Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1921
- Issue
- Nr. 11 - Oktober = Festnummer zum Ordenstag (10.1921)
- Date
- 1921-10-01
- Page
- Seite 83 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/6727475-6029105-6074496--0079-4866784- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Berlin^ Oktober 1921. Nummer. 11 3IUttcUnrutert •TOft) 6er (Eindefragcncr herein. ■ (Eigmr ötrlflg öcr (Broglogfl. gnrtau: 03 62 CUfißßmßE f2. Cflepßon: ^mt £ühoiti 4619. yoßfdjtik&onto:'Seiliii 16833. Riidibnutt r-imUidjcr Hrtihcl aua &icfcn BMttcüunjicn bcrbolen. ' ‘ , -Das Neujahrsfest will Häuser und Fferzer. Ist es ein Fest der N Des einzelnen oder di Der Jugend oder des Der Erinnerung pder Der Vergangenheit o Gruß dem Neujahrsfeste. Von Br. N. A. Nobel in Frankfurt a. M. Einkehr hallen in unsere atur oder der Geschichte? er Gesamtheit? Alters? der Hoffnung? der der Zukunft?, Es feiert die schöpferischen Stunden der Weltenwerdung, als „die* All mit Machtgebärde in die Wirklichkeiten brach“. Es will j uns selber schöpferisch machen. Es spricht zosuns: Den heiligen Gott als den Schöpfer feiern heißt, das Letzte und Tiefste in uns aufrufen zu schöpferischer Betätigung. „Stoßet'am Neumonq in das Schophar! Machet die Nacht der Mondverhüllung zum Tage unseres Festes! Denn das ist die Satzung Israels, Das isti das Recht de s Göttlichen in Jakob“. Das alsp ist der Ursinn der Melodie des Schophar. Das ist| sein Melos: machet die Nacht der Mondverhüllung zum Tage unseres Festes. Ist also das Melos des Schophar, 'deä Neujahrsfestes', des Judentums, an die Schicksale de$ Mondes geknüpft? ■ . Die Wissenschaft weiß,, daß der Abstanddes Mondes von der Erde wohl , an die 400 000 Kilometer beträgt. * Eine Zahl, der menschlichen Fassungskraft ,kaum noch vorstellbar. - ' Und doch ist dieser Abstand verschwindend gegenüber dem Abstand, der sich zwischen dem Schicksale des Mondes, seiner. Vfrhüllung und seiner Erhellung und den Schicksalen des Menschenherzens' auftut. ■/' Aber dem war nicht immer so. *Die äußere Gebundenheit des: Mensche^i an die Natur ufid ihre Gesetzlichkeit war in der Urzeit eine innerliche Verbundenheit.; Im Menschenherzen war das Erzittern vor der überragenden Gewalt des Näturhaften. *; * ' Alles Schöpferische der Menschenseele erschöpfte sich darin, sich dem Sklavenjoche der Natur zu unterwerfen, das Schicksal des Naturhaften unerlöst zu tragen. , " 83 -X','