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Der Orden Bne Briss · 1923-05-01 · Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1923) · p. Seite 55

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1923
Issue
Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1923)
Date
1923-05-01
Page
Seite 55 (sequence 17)
Language
German
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ihrer Mühewaltung wohl beanspruchen können, daß ihr stets von dem Erfolg ihrer Bemühungen Mitteilung gemacht wird. Schw. Schwabe1 dankt Schw, Mamlok und' besonders Schw. Schießer herzlich für ihre Mitarbeit Schw. Schlesinger- ■ Frankfurt a. M. spricht mit warm :r Anerkennung Frau Schwabe ihren herzlichen Dank für ihre eifrigen Bemühungen in der Aust:luscharbeit aus. — Als neu in der Austaus chak t wird der Gedanke der Zusammenlegung voi Wohnungen, von Haushalten alleinstehender Schwestern angeregt. Neu ist auch die Anreg mg von Schw. Salinger-Dresden und Sciw. Schlesinger-Frankfurta. M.: den Austausch auch auf das Ausland (England, Schweiz, Dänemark) auszudehnen und auch mit Teplitz in Arbeitsgemeinschaft zu treten. Es wird auf Antrag von Frl. Toeplitz-Dresden beschlossen: vor der nächsten Delegiertentagung auch Einladungen an die aus ländiscl ten Schwesternvereine ergehen zu lassen. Frau Eschelbacher dankt Schw. Schlesinger und Schw Schwabe herzlich und schließt die Sitzung um 1 Uhr. Nach der Mittagspause wird die Sitzung um 3 Uhr nachmittags wieder eröffnet. Herr Sanitätsrat Goldschmidt sagt zunächst; für die < Vustauscharbeit von der Großloge aus eine rhateriell; Unterstützung zu. Er teilt dann mit, daß jgerade heut ein Bruder aus Amerika M. 86 000 zU seiner Verfügung geschickt habe. Er will hiervon einen Teil der sozialen Hilfsarbeit des Frauenverbandes zu wenden. Nach kurzer Aussprache übet das Logenblatt wird noch auf die Distriktseinteilu ig eingegangen und der Wunsch ausgesprochen, ruf der nächsten Delegiertentagung die Einteilung gemäß den Distrikten der BrBderlogen vorzu nehmen. J Schw. Minna Schwarz-Berlin berichtet ausführlich über, das Heim in Ober- Rochwitz. Sie rühmt dajs eifrige Bemühen von Herrn Lesser-Dresden, der bereift den weiteren Ausbau des Heimes vornehmen M ßt. Sie erzählt von der umsichtigen Fürsorge der Leiterin, Frau Recha Levy, von den 45jOästen, die im Herbst und tei t mit, daß die bis 20. April erfolgen , dort Aufnahme fanden, Wiedereröffnung am 15, wird. Sie verliest einen Brief voh Herrn Lesser, aus dem ersichtlich’ist, in welch umfassender Weise derselbe , sich urh das Heim kümmert, Es wird gewünscht, daß die Werbearbeit für das Heim — es werden auch Anteilscheine ausgegeben — in allen Logen aufgenommen wird. Herr Sanitätsrat Goldschmidt spricht.dent Verbände den Dank und die Anerkennung der Groißloge aus. Es sei eine Freude zu sehen, wie. die Frauen sich bemühen, ihren! Anteil an der'Lösting des großen Leides zu haben. Er hält es für selbstverständlich, daß sie unterstützt werden müssen. Nachdem noch fijber die Nutzbarmachung ^verschiedener Heime (Dürrheim, Nauheim, Warmbrunn, Oeynhausen und Kissingen) für Ferienfürsorge diskutiert worden ist, wendet* sich rnach kurzer Kaffeepause — das Interesse Aller besonders lebhaft der M i t feist ancl s fürsorge, auch außerhalb des Logenkrdisesj zu. Freudige Ueberraschurifg wird allen zuteil durch die Fülle der Arbeit, die hier von den verschiedenen Logen-Frauenvereinigungen in feinsinniger Weise geleistet wird. Besonders Magdeburg zeichnet sich nach den Berichten ‘von Schw, Gabriel durch praktische, zielbewußte Arbeit'ausj die durch Logenbrüder finanziell unterstützt wird. Das Altersheim |n Lichterfelde-Ost sovyle. das Mütter- und Säuglingsheim sollen an den folgenden Tagen deni auswärtigen Gästen gezeigt werden. Schw.j T o e p 1 i t z Dresden teilt mit, daß in Chemnitz in Sachsen einjüdisches Altersheim gegründet wird. Auch Leipzig bemüht sich um die Errichtung eines Altersheimes. Die Vorschläge für Kinderheime, für Unterbringung . von Erholungsbedürftigen jeden Alters kommen von allen Seiten. Da wjird Oeynhausen, Kissingfen, Warmbrunn, Nauheim u'.a.mjgenannt. Für Firnen soll vpn Magdeburg aus Hilfe geleistet werden. Ueber die Mittelstandsküchen, über die' Stärkung des Erholungsfonds, überdie Wege zur Geldbeschaffung wird diskutiert. ’ Der Vorschlag eines Bruders der Spinoza-Loge,. Herrn Aronsohn, geschäftlich reisende Logenbrüder zu 'Hotelpreisen aufzunehmen, findet ällgemeihe Zustimmung. Die Differenz der Kosten könpte ja je nach Vermögen den' Schwesternlogerj, zugewendet werden. Herr Sanitätsrat Goldschm i.d t wendet" sich vor dem Abschied hoch einmal an' die Schwestern, deren Arbeit nicht nur schön, nein mehr als das: notwendig sei, — Herr Rechtsanwalt Ros Anberg wünscht -den Frauen besten Erfolg und verabschiedet sich gleichfalls. Darauf wurden nur noch Geschäftsordnungsfragen erledigt, welche zum Teif durch den Vorstand nach Schluß der Sitzung .noch - . v 55

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