Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1922
- Issue
- Nr. 2 - Februar (2.1922)
- Date
- 1922-02-01
- Page
- Seite 18 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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ist die Tatsache, daß fortbesteht. — Die installiert am 30. 10. 21 „ 6.11.21 worden, weil kaum noch Brüder vorhanden waren, um sie weiter! zu führen. Leider wird wohl die' Raphael Kosch - Loge das gleiche Schicksal erleiden. — i Mit Schwierigkeiten hat die Caritas t Loge - Keepen und selbst unsere I. Amicitia-Loge - Posen zu kämpfen. Die Brüdervereinigung, die die Friedens-Loge - Ratibor durch etwa 44.Brüder in Rybtiik hatte, ist aufgelöst. — Uni so mehr Freude macht es, daß heute in 8 Tagen eine neue toge, die 6. Berliner Loge (Akiba Eger-Loge; eröffnet werden kann. Ein schwacher Trost für alle die Verluste der Zustrom zum Orden Anzahl unserer Mitglieder beträgt z.\Z„ 11 540. — Von Neugründungen sind zu erwähnen: Jesaja-Loge-München Jeremia-Loge-St'olp Loge zy den drei Erz-. vätern-Tilsit-, . . „ „ 13.11.21 Jacob-Herz-Loge-Nürnbg. „ „ 20.11.21 Begründete Logenaussichten bestehen außerdem. in: Frankfurt a. M., Breslau, Hamburg, Konstanz und Duisburg. _ Die Humboldt -Loge -Neiße feierte ihr 20., . die Märkische Loge-Dortmund ihr 25. Stiftungsfest, letztere zugleich mit der Einweihung eines eigenen Heims.. |’ In unserem Nachbar - Distrikt feierte die; „Moravia“-Brünn gleichfalls ihr 25 jähriges Jubiläum, j Unsere .herzlichen Wünsche gelten unseren eigenen Logen,, aber nicht minder unserer- 1. Nachbarloge.; . Auch der Zustrom zum Gesamtorden ist uns als .erheblich bezeichnet worden. Die Gesamtzahl .aller Ordensmitglieder betrug nach der letzten Zählung 70^00; die Gesamtzahl aller Logen 520. . | Auch die Arbeiten des Gesamtordens sind so gewachsen, daß das Exekutiv-Komitee gejnötigt war, einen besonderen Arbeitsausschuß für öftere Zusammenkünfte einzusetzen. j Besondere Freude hat uns der- Besuch defe Ordens-Sekretärs Br. jSeeienfreund gemacht, über den wir in utserem Logenorgan bereits berichtet haben. jj Für die F e r i.e n k i n d e r haben sich auch «i diesem Jahre die b:iden Schweizer Logen mit besonderer Fürsorge Dank .ausgesprochen eingesetzt, wofür herzlicher sei. Dieser Dank dif X auch an die Adresse der Frau Rabbine Dr. B1 u m e n i h a 1 gerichtet werden, die sic unermüdlich dkr Kinder angenommen hat. -- Die Dan mark-Loge hat für Ferienkinder ,500 dän. Kronen und 5 Faß Kakao gesandt, was jgLeichfalls mit herzlichem Danke festgestellt se. f Der Großprjäsident bedauert an dieser Stell i, 'Idaß angesichts! der großen Anforderungen, die an die Großlage innerhalb ihrer Hilfsfürsorge gestellt werden, so wenig Spenden an s e fließen. Wenn man bedenkt, wie gerade in der gegenwärtigen Zeit die Großloge als Helferin für alle und jede Not des Augenblicks angesehc n! werde, wie Körperschaften und Einzelpersonen; an uns gewiesen werden, weil man keine j andere Organisation kennt, die in ähnlicher umfassender Weise Hilfeleistungen zur Vcr- , fügung stellt, iso dürfte wohl die Erwartung ausgesprochen; werden, daß wohlhaben ie Brüder und ajuch Außenstehende zu öfteren Spenden angerlegt werden müßten. Inzwischen, ist die Festnummer zij Ordenstag erschienen, die hoffentlich die Stimmung der jBrüder gefunden hat. — Auf der Grundlage de^ Ausführungen der Festnummer sollen die Sammlungen für den K u 11 n r - f o n d in die Wege geleitet werden. Wie ben iits .betont, muß [alle Energie gerade für dienen Fond in Bewehrung gesetzt werden. Was die pemokratisieningsbestrebungen geht, so wird: zu prüfen sein, was nicht Forderung des Tages im Sinne des Vergänglichen, sondern Forderung der Zeit im Sipne des Dauernden ist Besondere i Aufmerksamkeit beansprucht unsere Stellung!zum Jugendverband. Wir haben Verständnis für den Weg, den die Jugend geht, Verständnis fiir junge ringende $eelen. Aber es bedarf keiner besonderen Betonung, daß wir Wert darauf l :gen, daß der Verband die Wege nicht verläßt, die bisher ihm und uns gemeinsam waren. Unsere Beitragskosten für das Gesamtarchiv der deutsche^ Juden werden wir vermutlich steigern müssen, wenn wir das Institut so lange über Wasser halten wollen, bis es von det Gesamtorganisatjon der deutschen Juden ibernommen werden wird.— Es ist der Antrag gestellt worden, den jährlichen Beitrag auf Mk. 20000,— zu erhöhen. an- Inur 4,s -