Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1923
- Issue
- Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1923)
- Date
- 1923-05-01
- Page
- Seite 50 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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i wesenden Bruder Expräsidenten des X. Distriktes ■ übergaben, hervor, ferner eine Spende von I Kc. 400 der w. Freundschafts-Loge von Teplitzi Schönau und eine solche von 50 Dollars von der Großloge in Cincinnati. Diese Spenden wurden ira Vereine mit den großen Zuwendungen der Wiener Brüder nachstehenden Wohlfahrtseinrichtungetv zugeführt: > Wirtschaftskomitee« zur Unterstützung und zum Ankäufe von Lebensmitteln für bedürftige Brüder, Witwen und Waisen . ..Kr. 25 000 000 — MittelstandsTürsorge . ... . ,,, 1000 000,— jüdischer Hiffsverein . . . . „ 4 000 000,— Kriegswaisen jn Baumgarten . „ 2 000 000,— Palästina.. .; „ 500 000,— Kauffmann-Fond für jüdische Künstler. . . ., . . [ „ 500 000,— Universität . '. . „ 500 000,— Technische Hochschule .' . . „ 500 000,— Kr. 34 000 000,— Einen neuerlichen Beweis für die unvermindert bestehenden herzlichen Beziehungen zwischen uns und den Distrikten VIII und X bildet-das Uebereinkommen, wonach die Generalkomitee Sitzungen der drei Distrikte abwechselnd alljährlich von Delegierten der zwei anderen Diotrikte zu besuchen wären, so daß jeder Distrikt in' drei Jahren, einmal die Vertreter der beiden anderen Distrikte bei sich sehen würde. Der Großpräsident gibt weiter bekannt, daß auf seine 'Anfrage das hochw. Exekutivkomitee mitgeteilt habe, daß an eine Beteiligung an dem jüdischen Weitkongi esse seitens der Ordens- , leitung nicht gedacht werde. Ueber die- Stellu ignahme zur Frage des Keren Hajessod referiert Br. Dr. Knöpfmacher.,- Er stellt namens des General- 'koniitees folgenden Antrag, der auch zum Beschluß erhoben wird: I »Der Verband dei israelitischen Humjanitätsvereine. B’nai B’rith für Oesterreich begrüßt die am 24. Juli 1922 durclrden Völkerbund ip feierlicher WeiSe geschehene Erteilung des Palästina- :ht!iches Mandates an England als ein geschic Ereignis .von epochaler Bedeutung für die ge- und samle Judenheit und beschließt in Ueber dnstirnmungmit der, vorjährigen Enundation di:s prov. OnoßlOgen-Komitees den einzelnen; zu ihm gehörigein Vereinigungen und deren, Mitgliedern die intensivste Förderung aller auf den Wiederaufbau Palästinas gerichteten Aktionen auf das angelegentlichste zu empfehlen und insbesondere den leeren Hajessod (Palästina-Aufbau) nach besten! Kräften zu unterstützen. Gleichwohl istder Verband, iml Hinblick auf die vdm hochw. Exekutivkomitee des Ordens in seineriTagung vom 5. Mai 1922 aufgestellten Richtlinien für die Behandlung von Fragen, bei welchen die Ansichten der judenheit geteilt sind, nicht in der Lage, den ihm zugehörigen Vereinigungen als solchen den formalen Anschluß an das ICH.-Komitee der zionistischen Organisation zu ethpfehlen. Vielmehr soll die K. H.-Aktion im Rahmen der B. B.-Vereinigungen selbständig organisiert werden, in der Weise, daß sich das aus Delegierten der einzelnen Vereinigungen bestehende »Gemeinsame Palästina-Komitee« als K. H.-Komitee der Vereinigungen konstituiert und die Sammlungen von Beiträgen für das Paläs tina-Aufbauwerk bei den Brüdern in zweckentsprechender Weise vomimmt. Bezüglich der gesammelten K. H.-Gelder soll deren Verwendung einer besonderen Beratung und Beschlußfassung der Vereinigungen, eventl. des Verbandes und sohin das hierüber mit dem K. H - Direktorium oder seiner Vertretung in Oesterreich zu pflegende Einvernehmen Vorbehalten werden. Die näheren Modalitäten der Sammeltätigkeit soll das »Gemeinsame Palästina-Komitee« beraten' und den einzelnen Vereinigungen allenfalls im Einvernehmen mit dem »Gemeinsamen Komitee« zur Genehmigung unterbreiten. ptwaigen Wünschen der Beitragleistenden auf Sofortige Ablieferung ihrer, Beiträge an das zionistische K. H. - Komitee.ist zu. entsprechen.« Br. Dr. Schnabl referiert über das Ansuchen des »jüdischen Hilfsvereins«: alle Angehörigen des Distriktes zu verpflichten, Mitglied des Vereins zu' werden. Mit Rücksicht auf die großen Spenden, die dem Verein bereits zu teil geworden, und der übergroßen anderweitigen Belastung der Brüder schlägt er vor, den Brüdern zu empfehlen, das humanitäre Wirken des Vereins zu unterstützen zu fördern, sei es durch ihrten Beitritt, sei es durch Spenden an denselben. |Der Antrag wird angenommen. - 50 -!