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Der Orden Bne Briss · 1922-06-01 · Nr. 6 - Juni (6.1922) · p. Seite 69

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1922
Issue
Nr. 6 - Juni (6.1922)
Date
1922-06-01
Page
Seite 69 (sequence 5)
Language
German
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während wir ln diesem Termin Mk. 600564.— an die einzelnen Logen sowie für die mit der Loge verbundenen notleidenden Institute gezahlt haben. Nicht berücksichtigt wunden hei dieser Aufstellung die verschiedenenLebensmittel und Klehädnderwische-Seodungen, die einen Wert von mehreren hunderttausend Mark repräsentierten, desgleichen die Kinderferientnuisporte nach Dänemark und der Schweiz, die für die Gesundheit unserer Logenldnder sehr wertvoll waren. Ferner wurden hierbei auch nicht .berücksichtigt die einzelnen größeren Spenden aus Amerika, die ebenfalls durch unsere Mitwirkung erfolgt sind, bd denen wir aber nicht die Verteiler, sondern nur gleichsam die Vermittler, waren, so z. B. die Spenden für das Breslauer Seminar, die große Spende für die Toynbee-Halk von $ 1000.» usw. Freilich konnten wir das nur leisten durch die Hochherzigkeit unserer ausländischen Logen, namentlich Amerika. Auch für den Termin 1922/23 steht uns eine zweite amerikanische Insfitutenspende in Höbe von über Mk. 200 000.-» zur Verfügung, für deren Verteilung Vorschläge durch den Geschäftsausschuß gemacht sind, die heute Ihrer Genehmigung unterliegen. MH diesen Ausführungen glaube ich bewiesen zu haben, daß die Auffassung derer, die, in der. Oroßloge lediglich ein Verwaltungsorgan erblicken, nicht zutreffend tat Und ich möchte bewirken, daß die Logen nicht nur ihre Hauptaufgaben darin erblicken, lokale Einrichtungen zu bedenken, sondern daß sie bei ihren Stiftungen die Oroßloge nicht vergessen mögen. Vielleicht wird dieses Moment auch bei Ihren Beratungen über den Kulturfond nicht ohne Einfluß sein. Die Angelegenheit Ludendorff beschäftigt jetzt, nachdem alle Bemühungen, eine zufriedenstellende Erklärung herbeizuführen, gescheitert sind, die Gerichte. Die Schriftsätze werden gewechselt. Es wird abzuwarten sein, ob es zu einer Haaptverhandlung in der Beleidigungsklage kommen wird, oder ob das Hauptverfahren überhaupt nicht eröffnet wird,,, In einer sehr angeregten Qeschäffsmiptchuß- Sitzung haben wir beschlossen, trotzdem die antisemitischen Zeitungen sich mH ihren Angriffen gegen den Orden überbiefen, nach Möglichkeit Klagen zu vermeiden und diese Angriff mit stiller Verachtung zu ignorieren. Wir hoffen das Generalkomitee mit diesem'Beschlüsse ein' verstanden. . * L Jeder Mensch hat, seine/' erfüllen. Die Erfüllung hat veränderlichen erfüllen heißt, das! jedes zu erfüllen. D^s aug_r Stunde im Orden heißt; &cbaffimg fonds. ( , Möge die heutige Ritzung nach dieser Richtung hin Beschlüsse zeitigen, die twt und der Gesamtheit zum Segen gerzfchenl <r- •- "u tra Anschluß darju} gibt.Br. Jftosu^betg- Karlsruhe die Wünsche der,,, sfldwektdeutschen Logen bezgL der Aldutitung. Bper Reucblin-Feier, die anläßlich 400 jährige» Todestages Reuchlins stattfioden' soll, bekamt Br, Rosenbeeg wird auf gefordert, diese Wünsche schriftlich zur Beratung fan 0. iA. zu übergeben. Hierauf wird dem Anträge dep Qründungsaus Schusses der dritten Hamburger Lopeentsprechend der Freibrief für eine neue Loge in Hamburg genehmigt Die Namensgebung bleibt dem Gründungskomitee Vorbehalten. L Knttwfend. \ , Die.Beratung über den Kulturfond eröffnet Br, Timendorfer mit der!.einleitenden Bemerkung, daß anläßlich der Gründung der dritten Frankfurter Logs eine Besprechung mi t Vertretern des Hessischen Logenverbandes ahdtgefumlin habe, an der von Berliner Vertretern der Oroßloge außer Br. Timendorfer die BBr. Lisser, Ginsberg und Lcazynsky tettgenommenhaben, in dieser Besprechung wurde eine Einmütigkeit in der Richtung hin erzielt, daß die in derOenerai- KomHee-Sitzung zu fassenden Beschlüsse gewissermaßen neu aufgenommen _ und für aHe Verbände, Logen und Brüder; bindend sein soUteru- } ’ . Hierauf ergreift Br. Blau-Frankfurt a.M. als erster Referent zum Kulturfonds dasrWort: in der Frage des Kulturfonds hapdle $s sich um eine Sache der Ehre, des (>d^ und jjet deutschen Judenheit Bisher sei jedoch zu wenig Schwungkraft aufgebracht worden. Jeder einzelne Bruder müsse sich betätigen jund seine Beziehungen zum Nutzen des Qatyteh heranzlchf Wenn - alle Kräfte arbeiten, dann würde dww Oroßea erreicht werden, für Jas uns spaten Zeiten dankbw pein würden. tfBängenal^ - W -

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