Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1924
- Issue
- Nr. 7/8 - Juni/Juli (6.1924)
- Date
- 1924-06-01
- Page
- Seite 69 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/6727475-6029118-6074600--0547-4867218- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
mäßig bei der Ir stallation auf die Notwendigkeit, sich in dieOrden: literatur zu versenken, Hinweisen. Diese Vorschlags betreffen aber nur die eine Seite, wie nämlich der Unwissenheit zu steuern ist Damit wird aber die, zur Zeit sicherlich bereits bestehende Oefahr der Majorisierung durch mit der Orden: iidee noch nicht durchtränkte Brüder noch nicht gebannt. Es wäre wünschenswert, wenn Bruder Rosenfeld auch hierzu Stellung ■ehmen würde. Ein von der Oroßloge einzusetzendes Refomrkomitee, dessen Personal sich ohne weiteres aus dem 'Sonderausschuß unter Zuziehung oder unter Leitung von Mitgliedern ^s Geschäftsau: »Schusses mit der Befugnis der Wtoptation zusammen setzen könnte, würde z. B. auch die Frage der Abstufung, der Gradeinteilung von Brüdern, (Lehrling, Oeselle, Meister) zu prüfen haben unserer den Fon für die ich mich persönlich in men abholden Zeit und wegen der verwaltungst^chnischen Mehrarbeit allerdings nicht aussprechen will. Ohne weiteres durchführbar und notwendig aber wäre, das Stimmrecht an den Besuch der von Bruder Rosenfeld geplanten Instruktionslogen für Neulinge zu knüpfen, sowie es ferner von dem Besuche einer Anzahl weiterer Arbeitssitzungen abhängig zu - machen. Der begreifliche Wunsch, das- Stimmrecht zu erlangen, würde die Brüder in der* ersten Zeit nach Einführung zum Besuche der Logen zwingen; damit wäre aber schon viel gewonnen, denn der eine zeitlang durchgeführte Besuch würde nach meiner Erfahrung zwangsläufig ein Interesse für die Arbeiten def,Loge und eine im Verkehr mit den Brüdern erzielte Weiterbildung der Eingefphrten zeitigen, eine Erziehung im persönlichen Verkehr der Brüder,' die wir alle an uns erleben, und die .gerade von den hervorragendsten Brüdern .am wenigsten abgeleugnet wird. . . .!! ' Einer Stellungnahme der einzelnen Logen o.der geistigen Ausschüsse zu obigen Fragen, noch mehr aber Anträgen zur Grdßloge sieht der Sonderausschuß mit Interesse entgegen . j 141. Generälkomiiee-Sitzung vom 11. Mai 1924. t Br. Vizegroßpräsident K u z n i t z k y eröffnet Sitzung und begrüßt die Erschienenen. Nach kurzen Ausführungen von Br. Vizegroßpräsident Jeselsohn werden die BBr. Sommer (Expräsident der Zs hringer-Loge) Beer (Expräsident der München - Loge) in das Generalkomitee gewählt. Auf Vorschi K u z n i t z k y an Br. Großpräs Lisser r Hamburg abgesandt. Br. Vizegroßpräsident K u z n i t z k y erstattet sodann den Geschäftsbericht. Er berichtet über die Installation der M.H.R.M. Schiff-Loge in Fulda am 3. Februar Und der Schwäbischen-Loge in Augsburg am 13. April 1924, und weist darauf hin, in Berlin eine siebente Loge ag des Br. Vizegroßpräsidenten verden Begrüßungstelegramme dent Timendorfer und die BBr. und Freudenthal - Nürnberg daß am 18. Mai installiert werden soll, für die der Name noch Ü nicht feststeht.*) Der Zudrang zu den Logen ist ein sehr starker, so daß bei den einzelnen Logen das Bestreben besteht, bei den Aufnahmen etwas stärker zu sieben, als das in früheren Zeiten der- Fall war. Andererseits tritt der Wunsch in die Erscheinung, die Brüder des Ordens zu tätigster Mitarbeit heranzuziehen und von der Mitgliedschaft derjenigen abzusehen, die nur zahlende Brüder sind, im übrigen aber an (lern Lpgenleben kein Interesse nehmen. Hand in Hand hiermit geht das Bestreben, das Logenleben geistig zu vertiefen und die Logensitzungen interessant zu gestalten. Letzteres gelingt bei den kleinen Logen schwerer als bei den großen und |bei jenen macht sich der Wunsch geltend, in stärkere. Fühlung mit der Großloge zu treten und durch deren Vertreter besucht zu werden. *) Die Installation ist am 18. Mai erfolgt. Die Loge hat <|en Namien Jehuda Halevi-Loge erhalten.