Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1924
- Issue
- Nr. 7/8 - Juni/Juli (6.1924)
- Date
- 1924-06-01
- Page
- Seite 89 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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ptiiert werden, die die Aufgabe haben, zu wecken und zu erwecken, zur Mitarbeit aufzurufen, Liebe'und Begeisterung und Verständnis fflr die Ideale des Ordens jzu entfachen. Die rechte Installationsnede zur Begründung der Loge in Augspurg wurde eigentlich schon im Juli des Jahres 1871 gehalten, auf der jüdischen Synode in Augsburg. Damals hat . Professor „Lazarus'in Augsburg die Aufgaben der jüdischen Synode in die Worjte zusammengefaßt: »In allen Fällen dem Bewußtsein der Zusammengehörigkeit den angemessene^ Ausdruck zu verleihen, der Verinnerlichung des Lebens und der Oesinnung dienen, die Sittlichkeit des Woliens und ndelns gegen älle Aeußerlichkeit lind Werkheiligkeit zu betonen, eine Stelle zu schaffen, in der die Menschehj sich erheben über das Gewöhnliche und Alltägliche, einen Wallfahrtsort der Einheit und Einigung und der Freiheit im Oeiste nach dem «Worte des Propheten: »Dies ist der neue Bund, den ich mit Israel schließe, meine Lehre lege ich in ihr Inperes und schreibe sie in ihre Fierzen.« Man kann die Tendenzen unseres Bundes, der Bne .Briss, nicht leuchtender kennzeichnen, 'als es schon vor über 50 Jahren Lazarus auf der Ijüdischen Synode Augsburg getan. I In alter Zeit erfreute sich die Oerheinde-. Organisation Augsburg dank seiner hervorragenden Führer' und Leiter eines so großen An- * sehens, daß Ludwig der Bayer die Anordnung traf, die Rechtsverhältnisse der Juden in ganz Bayern einheitlich nach dem mustergiltigen Vorbilde von Augsburg zu ordnen. Im Judentum kannte man einen eigenen »Minhag Augsburg« einen eigenen, für weite Kreise maßgebenden Augsburger Ritus. ~ Aus dem Büro Erste Sitzung des Kunstausschusses der Qr>ßlöge am 14. 5. 24. Anwesend die BBr. Jacob Pleßner, Hugo Wittenberg und Alfred Ooldsrhmidt. Der Kt’.nstausschuß stellt Richtlinien für seine Tätigkeit fest und beschließt, Richtlinien zur Förderung von Kunst und Künst'em in den Logen herauszugeben. Vorschläge der «r. Jacob Pleßner-Berlin, Leo' Horovitz-Frankfurt, M. Lilien-Braunsclfweig, Hugo Wittenberg sollen in geeigneter Form zusainmengestelit werden. Die Veröffentlichung dieser Rieht inien soll mit einleitenden Ausführungen von Br. Goldschmidt in der nächsten Nummer des Ordensorgans erfolgen. Die Logen sollen nochmals aufgefordert werden, anzugeben, ob sie für eine Wanderausstellung jüdischer Kleinkunst Interesse haben. Den Logen 'so|l nahegelegt werden, Mittel für einen Künstlerfonds zur yerfügung,zu stellen. Die Präsidenten werden gebeten, bei ihneli zur der Großloge. freien Verfügung übergebenen Mitteln auch den Kunst- , fonds der Oroßioge zu bedenken. Weiterhin wird der Oroßloge empfohlen, denjenigen Logen, die ihr 25jähriges Jubiläum begehen, einen Hammer in künstlerischer Fprm als Oeschenk zu überreichen. Für zwei notleidende Künstler werden Unterstützungen seitens der Großlolge angeregt. ' » ln Marienbati finden während der Kursaison jeden Mittwoch um ’/»$ Uhr abends im Hotel 'Walhalla", Schillcrplatz, gemütliche Zusammenkünfte der,in Marienbad anwesenden {Schwestern und Brüder stajt, zu der alle zur Kur dort weilenden Brüder und Schwestern höflichst eingeladen werden. ’ % Spezielle Einladungen ergehen nicht, doch ist die Ankündigung auch m den Fenstern der Banken and heim Hotel „Walhalla“, zu lesen. Hardenberg (J a hresberic Am 10. Dezember neu eingeführi, Aus den Ij-ogen des VIII. Distrikts. - Loge in Frankfurt a. O. it für das Jahr 1923/24.) 1923.wurden acht Kandidaten gelegentlich des zehnjährigen Stiftungsfestes " am 23. nähme weiterer zehn erheblichen 'Zuwachs ,pener Brüder. März 1924 fand die Auf- Kandidaten statt. Einen erfuhr die Zähl der Ou-