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Der Orden Bne Briss · 1924-04-01 · Nr. 3/4 - April-Mai (4.1924) · p. Seite 39

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 3/4 - April-Mai (4.1924)
Date
1924-04-01
Page
Seite 39 (sequence 19)
Language
German
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Sliesia-Loge, schaft mit B Loge in Bunzli hielt im Nachbaröl dortigen Brüder Brüder der Victö Der zweistündige (Tagung in Gemeinrüderti der Victoriau.) Die Silesia-Loge-Liegnitz rte Bunzlau zur Freude der ^ine Sitzung ab, an der auch ria-Loge - Görlitz teilnahmen. Verlauf der Tagung, da$ anschließende gemeinsame Essen, das ca. 90 Brüder find Schwestern vereinigte, befriedigte aIlevTeilnehme^ in hohem Orade. Das Beispiel der Silesia - Loge, Brüder in Nachbarorten durch Logenbesuche zu'erfreuen und ihr Interesse dadurch zu steigern, verdient Nacheiferung. * ' H •. * Bucherschau •I Muckte, Friedrich: Der O ei s t der j ü d i sch e n Kultur und das Abendland. Rikola- Verlag, Wien, Leipzig, München 1923. Das Buch bringl eine neue historische Forschungsmethode, angewandt auf die jüdische Geschichte, eine kulturpsychologische Erfassung der geschichtlichen Tatsachen. Sie erscheinen dem Verfasser in künstlerischvisionärer Betrachtung als Ausstrahlung eines Urphänoraens, dessen Qnindkräfte Machtwillen (machtvolle Beherrschung des E lösungsstreben (Sehnsucht nach innerer Harmonie) sind. Bei dem Oang dur Entstehung des Chri Orundkräfte alle Ku rückzuführen sind, ewiger Gegensätzlich Prinzip überwiegt, aus, um von da au religiösen,, sozialen, Strahlungen in imm zu erfassen, bald füt und Erlösungssehnsi ligion ausgeströmt. aseins und seiner Kräfte) und Erdi die jüdische Geschichte bis zur tentums wird gezeigt, wie auf diese turerscheinungen letzten Endes zu- Lvobei in wechselvollem Spiel und leeit bald das eine, bald das andere lüald geht Verfasser vom Urphänomen s die Erscheinungen des politischen, kulturellen Lebens als dessen Ausr wieder verschiedener Ausprägung rt ihn sinnvoll-seherische Betrachtung der Einzelerscheinung zum Urprinzip zurück. Machtdrang cht hat sich bei den Juden, diesen Meistern der Synthese, vor allem in der Form der Re- Wie man sich auch zu der Art der Betrachtung und zur wissenschaftlichen Wertung f ihrer! Resultate stellen möge, jedenfalls bietet die Lektüre des* .Buches viel des Interessanten und Genußreichen. In 'glänzender Sprache, mit manchmal erstaunlicher Einfühlungskraft (trotz Nichtbeherrschung des Hebräischen) entrollt uns Verfasser das Bild der jüdischen Kultürentwicldung in Aufstieg und Niedergang, Ehirch seine Methode läßt sich Verfasser aber auch manchmal zu künstlich schematischer Konstruktion verführen,, die den Tatsachen Oewalt antut, auch manche Wiederholung ermüdet. Wenn natürlich bei der Art der Betrachtung dem Verfasser eine gewisse dichterische -Licenz zugebilligt werden darf, so vermißt man doch häufig eine Quellenangabe, weil man selbst als Laie das Bedürfnis der Nachprüfung an den Quellen hat, und das am so mehr, je neuartiger die dargestellten Forschungsergebnisse erscheinen. Dieser erste Band des Werkes bringt uns nur den Oeist der jüdischen Kultur. Wie er die abendländische Kultur beeinflußt und ihr Bausteine geliefert hat, wird in einem Schlußkapitel nur angedeutet und .soll in ^weiteren Bänden des Werkes näher ausgeführt werden, | denen man mit hohenr Interesse entgegensehen darf. Das Buch erscheint mir der Besprechung in fmsem Logen wert zu sein. , Mannheim. Dr. Juli'u$ Appef. : ’ V Au dein Verbände der Fmuenverelnisunsen der O.O.B.B. Losen. Artikel und Bericht» au* dem Verbände etehen unter Verantwortung der Redaktion der Uonateberichti der ßroeehge; Manuekrigte tBr tineendungen, di* unter dieeer Rubrik *r*ch*in*n tollen, werden jedoch zuvor an die Adrette von Frau Anna Lew r, Stettin, EHeabethetr. 10, erbeten. Erholungsheim Rochwitz. Sobald der Winter vorbei ist, Frühlingslüfte wehen und die Erde sich wieder mit frischem Orün und Blumen schmückt, öffnet auch das Erholungsheim ii} Rochwitz wieder seine Pforten und ladet die hervösen, müden Brüder und Schwestern zum Ausruhen und Sammeln frischer Kräfte in sein gastlich Haus. Voraussichtlich wird das heim schon vor den Osterfeiertagen, die inj diesem Jahre in die 2. Aprilh^lfte fallen, die ersten Oäste auf nehmen können. Die Verhältnisse haben sich inzwischen soweit gefestigt, daß wieder mit vollkommen geregelter Bewirtschaftung und reichlicher guter Verpflegung bei sehr mäßigen Preisen gerechnet werden kann. 39 —

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