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Der Orden Bne Briss · 1922-04-01 · Nr. 4/5 - April/Mai (4.1922) · p. Seite 53

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1922
Issue
Nr. 4/5 - April/Mai (4.1922)
Date
1922-04-01
Page
Seite 53 (sequence 5)
Language
German
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Br. Blau behält sich Aenderungeru und Erweiterungen vor. Das aus den Brüdern Lisser., Baeck, Leszynsky, Cahen und Blau bestehende Kulturfondkomitee erhält das Recht, zwei Mitglieder zu kooptieren. Das Kulturfondkomitee faßt seine Beschlüsse selbständig und teilt sie dem geschäftsführenden Ausschuß mit. Falls eine Einhelligkeit im Kulturfondkomitee nicht erzielt wird, entscheidet der Geschäftsausschuß nach Fühlungnahme mit dem Kulturfondkomitee. Falls auch in diesem Falle eine Uebereinstimmung nicht erfolgt, entscheidet das Generalkomitee. (Antrag Placzek.) Die Ueberweisungen der Spenden erfolgen! durch die Großloge. In den Logen sollen Unterkommissionen eingesetzt werden, die mit aller Energie besonders auch gewohnheitsmäßige Nichtlogenbesucher erfassen sollen. i Wahlvorbereitungen. a) Zuwahlen in den Oeschäftsausschuß. In vorläufiger Wahl erfolgt die Zuziehung des Br. Expräsidenten Albert Bloch -Berlin in den Geschäftsausschuß. Die definitive Wahl bleibt der Großlogenvollversammlung Vorbehalten, b) Wahlen zur Großloge. Es wird ein Wahlvorbereitungs-Ausschuß für die Beamten der Großloge für die nächste Großiogensitzung, bestehend aus den Brüdern: jeseisohn - Mannheim, Lisser Hamburg, Blau Frankfurt a. M., Peiser - Breslau, Cahen - Köln a. Rh. Cohn - Dessau, D. Lichtenstein - Berlin, gewählt. * Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden. Es wird die Weiterbewilligung der 6000 M.' für das Jahr 1922 ausgesprochen. Gesamtarchiv der deutschen Juden. Es werden 5000 M. als einmalige Zuwendung bewilligt. Ausdehnung der Diäten auf die Reisetage, i Neben dem Ersatz der Fahrtkosten 2. Klasse — ohne Schlafwagen — sollen für den oder •die Sitzungstage sowie für die Reisetage je 100 M. gezahlt werden. Aufnahme eines Kandidaten aus Paris. Auf'die prinzipielle Frage, ob ein Kandidat aus Paris in die Loge aufgenommen werden könnte, erklärt das Generaikomitee, daß die grundsätzliche Stellungnahme durch die Konstitution (Artikel 2, S. 8) sowie durch Tradition bereits festgelegt ist. Die Konstitution bestimmt, daß rwn. Daent- Vor- und sfcmtden und bei der Aufnahme von Kandidaten, die hußer halb des staatlichen Distriktsbezirkes wo ein Dispens der Großloge erforderlich ist. nach kann nur von Fall zu Fall unter Würdibung der persönlichen Momente des.' Einzelfalles schieden werden. * Zum Punkte „Finanzbericht“. Das Finanzkomitee empfiehlt nach* dem gang des tschecho slovakischen Distriktes ,einiger Logen unseres eigenen Pistriktes liehen Logen, die Brüder zu veranlassen, zu jeweiligen Mitgliedsgrundbeiträgen auf G einer Selbsteinschätzung freiwillige!Zusatzbeiträge zu leisten. Kopfsteuer. Die Kopfsteuer zur Großloge wird mit Rücksicht auf die wachsende Teuerung um 10 mit Rücksicht auf die Notwendigkeit der Schaff mg eines Pensionsfonds der Großloge um wei ere 10 M., im ganzen also auf 60 M. erhöht! ' Zusammenfassung der polnischen Logen. Die abgetrennten Logen verbleiben bei deutschen Oroßloge, bis die Staatsgesetzge Ang Stellung genommen hat, in derselben Stellung wie bisher.» (Antrag Placzek.) Demokratisierungsbestrebungen. (Thesen von Br. Merzbach.) 1. Das Generalkomitee sieht einen An$ß, in der die Verfassung der Großloge oder Loge »demokratischerem« Sinne umzügestalten, ur nicht gegeben, da diese Verfassung bereits d :m demokratischen Grundsatz der Gleichberechtigu ig der Brüder entspricht. * Das Generalkomitee st »hot hder1 Anredeform und der Zeichen u id geg in gegin auch für Beibehaltung würdig« und »würdig Formen. 2. Das Generalkomitee ] erklärt sich Oeffentlichkeit der Arbeitssitzungen "und Aufnahme ohne Ballot. Es hält die bisherige Aufnahmeform für zweckmäßig, empfiehlt ab:r den Logen, Maßnahmen zu treffen,, da# die Z trückweisung möglichst in eirtem'Sfidium erfolg t, in welchem die Bewerbung der Gesamtheit 'd ir Brüder noch nicht-bekannt ist, Vor idem Ballot, ist, sofern der Bericht des Erkundigungsall;- Schusses übereinstimmend günstig lautet, ^darai f hinzuweisen, daß schwarze .Kugeln gegenüb«r dem Präsidenten zu motivieren sind. Eine evtl. Reform des Ballotverfahrens so 1 trotzdem vom Gesetzes-Komitee erwogen Werder,

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