Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1924
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar-März (1.1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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r ■ alljährlich mindestens einmal Bericht einzusenden, alle Anfragen der C.- u. A.t Stelle schleunigst zu 'beantworten und Namen unjd Adresse der jeweilig neuen Vorsitzenden unverzüglich zu melden. Bei etwaigen Anfragen ist möglichst Rückporto beizufügen. Es folgt sodann der Pressebericht von Schw. Anna Lewy-Stettin, aus deiin hervorgeht, daß sich von 45 Schwesternvereinen nur 8 an der Mitarbeit bei der »FrauenbeUage« beteiligt haben. Die Presseleitung bedauert, insofern nur wenig Einfluß auf die Gestaltung des Verbandsorgans zu haben, als' sie weder über den Termin des Erscheinens, noch über die Zusammenstellung oder Reihenfolge der verschiedenen Artikel ein Verfügungsrecht habe. Br. Oroßpräsident Timendorfer verspricht, seinem Einfluß dahingehend geltend zu machen, daß Kürzungen in Zukunft nicht mehr ohne Einverständnis der Presseleitung vorgenommen werden dürfen. Es soll versucht werden, den sehr beschränkten Raum so einzurichten daß möglichst keine Ordensnummer mehr t>hne Frauenbeilage erscheint. Die Sch western vereine werden erneut an ihre Verpflichtung zur Mitarbeit am Verbandsorgan erinnert, damit seine Bestimmung, ein lebendiges Band zwischen den Schwesternvereinen zu sein» Oedanken und Anregungen von Nord nach Süd, von Ost nach West zu übermitteln und vor allem, den kleinen und jungen Vereinen Nahrung zu geben, erfüllt werde. Die Kosten der wenigen Exemplare für die alleinstehenden Schwestern sollten tunlichst in allen Logein die Brüder übernehmen. Es folgt dann der; Kassenbericht, den in Abwesenheit ■ der Kassiererin die 2. Vorsitzende Schw. Minna Sch war|z verliest und der ein3 trostloses Bila ergibt Die Anträge der Kassiererin auf 1. V« Odldmark Kopfsteuer als Jahresbeitrag jedes Vereins an den Verband und 2. Ermächtigung des Verstandes, diesen Betrag selbständig zu erhöhen oder zu ermäßigen, werden abgelehnt. Es wird nsch längerer Debatte beschlossen: »Jeder Schwesternverein hat 10% seiner Jahresbeiträge alsMindestbeitrajg aln den Vejrbarid zu leisten, za h 1 b;a r ajm 1. 10. u n d 1.4. j ed e n J a h - res.« j Es wirq sodann darüber beraten,, ob es wünschenswjert sei, daß! der Verband ein Normalstatut für alle angeschlossenen Vereine ausarbeiten solle. Die Frage wird namentlich von denjenigen Schwestern sehr lebhaft diskutiert, deren Schwestembund noch keine. Statuten besitzt. ' ■ > Nachdem Schw. S i I b e r b e r g Hannover über das Thema: »Brauchen wir bestimmte Formen für die Aufnahme unsrer Schwestern ‘ und für unsre Arbeitssitzungen« referiert hat, das ja in engem Zusammenhang mit der Statutenfrage steht und aus. dem hervorgeht, daß bestimmte Formen zu außerordentlich ersprießlichem Fortschritt geführt haben, wird nach eingehender Debatte folgender Antrag formuliert., und einstimmig angenommen: »Es wird allen neu zu gründenden Schwesternvereinen empföhlet, die schon z. B. in Stettin und Hannover.bestehenden Formen anzunehmen^ ebenso den älteren, sich dementsprechend umzuformen.« Außerdem stellt Schw. Minna Schwarz, angeregt durch das Referat der Schw/Silberberg, einen zweiten Antrag, der lautet:- »Die zur D e 1 e g i e r t e n t ag u n g in Berlin ver-, sammelten Schwestern richten ani die hochw. Großloge die„Bjtte, -ihren Einfluß in den einzelnen Logen auszuüben, zu den- Arbeitssitzungen, mindestens aber zu den Einführungen den Schwesternvereinen den Logen tem pel. -zur. .Verfügung zu stellen.«1 Der Antrag wird sogleich dem anwesenden hochw. Großpräsidenten übergeben. Sodann wird über Distriktseinteilung und. -arbeit beraten und berichtet Die Dislrikte werden einer neuen Einteilung, gemäß den Bruderlogenverbänden unterworfen, die jeweilige Leitung soll aber vorläufig noch in denselben Händen bleiben wie bisher, wenn auch vorgesehen wird, im Prinzip einem Wechsel der Orte, welche die Distrikts-, leitung übernehmen, für die Zukunft den Vorzug zu geben. Es wird berichtet, daß Distriktstagungen abgehalten und Pröpagandareisen mit gutem Erfolge unternommen worden sind. Praktische Arbeit hat z. B. .der sächsische Distrikt durch'■ Schaffung des Ferienheims in Rochwitz geleistet. Es wird den Distriktsvorsitzenden zur Erleichterung ihrer Arbeit empfohlen, sich ein Distriktsi 19 —