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Der Orden Bne Briss · 1924-04-01 · Nr. 3/4 - April-Mai (4.1924) · p. Seite 40

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 3/4 - April-Mai (4.1924)
Date
1924-04-01
Page
Seite 40 (sequence 20)
Language
German
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Unser schön gelegenes Familienheim steht «tcfa wie vor allen Brüdern und Schwestern dis Deutschen Distrikts zur Verfügung, und wer es bereits kennt, wird gerade' den Umstand zu würdigen wissen, daß sich hier die verschiedensten Kreise aus ganz Deutschland Im wahrsten Sinne des Wortes »zusammenfinden«. So sind manche freundschaftliche Fäden hier geknüpft worden, diie zu dauernden, wertvollen Beziehungen geführt haben. ~ Darum sollten alle Logen und insbesondere die Schwesternvereine dafür sorgen, daß auch weiterhin allen Mitgliedern des B. B. Ordens, auch denjenigen, welche die katastrophale Geldentwertung oder andere widrige Verhältnisse aus behaglicheri Verhältnissen in Not und Sorge gestürzt haben, die Vorteile unseres Heims zu gute kommen. Es, ist ein Gebot der Stunde, die nötigen Mittel dafür bereit zu stellen, denn da das Heim sich selbst erhalten soll und muß, zahlt jeder den gleichen »Selbstkostenpreis« und im Sinne des Logengedankens ist es eine Selbstverständlichkeit, wenn Logen und Schwesternvereine für ihre weniger begüterten Brüder und Schwestern eintreten.' Gerade der Umstand, daß in dem Heim alle Stände, wohlhabende und weniger bemittelte Brüder und Schwestern an einer Tafel sitzen pnd die gemütlichen Abende miteinander verbringen, hat eine, im festen Sinne des Wortes ausgleichende Heimatmosphäre geschaffen, die manche böse Wunde1 unserer Zeft zu heilpn imstande ist ' ln diesem Sinne möchten wir alle an dem begonnenen Werk Weiterarbeiten. Mögen.recht viele unserer! Brüder und Schwestern auch in diesem Jahre in unserem ^schönen Rocfawit^er Familienheim die Erholung finden, die ihren nottut. j J. 4 Das Erholungsheim Rochwitz wird am 18. April 1924 eröffnet. Seder-Abende werden im Heim abgehalten. Es wird gebeten, bei allen Anfragen usw. Portokosten durch Beilage von Briefmarken zu ersetzen,! Zentral--und Auskunftsstelle. I Mitteilungen der verdienstvollen Gründerin der Zentral- und Auskunftsstelle Frankfurt a. M. Schwester Martha Schlesinger entnehmen wir: Der Gedanke der Zentral- und Auskunftsstelie ist bereits außerordentlich in Logenkreisen verbreitet, ziffernmäßig läßt er sich schwer erfassen, weil die ' meist günstigen Abschlüsse zwischen zwei Logenfamilien nicht gemeldet werden und nur zufällig zur Kenntnis kommen. Weit über 300 Stellungen, Pensionen, Unterkunftsgelegenheiten sind vermittelt werden. Ratschläge über Berufsausbildung und Arbeitsmjöglichkeiten wurden erteilt. Rege sind die Verbindungen mit den Wiener Logen, durch welche vorzügliche Unterkurf möglichkeiten (bezahlte und unbezahlte Stet i geboten wurden. Hoffentlich dringt auch der Gedanke Ider Zentral- und Auskunftsstelle mehr und ijriehr in Holland und die Schweiz ein. Die Brüder und Schwestern^ die ins Ausland reisen, werden gebeten, Aufklärung herbeizuführen; daß es j sich in unseren Fällen nur um Unterbringung'von; Logenangehörigen — Söhnen und Töchtern — handelt. Atelierbesuche. Am Sonntag, dem 16. März, besuchte die Spinoza-Loge, Brüder und Schwestern, das Atelier von Br. Bildhauer! Jakob Plessner, Brückenallee 31* 2. Hofl. Br. Plessner nahm Veranlassung, den Werdegang einer plastischen Werkes von seinetn Anfang bis zurrt Abschluß in echtem Material zu schildern. Die Besucher waren au| das höchste befriedigt Br. Plessner hat sich in liebenswürdigerweise bereit erklärt, sein Atelier auch den Brüdejm.und Schwestern der anderen Logen nach vorheriger telephonischer Anmeldung (Moabit 9014) zu äeigen. | 40

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