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Der Orden Bne Briss · 1921-10-01 · Nr. 11 - Oktober = Festnummer zum Ordenstag (10.1921) · p. Seite 96

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1921
Issue
Nr. 11 - Oktober = Festnummer zum Ordenstag (10.1921)
Date
1921-10-01
Page
Seite 96 (sequence 16)
Language
German
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h Die jüdischen Künstler in De +' lacob Pleitier. Von Br. Meten den ungeheuren Verwüstungen Menschenleben, Ländern und materiellen Wef ist auch das Gebiet der Kultur durch den mordenden Weltkrieg grausam zerstört woi Deri beispiellose Kulturbankrott der «ogenan Kulturmenschheit erfordert schleunigsten Wi äuffeau durch Zusammenschluß der geist Arbeiter. Denn „nicht durch Heerestnacht nietet durch rohe Kraft, sondern nur'durch Geijät“ kann die Welt genesen. Wenn irj wo! das Wort des Propheten zu trifft, so hiejr. |Mit freudiger Genugtuung könnep wir statteren, daß am Wiederaufbau einer> nun hoffentlich unzerstörbaren, wirklichen Kultur Judlen in Deutschland überall sich eifrig, in iführenden Stellungen, betätigen. Auch denji Gebiet künstlerischen Schaffens sehen unsere Stammesgenosse’n rastlos und; erfolgte an (der Arbeit. 'Es kann natürlich nicht meine Aufgabe die; schaffenden Persönlichkeiten un<^ ihr hier im einzelnen aufzuzählen und zul würd dasj würde sowohl den mir zur Verfügung st der) Raunp wie auch meine geringe Kraft weftem übersteigen. Einigermaßen lück ließe sich solches 'nur än Hand statisti Materials in streng sachlicher Weisel, ohne soüenkiilt bewerkstelligen. In diesem Sinne Kultur- oder Kunstgeschichte der deut Juden zu schreiben, wäre zweifellos eine voip höchster Bedeutung, wäre die beste, samste Waffe gegen den verbrecherist hen W wijz des Antisemitismus sowie gegen das urteil, daß die Juden lediglich auf (nerkaifti Gebiete Tüchtiges leisteten,—! L’art c’est l’horame! Im Kunstwerke bapt sich das Bekenntnis einer Lebensauffasls an ten lies Wien.! iten ejdergen und den derjd tonmehr die T. auf wir ich sein, Werk gen, dhenbei inlos sichen Pereine sieben Tat virkahn- Vorilem efffenung tu Zvr m und zeigt dem von einer neu Temperament.“ werke betrachtejt, gefaßter,| nicht - oftmals etwas Wi der wird in vie e werden -durch seines geistigen Ganz ohne in seinem ScHiifl Umgebung, de von den Erlebni weiligen Aufenll Kosmbpoliten, „Assimilanten'; sehen Künstler scher Kunst in besagt gar nichts Motive sind v< Zeiten behände! hat Michelange! liehen, usw. Der jüdische sich, auch wern Visionen erfüll: abschließen, im I samen Studien * Fortschritte des dürfte eine au : geschlossene der japanischen möglichkeit w< ist und bleibt dib jüdischen Kunst und Trachten, fassung, in jtücfl: r<f gtschland. <k vo vr: VO 1 fCunstgenießer ein Siü Seite, „gesehen duf< Wer in solchem Sinne unbeeinflußt sowohl ner eigener Meinung, den Tanz jder diversen tFällen belohnt und b Lies Erleiben und E orizontes. ifel wird der bildende Künstler f^n stark beeinflußt Typ der Bevölkerung äsen und Eindrücken : haltes. Viele Künstler si zj|m mindesten aber SO: nfan kann deshalb wohl vi picht aber von eigen! C qutschland sprechen, denn jüdische, zumal h den größten Künstldr worden. Dem Typ des plastische Unsterbliche i;t, eir *- 96 — Welt, ch ein Kunstn vprie vom Ismen“, ^reichert weitern seiner kurzum fines jedaher genannte um jüdijüdias Sijjet biblische n aller Mo$es eit verlieh C'i Künstler in Deutschland kann ür noch sö sehr von jüdischen vom Einfluß der Umwelt nicht Zusammenarbeiten, im gemein* an Hochschulen, durch die Verkehrs und der Reproduktion i:h selbst gestellte, in sich «bü|d sehe Kirnst — etwa im Sirine oder chinesischen — zur Unen. Das Erleben des Künstlers Tauptsache, und nur d ejenigen er in Deutschland, derei Sinnen paart mit eigenster starker Atifischen Dingen verwurzelt Ist,

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