriktsvorsrtzende soll andererseits * über alle Pläne und Ziele der im Distrikt bestehenden Schwesternvereinigungen unterrichtet sein, da sie die Zentrale im Distrikt vertritt. Um die durch die. Geschäftsführung des Distrikts entstehenden Kosten zu decken, wird beschlossen, 5 -Prozent der Einnahmen der Schwesternvereinigung an die Distriktskasse abzuführen. Ferner ist folgende Resolution gefaßt worden: - - Die am 9. Mäj-z in Bielefeld stattfindende 2. Distriktstagung, wendet sich an die Zentrale in Frankfurt a. M. mit der Bitte, bei der nächsten Verbandstagung folgenden Beschluß anzuregen Jede Distriktskasse, die aus den Beiträgen der .ihr angehörigen Schwesternvereinigungen gespeist wird, durch einen regelmäßigen Teilbetrag, über dessen Höhe sich die Zentrale schlüssig wird, mitzufinanzieren » Die anwesenden Delegierten hatten beschlossen, von ihren Mitgliedsbeiträgen 5 Prozent der Distriktskasse zuzuführen. Entsprechend Punkt 2 der Tagesordnung berichtet die Vorsitzende der Schwestemvereinigung Hannover, Schw. Bertha Kauffmann, über diej Arbeit der hannoverschen Schwesl ern. Schw. Er|ia Wes feld-Braunschweig über d e Tätigkeit in Brauns :hweig, Scfrw. Else. Meyer über die Bielefelder Tätigkeit und Schw. Mülle --Göttingen er ist beüchtiges über die Göttinger Arbeit. Hannovi müht, gei rtig sowohl wie praktisch zu leisten; regelmäßige 'Vorträge über jüdische Geschieht!, über Kunst und Literat jr bieten Gälegenhe t, über den Alltag hinweg zur weiteren < igenen Arbeit zu gelangen. Es wird Wäsche f ir Bedürftige hergestellt; in gemeinschaftliche ' Arbeit mit den Brüdern wird die neuer ichtete Krankenschwestensltation in vorbildlich er Weise geleitet, gemeinschaftlich mit defri Brüde n werden die Arbeiten für ejas Ferienheim in r orderney geleistet und vjejes andere mehr. Hei vorgehoben zu werden vefd^ent ferner di|» Mittel: tandsfürsorge. Aehnlich wiä in Hannöver ges chieht die Arbeit der Schwestern in Braunschv eig. Die Schwestern in (fjöttmgen. deren Vere nigung erst zwei Jahre bes teht, haben es sich e enfalls zur Aufgabe gemacht, WohJfahrtsarbei: zu leisten, die teilweise jin Gemeinschaft mit dem Frauenverein geschieht. In Bielefeld bilde: die Wohlfahrtsarbeit. Speziell die Upterhaltu ig von bedürftigen Familieij, die Hauptaufgabe. j i Einer wesentlichen Punkt bildet der dritte Tfeil der ' agesordnung: Beratung über ein gemeinsame Arbeitsgebiet. Die Distriktsvorsitzende sieht in ler Schaffung von Loggnheimen für alternde E rüder und Schwestern in d£r von Br. Rlechtsanv . Dr. Brasch-Berlin angegebenen Weise d£s ideale gemeinschaftliche Arbeitsgebiet.! Schw Spanjer-Herford, Braunstihlweig, regt a<i, das L igephaus nicht zu zentralisieren, sondern schli gt vsr, kleine Siedlungen ja^i den einzelnen Lo [enplätzen zu schaffen. All ‘diese Ausführunger schließt sich eine eingehende Diskussion, ius welcher sich ergibt, daß als gemeinsame Distriktsarbeit ein Heim für {erholungsbedürftige Brüder und Schwesternl ■ in einem Pensionsf aus der kleinen Badeorte iri der Nähe von Biehfeld geschaffen werden konnte, und daß. die Logensiedlungen Arbeitsgebiet der ein- 114 I-

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