Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1921
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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worden. Binnen einem Jahre werden wir den neuen Bundestag zusammentreten sehen. Daß er, gleich dem ersten gesamt - jüdischen Vorparlament, das ihn ins Leben gerufen'hat, l'tow l'chajim w'iischiom, zum. Besten, zum'Leben und zum Frieden des deutschen Judentums wirken möge, das ist der Gedanke, der in diesem Augenblicke alte treuen jüdischen Herzen bewegt. Denn sie fühlen, daß e:;ums große,ganzeJuc entt m geht und es ist wohl daß gerade in Deutsch eine erlaubte Genug tuurg, and, das bis zum Wel krie; je eine anerkannte Fühj-errolle im Judentum iuie hatte, auch jetzt, nach der Niederlage eine vorbildliche Leistung aufges eilt worden ist. die tns der nicht verlustig gegangene Schätzung unserer ais ländischen Giaubenshrüder würdig machen seil Zen?raIwöhIfabHss?elIe der deutschen Juden. Nach ütjer dreijqh igem Zwischenraum nach dn Gtündung-.-wurde am'2-J, und 25. Januar V)2\ im L e;lirer Logenhaüs U. Q B. B. die erste große Tagung dprZentralwoMbiirtistelle de - deutschen Juden abgefüllten. Sie fand unter glücklichen Auspizien statt Am Tacfe. vorher' hatte im gie chen Raum im Deu idi-hra arischen Gemeindebünd d;e Eirii/u;g der jüdischen Interessen in der Form einer G e s a mjt o r g a n i - sation der deutschen Jukien statt- ■* i ■ L- * j - f* ■ * I gefunden. Sie ermöglicht ei dem Staate gegenüber als. Einheit'aufzutreten, Einheit war auch das Zeichen, unter dem _ die Zentralwoh fa'nrts- tagung. sich .voiizog, denn bei jhff waren alle grc;j-ren jüdiscHMi Organisationen vertreten. Die Zc-niraiw hLfahrtiS.'.elie hat die Aufgabe, die groß'.möglichste Zweckmäßigkeit der Wotilf-ihr.sbe ftewngan herbeizuführen. Sie will auf Grund der von ihr gesammelten und in ihn zusammenfließenden Erfahrungen die erforderlichen Auskünfte unu Ra4er.teiluhgen geben, um dort unbegründete Doppelunterstützungen zu. vermeiden, da Unterstützungen anzuregen, Unwifischaf;liches auszuschaitien, Winschsitliches zu , fördern, da Ahes zusammenzulegen, dort Neues aufbauen zu jassen. Geheimrat/Timendörfejr — unser Grcßpräsidtnt -reröffnete die Tagung und leitete den geschäftlichen Teil bis zur Uebernahrne des Vorsitzes aurch den neugewählten a ersten Vorsitze rden Dr. Georg Baum. m Folgende Vorträge wurden gehalten: 1. Montag, den 24. Januar 21, vortrfittags: 1. ,Die Forderungen der Gegenwart an die jüdische Wohlfahrtspflege." Frau S. W r onskfy-Berlin. 2. „Jüdische Sozialpolitik/' Rechtsanw. und Dozent .D*. Georg ß'a u m - Berlin. II. Montag, den 24 > III. Januar 21, nachmittags 1. „Die Not unserer Waisen- und Erzieiungjs ar.sialten." Emil Wa I d s t e i n - Bresl 2. .Aufgaben der jüdischen Jugendfür >org<:. Rechtsanw. Dr. Fritz Lamm"-Ber.in Dipnstag, den 2:. Januar 21, vormittags 1. San.-Ral Dr. 11 a n a u e r - Frankfurt a. Korreferenten IV. D 1 2. Toby C-o h n■ Berlin ' Nervenkranke." Dr. Wilhelm Feiich -ürsorge für Lungen Dr. N a w r a t z k i Nikolassee: „Fürsorge fü zurückgebliebene Jugendliche enstag, den 2 5. Januar 21, nachmi slandshiife." Direktor endorf f - Berlin a) Prof:'Dr. sorge fü b» San.-Rat Berlin: „ c) San -Rat „Jüdische At Friedrich O I fahrL-pflege." Fürenfelp rank Berl jreis ttags „Die Karlsbader Welthilfskon'ereuz uid ihre Bedeutung für die jüdische Dr. Alfred Kl sc „Probleme der Ostjudenfrage in Leutsc i- — Iii — Konferenz, indem er des Hauses, in dein habe,| der Geist der land.'- .Fritz Mordechai Kaufman n Der Vorsitzende Dr. Baum schloß an des 25. Januar die sehr befriedigend ver ausführte, die TaKUltt daß der Ge stattg Ii .Sozialhygieni;che Aufgaben in d< r jü sehen Wohlfahrtspflege." Privadozfjn: M. i!> WoW- Berl -Berl Abes aufehe und rud c sein Wohltätigkeit, E liebe und Eintricht ein Wahrzeiehin möge? für alle zukünltige Arbeit. Er setze sich i|m in jenen Geisleden ein jüdisches Wort wied x gebe, das sowohl Wohltätigkeit als Gerechtigkeit bedeute, jenes Wort, das das neugeschaffer e^Nac hrichtenblatt der Zer tralwohifahrtssteile a i seiner Spitze trage: „Zeda|kah" Gdt - 'Ü n!fi st n