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Der Orden Bne Briss · 1922-06-01 · Nr. 6 - Juni (6.1922) · p. Seite 67

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1922
Issue
Nr. 6 - Juni (6.1922)
Date
1922-06-01
Page
Seite 67 (sequence 3)
Language
German
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geschichte vorgearbeitet hat. Im .vorliegenden ,, Wie ein fi)itz 4ua, heiterem Himmel schlug Streitfall will er nur dicjeiiyfcBhifehte.'ÄllFoififo ' dte&i 3fthathA.ii ■ fern, 1 die Dunkelmänner sahedl gng^das Ghri***Mt>fi 4pofenfeta§4/ die.'ieber sk* mCflh* üeete..bettegsu?bDni 3tes#>*uftte von, den Juden selbst;/a|s jyexbqt^ angesehcij von den Juden gjhuJicJi. abgetenkj und drehte werden, einziefieh und nach genügender {Arier* sich nur noch um den suchung und rechtmäßigem .Urteil die Besitzer dermitallen Mitteln unschädlich g«i»cl|t-rirt$jfcn bestraf alle frieren Büt^raberhabfeirtemand sollte. r Um ibh aW scharten sic^ iWtifde du Recht;' ihneti zii nehmen. AtiphtJert Tkllntid^ der Wahrheit und der. Erktenrirff, der KjunpJ nicht,'dessen Vetbrenntm^lttoch nfe dh fündiger nahm die Zuspitzui^4n;,ljcbt Qder P|nsternis. gefot&rf Habe; dessen. Schwierigkeit gerktfe ein In der regen literariachep Fehdebfldete sieb zum Ansporn zum Studium sein 6ötle ürid alsseft ersten Mateo10* öffentliche Meinung und oersljlete Seltsamkeiten kehi‘Recht zur VernfeNtuhg gebe, sich die Phalanx, der’ Vorkämpfer für; rjlf 'k*" Volt Bedeutung ist die aUgenrelntesBemericung; formaßon vor. Obwohl RejuChlte durchaus ojebi dah' män den Juden au» der Bestreitung der zu LuthW neigte wurde er' Mn Ende eines zdtn- Oottheit Christi keinen Vorwurf machen dürfe, jährigen. Prozesses in Rom verurteilt, weil man »das ist ihr Otaube, damit wollen sie niemand die Zusammenhänge der von Ihm, ausgehenden schmälenc. Oiaubensfrerheifaber muß gelehrten Bewegung mit dejr Auflehnung gegen den Juden zuerkamtt weraen, in Frtgeh dies die Autorität'der FGrchebegrÜf, . Glaube«» sind sie allein sich *elb«t unterworfen, Scheinbar wurde .mich da* Schrifttum der aber keinem Orristenfsfe dürfen Such nicht-als Juden verurteilt. derselbe Ripst Leo X .Jedoch Ketzer betraehtH warden, da sie nie »bgnteiten in dessen Namen das Urteil gesjxocfren wurde, sind, und dürfen sieh mit Recht beschwere«, hatte dte,Bri*ut>n!s(,iu^i thuckdeji Talmud er* wem»1 sie-von'der Kirche ais»-»treulose'-JUden* teilt ynd Ihn daetfuch vom Untergang jgcrettef, beaeieftmet7werden. Aach das weltliche -Recht Daß aber das Damoklesschwert oor Inquisition . gewähre keine Befugnis 'tam f’Emsebfeiten, da ihm dicht mehr gefährlich wefcföi koruite;. das die Juden’&iieder und hUtb ürg’-erde» verdankte er Johann'Reuchlinj der! dem Ansdien deutsche** 'Reiche* und unter: dem der.fCetzerrichler den Gnadenstoß versetzt hat; gleichen Bürgerrecht und 6urffrieden)‘lebett wie Reuchlln hat unter der Anklage schwer gelitten, die Christen. Diese zwei ‘Ansprüche vt*f derwurde inner fl£h von Ihr gebrochen und hat.seine_ OlaubensfreUMft und dem Bürgerrecht derjuden kflhneq Sätze nicht alte dauernd vertreten*— aber zdgen ans dcn'Oelchrien auf einer aehr hohen dennoch; hat er der Freiheit eine ttesse gebahnt Warte, und es besagt daneben wenig;, wenn .er und konnte, wfe Ooethe seinen" Zeitgenossen , im Stile der,Zeit vorscMägt, die Juden, zur An-. Ooetz jr. Berlichlngen aus rufet? läßt, sprechen: nähme des christlichen Oienbena zu^bewegen — »Es lebe die Freiheitl Und worin die uns Über* freilich durch Güte und nicht durch Oewalt . lebt, kÖnnen wir tuhlg sterben!« . >r‘f .r/t - -! ■ 1 *.'**•' > . Zum Tode Walther Ratheuau$*;,r- Wenn wir in diesen tmitoBtfoehen BMtterft in' diesem AÜgenblick des hingemordeten-W a-l^b e r Rattrehaua gedenken,-so geschieht eS*iiknt aus einen» peütischen Gesichtspunkt -- und es geschieht, trotzdem «rir wissen, daß Rathenan vor Jahrzehnten in einerseiitfr Sähriftcn Anschaurtngen über jüdische Dinge geäußert hatj dtos-yte: die unsrigen gewesen sind, und spAterwqWaucfi nicht die »einigen waren. Wir gedenken jedpcbÄo.Ehr* erbietung aus vaterländischem und sys-jüdischem _U :(v t. f .l ' Empfinden des großen Stenta^iaanes. Wir verehren hi ihm den Führer uns -tiefes Not; seine hohe < Vaterlandsliebe, dasedösttose Einnetzen »einer PeraAnhchheit ,i seine Totem «nd djnen Ideefisnms, de* wir nicht ohnc Wese üwedty tigu*g efcmit Jüdischen non neu dOsfm Wr yefieb ihm such J nicht vergnsseii, dnü-eej: zu keiner Zeit sein . Judentum verleugnet hat, «i^irohk er auch um sifnea. Judentums: wüten Sfhwwen Angriffen ausgesetzt war. ■. : 'd; . - 67

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